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26, 27,5 und 29 Zoll im Vergleich

Jahrelang waren 26-Zoll-Reifen bei Mountainbikes üblich. Seit einiger Zeit wird dieses Reifenmaß zunehmend von 29-Zoll-Pneus verdrängt. Inzwischen stehen drei Reifen- bzw. Laufradgrößen zur Wahl: erst vor wenigen Jahren kamen 27,5-Zoll-Reifen (auch 650B genannt) auf den Markt, mit denen Sabine Spitz 2012 zur Olympischen Silbermedaille fuhr. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es jedoch auch unter den Mountainbikes nicht: jede der drei Radgrößen hat ihre Vor- und Nachteile, die nicht zuletzt von der Körpergröße und den Vorlieben des jeweiligen Fahrers abhängen.

Für Mountainbiker waren 26 Zoll lange Zeit das Maß aller Dinge. Seitdem jedoch der Trend zum 29‑Zoll-Reifen aus den USA auch nach Europa schwappte, schätzen immer mehr Fahrer die Vorteile der großen Räder. Sie punkten mit guten Fahreigenschaften, die sich vor allem im Gelände auszahlen. Größere Räder rollen besser über Unebenheiten hinweg, sie glätten die Wege regelrecht. Mit ihrem großen Durchmesser laufen sie wesentlich besser über Hindernisse, so dass das Fahrverhalten ruhiger und stetiger wird. Dadurch verzeihen die 29er auch mehr Fahrfehler. Zudem sorgt die im Vergleich zum 26er längere und schmalere Kontaktfläche der Reifen auf dem Untergrund für verbesserte Traktion und Spurtreue sowie für eine größere Laufruhe bei höheren Geschwindigkeiten.

Doch die Monsterreifen haben auch Nachteile. Sie sind schwerer und damit ist auch ihre rotierende Masse größer. Dadurch werden die Bikes träger, man kann mit ihnen nicht so schnell beschleunigen wie mit einem 26er. Kleinere Laufräder sind nicht nur im Gelände agiler und lassen sich leichter um die Kurven lenken. Sie punkten auch mit ihrem geringeren Gewicht. Ein leichteres Laufrad zahlt sich im Vergleich zu einem leichteren Rahmen doppelt aus, denn es reduziert nicht nur die kinetische Energie, die in der Vorwärtsbewegung selbst steckt, sondern auch die Rotationsenergie. Daher kommt auch der Spruch: „Die Räder zählen doppelt“.

Auch die Körpergröße des Fahrers sollte mit in Erwägung gezogen werden. Für Kinder stehen schon lange verschiedene Laufradgrößen zur Verfügung, so dass sie mit zunehmender Körpergröße zwischen 12, 16, 18, 20 und 24 Zoll wählen können. Deshalb wäre es sinnvoll, wenn sich die 27,5 Zoll als dritter Raddurchmesser auf Dauer etablieren, damit jeder Fahrer ein zu seiner Körpergröße und seinen Bedürfnissen perfekt passendes Rad finden kann.

Die Nachteile eines 29-Zoll-Reifens sind gleichzeitig die Vorteile des 26ers. Praktisch genau in der Mitte liegend, versprechen 27,5-Zoll-Laufräder auf den ersten Blick die ideale Kombination aus den Vorteilen der beiden anderen Maße.  Dabei sollte man jedoch, je nach Fahrertyp und Einsatzgebiet, Vorsicht walten lassen. Denn selbstverständlich erben 27,5-Zoll-Räder auch die jeweiligen Nachteile ihrer größeren bzw. kleineren Geschwister, wenn auch in abgeschwächter Form. Daher gilt es, je nach Einsatzzweck aus den drei Laufradkategorien die richtige Wahl zu treffen. Grundsätzlich gilt: bei verwinkelten, technischen Trails tendiert man eher zu einer kleinen Laufradgröße. Ist man hingegen eher auf geraden Strecken unterwegs, empfehlen sich 29 Zoll.

