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Die Saisonpause im Herbst wird von vielen Mountainbikern dazu genutzt, in andereSportarten reinzuschnuppern, oder aber einfach Genusstouren auf ihrem Bike zuunternehmen und die bunten Herbstfarben im Wald zu genießen. Doch Nässe und Blättermachen so manchen Trail tückisch: Wurzeln und Steine werden schmierig und glatt. Wasdann hilft, ist ein guter Reifen, der speziell für solche Streckenverhältnisse entwickeltwurde. Unser Partner Vittoria hat in seinem Produktprogramm zwei Reifen, die wir euchgerade für den Herbst wärmstens empfehlen können: den GATO und den BARZO.

Unser Teammitglied Andreas Barth, der Area Sales Manager bei Vittoria ist, beschreibt den BARZO so:

Der Barzo ist ein guter Allrounder für jedes Gelände und macht selbst eine Alpen-Bergsteiger-Tour mit. In XC- oder auch Marathonrennen kann er durchaus das Zünglein an der Waage spielen, da er schnell rollt und doch satten Grip zu bieten hat.

  • Allround-Reifen für XC- und leichte Trailbikes
  • Gut für jegliche Art von Untergrund, ob trocken oder schlammig (so manches Teammitglied hat schon gute Erfahrungen damit gesammelt)
  • XC-Weltmeister in 2015 Damen Elite
  • In TNT G+ Version, faltbar und Draht erhältlich
  • In den Größen 26 x 2.1/2.25, 27,5 x 2.1/2.25/2.35/2.6 und 29 x 2.1/2.2.5/2.35 verfügbar (TNT, Falt- und Drahtversion nicht in allen Größen erhältlich)
  • Folgende Größen auch als Kinderreifen erhältlich (ab Januar 2018): 20 und 24 Zoll x 1.9.

 

Auf der 29er-Test-Homepage „twentynineinches-de.com“ gibt es einen ausführlichen Testbericht zum Barzo. Hier das Fazit:

„Gratulation VITTORIA! Mit dem Barzo in 2.25 haben die Italiener in meinen Augen einen sehr guten Allrounder im Programm, der von XC über Tour bis zum gemäßigten Trail-Einsatz alles abdeckt, ohne irgendwo gravierend abzufallen. Sein feines, dem Conti X-King-ähnliches Profil kommt auf unterschiedlichsten Untergründen bestens zurecht. Als Allrounder sticht er zwar nirgends als überrragend oder außergewöhnlich gut heraus, aber dafür bekommt man eine maximale Vielseitigkeit. Ein echter Alleskönner eben, bei dem das Gesamtpaket aus Performance, Verschleiß und Gewicht einfach stimmen.“

Link zum vollständigen Testbericht.

Zum GATO schreibt Andreas Barth von Vittoria:

Der Gato (ital. für Katze) macht seinem Namen alle Ehre, indem er sich gut in den Untergrund krallt und so manchmal den Trail tatsächlich wie auf Schienen bezwingt.

  • Reifen für nasse, feuchte Untergründe. Rollt trotzdem im Trockenen sehr gut, mag den Schlamm nicht so gerne
  • Gute Selbstreinigung
  • Durch das Lamellenprofil auf den Stollen gute Haftung gerade auf feuchten Wurzeln und Steinen
  • Erhältlich entweder als Falt- oder TNT G+ Variante
  • Größen: 27.5 / 29 x 2.2

 

Sportblogger und toMotion-Racing-Teammitglied Daniel Bürgin hat den Reifen getestet. Hier ein kurzer Auszug aus seinem Testbericht:

„Wer mit den schwachprofilierten XC-Reifen bis dato nicht klar kam, der könnte mit dem Gato II die Sicherheit bekommen, um Situation wie nasses Lauf in einer Kurve mit mehr Selbstvertrauen zu meistern. Andere Fahrer wiederum haben aus ähnlichen Gründen ihre XC-Hardtails schon mit Reifen aus dem All-Mountain Bereich bestückt. Für diejenigen sei gesagt, testet mal den Gato II. Ihr werdet vom Grip-Niveau nicht enttäuscht, dafür aber wohl schneller unterwegs sein. Interessant dürft der Gato II auch für die All-Mountain Fraktion im Mittelgebirge sein. Gerade wenn ihr längere Distanzen von einem Trail zum nächsten überbrücken müsst, ist der Gato II hier sicher ein toller Reifen. Er rollt verhältnismäßig leicht und ihr spart eventuell sogar Gewicht.“

Link zum vollständigen Testbericht von Daniel Bürgin

Auch Sven Schmid vom toMotion Nachwuchs Team TNT ist den Gato gefahren. Hier ein Auszug aus seinem Testbericht:

„Das Gewicht ist mit 720g ca. 100g höher als beim PEYOTE TNT Edition in 2,1, der mein Standard Vorderreifen ist. Dafür bietet der GATO aber mehr Grip durch eine breitere Auflagefläche und ein grobstolligeres Profil. Vor allen durch die stärker ausgeprägten Außenstollen konnte der Kurvengrip deutlich erhöht werden. Dies bringt vor allem bei nassen und feuchten Bedingungen einen Vorteil. Was mir auch gut gefällt ist, dass der Reifen trotz des gröberen Profils noch sehr gute Rolleigenschaften aufzeigt."

Link zumTestbericht von Sven Schmid

toMotion-Angebot im November 2017

2 x Barzo 29/27,5 x 2,25 + 250 ml Vittoria Dichtmilch für 90,- Euro statt 129,- Euro
2 x Gato 29 x 2,2 Zoll + 250 ml Vittoria Dichtmilch für 90,- Euro statt 129,- Euro
1 x Barzo 29 x 2,25 Zoll + 1 x Gato + 250 ml Vittoria Dichtmilch für 90,- Euro statt 129,- Euro

Angebot gültig bis zum 20.11.2017.


Power4you - das Training, das dich über den Winter auf dein nächstes Leistungslevel bringt. Verbessere dein Level an Kraftausdauer, Stabilität und Koordination.

Kraftausdauer + Rumpfstabilität + Koordinaton = Extraplus an Power
Um ausdauernd eine hohe und anspruchsvolle Leistung auf dem Bike zu bringen, brauchst du nicht nur starke Beine, sondern einen rundum starken Körper. Insbesondere dein Rumpf muss stabil sein, als Basis und Widerlager für die auftretenden Kräfte und die Power, die du beim Pedalieren entwickelst.

Power is nothing without control
Um deine Kraft zielgerichtet anbringen zu können und in jeder Lage stabil zu sein, so dass dich nichts aus der Ruhe bringt, arbeiten wir auch an deiner Koordination und an deinem Gleichgewicht. Ein Training für den ganzen Körper. Danach wirst du stark und gefestigt in die Saison gehen.

Nutze den Winter und hole dir den entscheidenden Vorteil!

Das Training startet ab dem 17. November immer freitags von 17:30 Uhr bis 18:30 Uhr. Ingesamt sind es 10 Termine mit individuell angepasster Steigerung der Belastung.

Trainingsort: toMotion functional trainings institute, Bregenzer Str. 35, 88131 Lindau

Teilnehmer: 3-6 Teilnehmer/innen

Kosten: 190,- Euro pro Person

Anmeldung: telefonisch unter 0160-94846129, per Mail: a.potratz@tomotion-gmbh.de oder persönlich in der Bregenzer Str. 35.

Download Ausschreibung Power4you!

Ich freu mich auf dich! :-)                                                                                                                                                                                     


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Die Spiroergometrie (auch „Spiro“ genannt) ist eine Form der Leistungsdiagnostik, bei der die Atemgase Sauerstoff und Kohlendioxid unter ansteigender Belastung gemessen werden. Sie ergänzt in der Regel den Laktat-Leistungstest, der die gängigere und unaufwändigere, dafür aber auch limitiertere Form der Leistungsdiagnostik ist. Eine Spiro macht für alle Sinn, die sich ein sportliches oder ein gesundheitliches Ziel gesetzt haben und gezielt darauf hin trainieren möchten.