Auf der Straße gelten übrigens ganz andere Regeln als im Gelände. Sind die Reifen hart aufgepumpt, unterscheiden sich die Größen in Bezug auf den Rollwiderstand nur noch marginal. Dann haben größere Durchmesser nur noch den Nachteil, dass sie schwer und damit träger sind.

Das toMotion Nachwuchs Team TNT errang 2017 seinen EM-Titel im 12h-MTB auf 29“-Race-Hardtails der Firma Müsing.

Im Hardtail-Bereich hat sich das 29er inzwischen als Standard etabliert, einfach weil es besser rollt und auch für kleinere Fahrer die passende Rahmengröße mit 29-Zoll-Rädern kombiniert werden kann. Die bevorzugten Marathon-Fullys mit einem Federweg um die 100 mm sind die 29er, vor allem bei Strecken, die nicht so verwinkelt sind. Das Segment der Allmountain Trail- und Tourenbikes von 110 mm bis 140 mm wird von 27,5 Zoll und 29 Zoll parallel abgedeckt, je nach Vorliebe des Fahrers. Gerade bei den sehr großen und kleinen Rahmengrößen kann die Laufradgrößenauswahl eingeschränkter sein. Das toMotion-Teambike wird standardmäßig mit 29-Zoll-Laufrädern angeboten, da es für den Marathon-Race-Bereich konzipiert ist.

Roland Ast (180 cm) auf seinem 27,5“ Enduro-Bike der Firma Propain im Hochgebirge des Schweizer Kantons Wallis.

Im Enduro-, Gravity—und Downhill-Bereich wächst die Nachfrage an Laufrädern in 27,5 Zoll ebenso, auch hier geht der Trend hin zu größeren Laufrädern. „Ich glaube aber, dass sich hier die 29“ auf Dauer nicht durchsetzen können, da von der Anwendung her die 27,5er einfach Vorteile haben“, gibt Andrea Potratz, Geschäftsführerin der toMotion GmbH und selbst erfahrene Enduro-Bikerin im hochalpinen Bereich, zu bedenken. Für kleinere Fahrer sind in diesem Anwendungsbereich auch weiterhin 26-Zoll-Räder eine Option.

Andrea Potratz (175 cm)auf ihrem 26“-Enduro-Bike von Liteville im Hochgebirge bei Lenzerheide. Ist der Trail so technisch wie in
Lenzerheide, bevorzugt sie das  26er gegenüber ihrem 27,5er Fully.

„Vor allem im Endurobereich kann ich die Firma Liteville empfehlen“, so Andrea Potratz. „Mit ihrem „Scaled Sizing“-Konzept können sie ihre Fahrräder schön auf die Körpergröße des Fahrers abstimmen. Zum Teil werden nach dem Motto „Hinterrad so groß wie nötig, Vorderrad so groß wie möglich“ an einem Bike sogar zwei unterschiedliche Laufradgrößen verbaut“.

Die Zeitschrift Bike veröffentlichte in der Heftausgabe 1/2013 eine Untersuchung mit drei identischen Bikes (XC Race-Hardtails) in den unterschiedlichen Laufradgrößen und kommentierte:

"Unsere Messungen führen zu einem klaren Ergebnis: alle drei Laufradgrößen sind auf dem Rundkurs gleich schnell. Aber: ein größeres Laufrad schont den Fahrer, klettert besser, lenkt ruhiger, fährt sicherer bergab und spart damit Energie. Diese Vorteile zeigen sich beim 29er besonders, hier gab es den vielzitierten Aha-Effekt. Das neue Maß 27,5 Zoll fühlt sich mehr nach 26 Zoll an, hier sind die Unterschiede lange nicht so deutlich. Biker, die Beschleunigung und Spritzigkeit über alles stellen, bleiben bei 26 Zoll."