Bei einer Leistungsdiagnostik wird der aktuelle Trainingsstand eines Sportlers ermittelt. Darauf basierend werden seine individuellen Trainingsbereiche (Herzfrequenz- bzw. Leistungsbereiche) festgelegt, um das weitere Training zu steuern. Wenn ein Sportler innerhalb seiner individuellen Trainingsbereiche trainiert, wird das Training effektiver, d.h. er kann innerhalb der ihm zur Verfügung stehenden Zeit bessere Trainingsergebnisse erzielen. Durch einen weiteren Leistungstest zu einem späteren Zeitpunkt können dann die Trainingsfortschritte festgestellt  und das Training bei Bedarf an den verbesserten Trainingsstand angepasst werden. Im Bereich der Ausdauersportarten werden in der Regel ein Laktat-Leistungstest („Laktattest“) und/oder eine Spiroergometrie inkl. Laktatmessungen durchgeführt.

Im Hobbybereich wird oft ein reiner Laktat-Leistungstest (Messung der Laktatwerte im Blut) gemacht. Der Laktattest ist für die meisten Sportler ausreichend. Je höher jedoch das Leistungsniveau ist, desto kontrollierter muss trainiert werden und dann reichen die Werte aus der Laktat-Leistungsdiagnostik nicht mehr aus. Über eine begleitende Spiroergometrie können die Atemgase Sauerstoff und Kohlendioxid gemessen werden, die zusätzliche Informationen liefern über die Fett- und Kohlehydratverbrennung.

Eine Spiroergometrie lohnt sich aber auch im Hobby- und Gesundheitsbereich, wenn der Sportler genaue Informationen über seinen Fettstoffwechsel haben möchte, um z.B. noch besser abnehmen oder auch die Fettverbrennung für lange Ausdauerbelastungen besser aktivieren zu können.

Ablauf einer Spiroergometrie:

Der Test sollte sportartspezifisch erfolgen: Ein Läufer sollte mit einem Laufband, ein Radfahrer mit dem Ergometer getestet werden. Bei toMotion kannst du den Leistungstest auf deinem eigenen Bike durchführen, damit du deine gewohnte Sitzergonomie hast.

Die Leistungstests werden mit kalibrierten Laborgeräten durchgeführt, bei niedriger Anfangsbelastung und geringer Stufenänderung (20-Watt-Sprünge). Während des Tests trägst du eine dicht sitzende Atemmaske über Mund und Nase. Diese ist mit einem Durchflussmesser (Flowmeter) und einer Gasanalyse-Apparatur verbunden, sodass gleichzeitig die Atemtätigkeit, der Sauerstoffverbrauch und die Produktion von Kohlendioxid gemessen werden können. Über diese werden in einem Atemgasmessgerät (Spiroergometriegerät) die Atemvolumina bestimmt und Gasproben zur Messung der O2– und CO2– Konzentration entnommen.

  

Gleichzeitig erfolgt die Registrierung der Herzfrequenz, sowie die Bestimmung der Blutlaktatwerte auf jeder Belastungsstufe durch Entnahme einer winzigen Menge Blut aus dem Ohrläppchen. Der Leistungstest dauert je nach Trainingsstand ca. zwanzig Minuten bis zu einer Stunde. Nach Ende des Tests werden alle Daten in einem speziellen PC-Programm zusammengeführt und von unseren erfahrenen Trainern ausgewertet. Du erhältst sie dann in Form eines ausführlichen Testprotokolls mit Erläuterung der ermittelten Daten und Empfehlungen für dein weiteres Training.