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Einsatzgebiete, Vor- und Nachteile

Inzwischen ist der Mountainbikesport mehrere Jahrzehnte alt und die Bikes sind zu hochentwickelten Sportgeräten mit unterschiedlicher Ausstattung für verschiedene Einsatzgebiete geworden. Vom Hobbybiker bis zum Hochleistungssportler findet jeder das zu seinen Ansprüchen passende Geländefahrrad. Ein typisches Merkmal des Mountainbikes ist die Federgabel am Vorderrad. Doch bereits an der Frage, ob auch das Hinterrad gefedert bzw. gedämpft sein sollte, scheiden sich die Geister. Ob für dich ein „Hardtail“ die richtige Wahl ist oder ob dir ein „Fully“ mehr Vorteile bietet, erfährst du in unserem Beitrag „Hardtail versus Fully“.

Das Hardtail (frei übersetzt: “harter hinterer Teil”) ist das ursprünglichste Fahrrad unter den Mountainbikes. Es besitzt, im Gegensatz zum Fully (vollgefedertes Bike), keinen Hinterbaudämpfer, sondern nur ein gefedertes Vorderrad. Ein Hardtail ist im Vergleich zum Fully günstiger in der Herstellung, hat ein geringeres Gewicht sowie weniger bewegliche Teile, die gewartet werden müssen. Die Ausstattung eines Hardtails kann sehr unterschiedlich ausfallen. Mit der gewählten Ausstattung variieren das Gewicht (in den meisten Fällen zwischen 8 und 13 kg) und der Preis.

Das Wort “Fully“ leitet sich vom englischen “Full Suspension“ ab und bedeutet “vollgefedert”. Daher verfügen diese Bikes neben einer Federung des Vorderrads auch über eine Hinterbaufederung bzw. -dämpfung. Damit werden Stöße durch Unebenheiten größtenteils abgefangen und ein sicheres Fahrverhalten gewährleistet. Im Vergleich zum Hardtail ist das Fully etwas schwerer und bei gleicher Ausstattung teurer. Aufgrund der Federelemente und der beweglichen Teile für die Dämpfungsfunktion, ist es auch wesentlich wartungsintensiver. Ein Fully wiegt in der Regel zwischen 9 und 17 kg.

Ein Hardtail ist auf Strecken ohne größere Hindernisse oder Unebenheiten empfehlenswert, etwa auf gut befestigten Wald- und Forstwegen oder auf dem Pumptrack. Dort punktet es mit seinem geringeren Gewicht. Wird es hingegen uneben, liegen die Nachteile eines Hardtails darin, dass es weniger Kontrolle und Stabilität aufweist als ein Fully, eine geringere Traktion besitzt und damit bei gleicher Fahrtechnik nur eine geringere Geschwindigkeit erlaubt. Zwei große Vorteile des Hardtails sind neben dem geringeren Gewicht auch der niedrigere Wartungsaufwand und der geringere Anschaffungspreis bei ansonsten gleicher Ausstattung.

 

Da beim Fully auch das Hinterrad gefedert bzw. gedämpft ist, eignet es sich besser als ein Hardtail für unebene Downhill- oder Singeltrail-Strecken mit Hindernissen. Sie lassen sich mit dem Fully schneller und mit mehr Komfort bewältigen als mit einem Hardtail – Schlaglöcher werden praktisch „überflogen“. Fullys sind erste Wahl bei technisch schwierigen Rennen, im Bikepark, auf einem Alpencross oder bei ähnlichen Unternehmungen. In der Regel lassen sich die Dämpfer auf „glatten“ Wegen und im Uphill auch sperren, wodurch sich die Kraftübertragung verbessert.

 

Es gibt unterschiedliche Fullys für verschiedene Anwendungsbereiche. Sie unterscheiden sich vor allem im Grad ihrer Dämpfung, dem sogenannten „Federweg“ (100 – 200 mm) und damit auch im Gewicht. Je schwieriger das zu bewältigende Gelände ist, desto größer kann der Federweg werden: vom All-Mountain-Bike (130 – 150 mm) über das Enduro-Bike (160 – 180 mm) bis hin zum Downhill-Bike mit bis zu 200 mm Federweg. Race-Fullys mit einem Federweg ab 100 mm werden – wie ihr Name schon sagt – vor allem bei technisch anspruchsvollen Marathonrennen oder Etappenrennen wie beispielsweise Transalp, Cape Pioneer oder Cape Epic eingesetzt. Das Gewicht variiert zwischen 9 kg (Race Fully) und rund 17 kg (Downhill-Bike). Im Rennen wählen viele versierte Biker jedoch sogar eher ein Hardtail, da hier das noch geringere Gewicht ein spürbarer Vorteil ist. Voraussetzung dafür ist jedoch Fahrtechnik – grundsätzlich kann man mit einem Hardtail jede Strecke bewältigen, wenn man über die entsprechenden Fahrtechnikkenntnisse verfügt. Ein Fully hingegen verzeiht mehr Fehler, ist aber ohne Fahrtechnikkenntnisse alleine auch kein Garant für Gelingen auf schwierigen Trails.

 

Die Entscheidung, ob für dich ein Fully oder ein Hardtail die richtige Wahl ist, hängt also von deinen Fahrtechnikkenntnissen sowie von deinen Vorlieben und Zielen beim Mountainbiken ab. Wenn es dir eher um die Bewegung in der Natur geht und du einfach die Option haben möchtest, neben Wald- und Forstwegen auch mal einen einfachen Trail zu fahren, kannst du dich guten Gewissens für ein Hardtail-Mountainbike entscheiden. Auch Racern mit guten Fahrtechnikkenntnissen können wir ein Hardtail uneingeschränkt empfehlen. Bist du hingegen eher auf schwierigeren Trails oder auf Rennen mit hohem Singletrail-Anteil unterwegs, ist für dich ein Fully vermutlich die bessere Wahl. Dann solltest du zugunsten von höherer Sicherheit, mehr Komfort und mehr Geschwindigkeit lieber etwas mehr Geld investieren und ein vollgefedertes Bike kaufen.

Oft sind Hardtails die Einstiegsmodelle für den Mountainbikesport. Sie kosten weniger Geld und in der Regel sind die Fahrtechnikkenntnisse der Mountainbike-Neulinge anfangs noch nicht so groß, dass schwierigere Trails bewältigt werden können. Verbessert sich im Laufe der Zeit deine Fahrtechnik und du hast zunehmend Spaß an technisch anspruchsvollen Strecken, dann lohnt es sich vielleicht, über die (zusätzliche) Anschaffung eines Fullys nachzudenken.

Das von toMotion zusammengestellte „Teambike“ von toMotion Racing by black tusk ist ein Hardtail in verschiedenen Ausstattungsvarianten. Es punktet vor allem mit seinen exzellenten Komponenten und seinem geringen Gewicht von nur 8,8 bis 9,7 kg. Grundlage des Bikes ist ein personalisierter Specter 9 Carbon-Rahmen von Müsing. Er wird mit den hochwertigen Produkten unserer Partner ausgestattet. Jedes Teambike verfügt über eine Piccola-Bremse von Trickstuff – aktuell die leichteste Bremse auf dem Markt, die nichtsdestotrotz mit besten Bremseigenschaften glänzt. Vorbau sowie Lenker und Sattelstütze sind von Syntace. Hier hast du bereits die Auswahl zwischen Alu und Carbon – die „Start“-Version unseres Teambikes ist mit ihren Alu-Komponenten etwas schwerer, aber auch günstiger als die „Race“- und „Pro“-Versionen. Auch Antrieb (SRAM), Gabel (Rockshox), Laufräder (Syntace) und Sattel (SQlab) stammen ausschließlich von unseren langjährigen Partnern, denen wir in puncto Qualität voll vertrauen. Bei diesen Teilen variiert die Ausstattung mit der Teambike-Version – bei der Pro-Version hast du das meiste Carbon und die beste Technik am Bike. Die Preise des toMotion-Teambikes liegen zwischen EUR 4.890,- (Version Start) und EUR 6.690,- (Version Pro). Für Teammitglieder von toMotion Racing by black tusk gibt es satte Rabatte. Egal, für welche Version du dich entscheidest: du wirst viele Jahre lang Freude haben an deinem funktionellen und zuverlässigen Bike!