Einige Hintergrundinformationen:

Je mehr Leistung der Körper erbringt, desto mehr Sauerstoff (ver)braucht er. Zugleich braucht der Körper in jeder Lebenslage Energie. In Ruhe und bei leichten Tätigkeiten sollte der Körper die Energie am besten aus den Fettvorräten ziehen. Oft wird aber parallel auch noch Zucker verbrannt. Dabei befindet sich der Körper dann im Modus der aeroben Energiegewinnung. Es ist genug Sauerstoff vorhanden, um Fette und Kohlenhydrate (Zucker) vollständig zu verstoffwechseln. Der Zucker wird dabei komplett zu seinen Endprodukten abgebaut.

Steigt die Belastung so weit an, dass die Muskulatur und der Rest der Körpers mehr Sauerstoff brauchen, als geliefert werden kann, so wird mit der Zeit die anaerobe Schwelle überschritten und der Körper befindet sich im Modus der anaeroben Energiegewinnung. Es werden immer weniger Fette, dafür aber mehr Kohlenhydrate verstoffwechselt, sie können jedoch nicht mehr bis zum Endprodukt abgebaut werden, sondern nur bis zum Abbaustoff Laktat. Laktat wird zwar auch vor Erreichen der anaeroben Schwelle schon produziert, jedoch nur in geringeren Mengen.

Leistungen, die im anaeroben Bereich erbracht werden, sind nur über einen kurzen Zeitraum, meist im Rahmen weniger Minuten, erreichbar, während Leistungen im aeroben und auch im aerob/anaeroben Übergangsbereich sogenannte Ausdauerleistungen – also über einen langen Zeitraum hinweg möglich -  sind, zum Beispiel bei einem Marathonlauf, einem 12h-Rennen, langen Wanderungen, etc.

Bei Ausdauersportlern ist es wünschenswert, dass der Körper seine Energie möglichst lange aus der Fettverbrennung (also aeroben Energiegewinnung) zieht. Je mehr Fette verbrannt werden, desto weniger Kohlenhydrate werden verbraucht und desto mehr Energiereserven hat man dann für die intensivere Belastungsphase z.B. in einem Rennen. Denn im intensiven Bereich braucht der Körper unbedingt die Kohlenhydrate, die er aber nur in geringen Mengen speichern kann. Deswegen ist es wichtig, diese Reservennso lange wie möglich zu schonen. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass man damit im Rennen auch weniger essen muss, damit den Magen schont und so auch leistungsfähiger ist. Das gilt besonders für lange Rennen und Etappenrennen.

Auch ist eine gut funktionierende Fettverbrennung, speziell auch in Ruhe bzw. im Alltag, ein großes Plus für die Gesundheit und für ein konstantes Gewicht bzw. für eine Gewichtsabnahme sehr hilfreich. Sobald der Körper im Alltag mehr Fett als Kohlenhydrate verbrennt, hat man weniger Heißhungerattacken, weil der Blutzuckerspiegel viel konstanter bleibt. Man entwickelt nicht so schnell ein Hungergefühl, man nimmt weniger unnötige Kalorien auf, die dann nur gespeichert werden, sondern man baut die körpereigenen Energievorräte ab.

Anhand einer Spiro kann man erkennen, wann der Körper wieviel Energie aus der Fettverbrennung bzw. aus der Kohlenhydratverbrennung bereitstellt. Man sieht natürlich auch, bei welcher Leistung der Körper kein Fett mehr verbrennt, sondern nur noch Kohlenhydrate. Geschieht dies zu früh, kann man z.B. durch eine Ernährungsumstellung bei gleichzeitigem Ausdauertraining im richtigen Bereich gezielt auf die Energiegewinnung des Körpers einwirken und darauf hinarbeiten, dass die Umstellung auf Kohlenhydrat-verbrennung erst bei einer höheren Leistung erfolgt und längere Zeit Fett verbrannt wird.