  

 

Wenn wir dich neugierig gemacht haben: hier kannst du dich über die verschiedenen Versionen des toMotion-Racing-Teambikes informieren.

Und solltest du dir für dein Traumbike andere Komponenten wünschen, kannst du dich trotzdem vertrauensvoll an toMotion wenden: wir helfen dir, dein Bike individuell zusammen zu stellen und machen dir ein faires Angebot dafür.

Mail-Anfrage an die Bike-Experten: a.potratz@tomotion-gmbh.de


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LD- und FT-Aktionen an den toMotion-Standorten

Im Frühjahr kommen wir wieder zu dir an den Standort! An vier toMotion-Standorten (Nordschwarzwald, Rhein-Main, München und Schwäbische Alb) kannst du dich mit toMotion gezielt auf deine Mountainbike-Saison 2018 vorbereiten. In München und Pforzheim findet im Februar jeweils eine Laktat-Leistungstest-Aktion statt. Eine Leistungsdiagnostik ist der Grundstein für ein erfolgreiches puls- oder wattgesteuertes Training. Anhand eines Laktat-Stufentests können wir deinen aktuellen Trainingsstand ermitteln und deine individuellen Trainingsbereiche festlegen. So kannst du mit demselben Zeitaufwand effektiver trainieren.

In Rüsselsheim und in Altenriet am Rande der Schwäbischen Alb hast du neben dem Leistungstest auch noch die Möglichkeit, an einem Fahrtechnikkurs teilzunehmen. Mit unserer kombinierten Leistungsdiagnostik-Fahrtechnik-Aktion bieten wir dir gleich zwei Dinge, die dich in deinem Lieblingssport weiterbringen: basierend auf einem Leistungstest kannst du im Frühjahr zielgerichteter und effektiver auf die nächste MTBSaison hin trainieren. Beim anschließenden Fahrtechniktraining konzentrieren wir uns auf die Kurventechnik (weite Kurven, enge Kurven, Serpentinen), feilen jedoch auch an anderen wichtigen Techniken wie Gleichgewicht, Aktivposition, Bremsen etc. So legst du wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison 2018.

 

Vereinbare möglichst bald mit uns den für dich passenden Termin! Ach ja: wenn du für dein Training noch genauere Werte benötigst, kannst du in unserer Zentrale in Lindau jederzeit gerne eine Spiroergometrie durchführen!

Hier die angebotenen Termine für unsere Aktionen an den vier Standorten:

toMotion-Standort Nordschwarzwald (Neuhengstett):

Laktat-Leistungsdiagnostik: Sa und So, 10. und 11. Februar 2018

toMotion-Standort München:

Laktat-Leistungsdiagnostik: Dienstag, 20. Februar 2018

toMotion-Standort Rhein-Main (Rüsselsheim):

Laktat-Leistungsdiagnostik: Fr und Sa, 2. und 3. März 2018
Fahrtechnikkurs: So, 4. März 2018

toMotion-Standort Schwäbische Alb (Altenriet):

Laktat-Leistungsdiagnostik: Do und Fr, 8. und 9. März 2018
Fahrtechnikkurs: Freitagnachmittag, 9. März 2018

Links zu den Ausschreibungen


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Kraft, Stabilität, Gleichgewicht, Koordination... und erholsamer Schlaf!

Klassischer Winterschlaf? Doch nicht mit toMotion! Auch wenn der Blick nach draußen in den kalten Monaten manchmal nicht gerade einladend ist, ist das noch lange kein Grund, monatelang die Füße hoch zu legen. Denn für eine erfolgreiche Outdoor-Sportsaison 2018 kannst du schon jetzt einiges tun. Stichworte: Kraft-/Stabilitätstraining, Maximalkrafttraining, Gleichgewichtstraining und Life Kinetik. Und das macht auch noch Spaß! Einen Teil des Trainings kannst du daheim im gemütlich warmen Wohnzimmer, eventuell sogar vor dem Fernseher durchführen. Also nichts wie ran! Im Folgenden ein paar „Basics“ für diejenigen unter euch, die sich mit diesen Trainingsformen bisher noch nicht befasst haben.

Ohne Kraftanstrengung geht es in kaum einer Sportart. Zum einen braucht man Kraft in der „großen“ Muskulatur (Bizeps, Oberschenkel, Waden etc.). Zum anderen ist jedoch auch die „kleine“ Muskulatur, also die Tiefen- oder Haltemuskulatur wichtig, um dem Körper und speziell dem Rumpf die notwendige Stabilität zu verleihen. In vielen Sportarten ist der Rumpf von zentraler Bedeutung, denn er dient als Gegenhalter für die Gliedmaßen. So bringen dir beispielsweise starke Beine wenig, wenn dein Rumpf schwach ist.Ein effektives Kraft-/Stabilitätstraining kannst du mithilfe diverser Trainingsgeräte durchführen – entweder im Fitnessstudio, in der Turnhalle oder auch einfach daheim im Wohnzimmer. Besonders bewährt hat sich für die Stabilisierung der Tiefenmuskulatur aus unserer Sicht das Redcord-Schlingentraining, bei dem dein eigenes Körpergewicht als Widerstand dient. Trainiert wird an einem System aus frei schwingenden Seilen und Schlingen. Durch die Übungen werden unterschiedliche Muskelgruppen angesteuert, wodurch sich vor allem die Rumpfmuskulatur stabilisiert. Das Training hilft Sportlern, die ihre Leistungsfähigkeit steigern und Verletzungen vorbeugen wollen. Spitzensportler auf der ganzen Welt trainieren bereits mit Redcord. Aber auch alle, die am Erhalt einer hohen Lebensqualität interessiert sind, können mit den Redcord-Trainingsgeräten effektiv auf ihr Ziel hin arbeiten. Eine Stunde Redcord-Training pro Woche reicht in der Regel aus, um spürbare Fortschritte zu erzielen. toMotion bietet Redcord-Kurse in Lindau an. Aber es gibt bestimmt auch in deiner Umgebung Redcord-Spezialisten, bei denen du einen Kurs buchen kannst. Sicherlich kannst du mit den entsprechenden Geräten auch zuhause trainieren, aber erstens macht es in der Gruppe mehr Spaß und zweitens gewährleistet ein ausgebildeter Trainer, dass du die Übungen richtig durchführst – was sie effektiver macht und Schädigungen vorbeugt.

 

 

Ist die Tiefenmuskulatur stabil, geht es an die Kräftigung der „großen“ Muskeln. Starke Muskeln sind auch in Ausdauersportarten von Bedeutung, denn je höher deine Maximalkraft ist, desto größer ist auch deine maximale Ausdauerleistung (also z.B. deine Leistung bei langen Anstiegen). Das Muskelaufbautraining ist sehr sportartspezifisch, um die jeweils benötigten Muskelgruppen speziell zu stärken. So benötigst du beim Biken vor allem deine Beinmuskulatur, wohingegen ein Speerwerfer sich beim Maximalkrafttraining eher auf seine Arme konzentrieren wird. Zunächst macht ein Muskelaufbautraining Sinn mit geringem Gewicht und vielen Wiederholungen. Denn zum einen muss sich der Körper (Gelenke, Sehnen etc.) zunächst an die Belastung und Bewegungsabläufe gewöhnen, zum anderen werden die Muskeln nach und nach stärker (neue Muskelfasern werden gebildet). Beim späteren Maximalkrafttraining wird das Gewicht deutlich gesteigert und die Anzahl der Wiederholungen dafür reduziert. Durch das Maximalkrafttraining „lernen“ die Muskelfasern, synchron zu arbeiten, wodurch die Leistung des Muskels optimiert wird. Das heißt, die bereits vorhandene Muskulatur arbeitet durch das Maximalkrafttraining effektiver. Für das Muskelaufbau- und Maximalkrafttraining von Mountainbikern eignet sich aus unserer Sicht ein Langhanteltraining mit Kniebeugen, Ausfallschritt und Kreuzheben. Die Langhantel ist besser als ein feststehendes Gerät, weil bei den Übungen gleichzeitig auch noch der Gleichgewichtssinn trainiert wird. Auch hier ist es von zentraler Bedeutung, anfangs von einem Trainier die richtige Ausführung der Übungen zu erlernen, um Verletzungen vorzubeugen. Wer sich mit solchen Übungen noch nicht auskennt, geht daher erst einmal zu toMotion in Lindau oder aber in ein gutes Fitnessstudio, um die richtige Ausführung von Maximalkraftübungen fundiert zu erlernen.

Gezieltes Gleichgewichtstraining bringt dir beim Mountainbiken vor allem im Bereich Fahrtechnik sehr viel. Hast du ein gutes Gleichgewichtsgefühl, kannst du mehr anspruchsvolle Stellen im Trail fahrend bewältigen. Gleichgewichtstraining kannst du beispielsweise auf einem sogenannten Balanceboard durchführen – oder auch auf einem Gymnastikball (sog. Pezziball), einer Slackline, einer Balance-Halbkugel und ähnlichen Geräten. Kurz vor Weihnachten ist zum Thema Gleichgewichtstraining ein zweiteiliger Beitrag im Blog www.becomeapro.com unseres Teammitglieds Daniel Bürgin vom Standort Südschwarzwald erschienen. Dort erklärt er zum einen, wie man sich ein günstiges Balanceboard ohne großen Aufwand selbst bauen kann, zum anderen bringt er dir auf unterhaltsame Weise diverse Übungen nahe. Also: hol dir Ideen zum Gleichgewichtstraining unter www.becomeapro.com (Rubrik „Training und Food“, Beiträge „In Balance bleiben“).

Life Kinetik ist eine Trainingsform, für die wir auch eine Expertin in unserem Team haben: Anja Knaub. Die 45-jährige Erzieherin hat sich vor einigen Jahren mit ihrer Firma Move for brain selbständig gemacht und bietet in München Life Kinetik-Kurse an. Bei den Life Kinetik Übungen wird über vielfältige Koordinationsaufgaben die Weiterentwicklung des Gehirns angeregt. Das Training führt deshalb zum Erfolg, weil durch permanent neue Herausforderungen neue Gehirnzellen gebildet bzw. bereits vorhandene miteinander vernetzt werden (Synapsenbildung). Der Nutzen ist in vielen Bereichen spürbar – in Alltag, Beruf, Sport und Gesundheit. Gerade bei Sportlern kann sich die Leistung durch ein Life Kinetik Training spürbar verbessern. Unter anderem verbessert sich die Einschätzung von Entfernungen und Geschwindigkeiten, die Auge-Hand- und die Auge-Bein-Koordination wird präziser, durch eine verbesserte Koordination werden Stürze bei nassen, schwierigen Bedingungen seltener. Außerdem erhöht das Training die Konzentrationsfähigkeit, was bei  hoher und langer Belastung einen deutlichen Vorteil bedeutet. Auch die Reaktion wird durch Life Kinetik schneller und somit kann sich der Sportler auf plötzliche und unerwartete Gegebenheiten besser einstellen. Anja Knaub führt ihre beiden Damen-Einzel-Siege bei der 12-Stunden-MTB-Europameisterschaft und der 12-Stunden-MTB-Weltmeisterschaft im Jahr 2016 ganz entscheidend auf ihr regelmäßiges Life Kinetik Training zurück.

Inzwischen ist Life Kinetik in allen Spitzensportarten angekommen und hat sich dort bewährt. Starke Befürworter dieses Trainingskonzepts sind Jürgen Klopp in Liverpool, Manuel Neuer und vor allem Felix Neureuther. Leider sind laut Anja viele Biker noch nicht soweit, Zeit in Life Kinetik zu investieren. Dabei ist sie überzeugt davon, dass Radsportler von einer Stunde Life Kinetik pro Woche deutlich mehr profitieren würden, als von einer weiteren Stunde auf den Rad.

Du solltest diese Trainingsform zunächst bei einem/er ausgebildeten Life Kinetik-Trainer/in erlernen. In der Regel wird einmal wöchentlich 60 Minuten lang trainiert. Dein Trainer erkennt, wann bei den Übungen die nächste Schwierigkeitsstufe „dran“ ist, um den gewünschten Trainingseffekt zu erzielen. Das ist abhängig von deinem Alter, Gesundheitszustand und deinen Fähigkeiten. Später können die Übungen dann zum Teil auch daheim fortgesetzt werden. Schau dich also mal um, wo bei dir in der Gegend ein Life Kinetik Kurs angeboten wird – es lohnt sich!

 

 

Erholsamer Schlaf – das ist ein Stichwort, das nicht nur in den Wintermonaten, sondern rund ums Jahr ein wichtiges Thema ist. Denn um Trainingsfortschritte zu erzielen, ist eine gute Regeneration ebenso wichtig wie das Training selbst. Nur so können die Trainingsreize vom Körper richtig verarbeitet werden. Für eine effektive Regeneration ist vor allem ein guter, erholsamer Schlaf bedeutsam. Kürzlich haben wir erfahren, dass unser Teampartner SQlab ein neues Produkt im Programm hat, das uns als Sportler in diesem Bereich unterstützt. SQlab entwickelt seit über 15 Jahren Ergonomie für den Sport, löst dadurch Probleme der Sportler und hilft, die Leistung zu steigern. So schwören viele Teammitglieder von toMotion Racing by black tusk auf die Fahrradsättel von SQlab. Nun hat uns die Ergonomie-Firma mit einem ganz neuen Produkt überrascht: die Q [kju:]Matratze für mehr Leistung durch perfekte Schlafergonomie.

 

 

Die Q-Matratze ist modular aufgebaut, das heißt sie kann so verändert werden, dass sie sich perfekt an deinen Körper und deine Bedürfnisse anpasst. Das Q [kju:] Schlafsystem besteht aus sieben einzelnen Matratzenlagen und drei Entlastungskeilen, die nicht miteinander verklebt sind. Mit dem anpassbaren Matratzen Set-Up bestimmst du nicht nur darüber, wie hart oder weich die Matratze ist, sondern auch darüber, ob du lieber auf punktelastischem Kaltschaum, auf anpassungsfähigem Visco oder auf atmungsaktivem Xdura schlafen willst. Wenn dich das neugierig gemacht hast, findest du hier weitere Informationen: https://www.q-matratze.de/

Du siehst: auch in den Wintermonaten gibt es keine Ausrede. Wenn du Hilfe dabei brauchst, ein sinnvolles Trainingsprogramm für die Wintermonate für dich zusammenzustellen, kannst du dich gerne an uns wenden. Stelle dich deinem inneren Schweinehund, tue regelmäßig etwas für deine Gesundheit, hab Spaß und bereite dich nebenbei effektiv auf deine Mountainbikesaison 2018 vor. Dein Körper wird es dir danken!

Das ist er, der innere Schweinehund...


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Am 14. Dezember ist in der Lindauer Zeitung ein Interview mit toMotion-Geschäftsführerin Andrea Potratz erschienen, das wir euch nicht vorenthalten möchten.

Hier der Link zum Interview (bitte auf das Bild klicken - PDF-Datei, 168 KB):