Der Vorteil einer Spiroergometrie besteht also darin, dass sie genauere Informationen zur Energiegewinnung des Körpers liefert als der Laktat-Leistungstest. Sportler, die sich noch weiter steigern wollen, aber auch Menschen, die ihr Körpergewicht verändern oder ihren Stoffwechsel optimieren wollen, profitieren von diesen Informationen, weil sie ihnen helfen, ihre Ziele zu erreichen. Nur wenige Anbieter verfügen über die technische Ausstattung für eine Spiroergometrie. Von toMotion wird sie am Standort Lindau/Bodensee angeboten.


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Im Bikepark, auf Enduro-Touren oder einfach auf dem Parkplatz

Im Herbst sind die Rennen vorbei, das Wetter ist aber noch schön und du möchtest gerne noch draußen auf dem Bike sein? Dann ist das der ideale Zeitpunkt, dich um das wichtige Thema Technik zu kümmern, das während der Saison meist ignoriert wird. Das ist nicht gut, denn auch die Fahrtechnik sollte dauerhaft und regelmäßig trainiert werden, ebenso wie die Ausdauer und alle anderen Fertigkeiten (z.B. Kraft, Koordination, Life-Kinetik etc.).

Jetzt im Herbst ist auf jeden Fall ein guter Zeitpunkt, damit anzufangen. Techniktraining kannst du z.B. gut im Bikepark machen – oder auch auf Enduro-Touren mit vielen Trails. Bergauf kannst du dabei auch gerne mal eine Aufstiegshilfe wie Gondel oder Shuttle in Anspruch nehmen, damit du dich bergab auf die Technik konzentrieren kannst. Höhenmeter bist du während der Saison ja schon ausreichend gefahren… :-)

  

Im Bikepark hat man die Vorteile einer Aufstiegshilfe und vieler Abfahrten und Trails auf engem Raum, um an der Fahrtechnik zu üben. Gut ist es auch, das Hardtail mal gegen ein Enduro-Fully zu tauschen (in vielen Bikeparks kann man welche leihen). Damit hast du es gerade in technischem Gelände leichter, weil du durch den größeren Federweg erst einmal mehr Sicherheit bekommst, wodurch es auch für den Kopf leichter wird. Wenn du dann in der Technik sicher bist, kannst du wieder auf das Hardtail umsteigen und die neu erlernte Technik damit üben.

  

Wichtig ist, dass du dich gerade beim Techniktraining ausreichend schützt. Flatpedals ohne Klickies, Schienbeinschoner und je nach Gelände auch Ellbogenschoner sind Pflicht, auch wenn du sonst ohne Schoner und mit Klickies unterwegs bist. Mit Klickies lernt man die Technik nie richtig und man ist im Kopf auch gehemmter, weil man nicht so schnell vom Pedal kommt - und das ist beim Üben manchmal unerlässlich.

Techniktraining ist eine gute Aufgabe für den Herbst und auch Winter, denn auch auf kleinem Raum (z.B. auf einem Parkplatz oder in einer Tiefgarage) kann man viele Übungen für eine bessere Biketechnik durchführen: Gleichgewichtsübungen, Vorderrad anheben, Hinterrad anheben etc. Dieses Training wirst du dann im Frühjahr deutlich spüren.

  

Sinn macht auf jeden Fall auch einmal ein Fahrtechnikkurs oder - was noch mehr hilft - ein individuelles Einzelcoaching. Denn hier kann der Trainer gezielt auf dich eingehen und du kannst spezielle Dinge üben, bei denen du noch Schwierigkeiten hast. Das kostet übrigens nicht die Welt. Oft sind es einfache Grundtechniken, die vielen Fahrern (speziell den Marathonfahrern) fehlen. Diese sind meist sehr leicht erlernbar und bringen dir dann im Rennen große Vorteile durch sicheres Abfahren im Gelände, weniger Defekte, weniger Stürze und bessere Erholung in der Abfahrt. All das zusammen macht dich dann deutlich entspannter und (durch weniger Zeitverlust und bessere Erholung) auch spürbar schneller. Probier es doch einfach mal aus!

Teammitglied Christian Ludewig hat kürzlich ein Personal Training mit Andrea Potratz von toMotion durchgeführt, das er so zusammenfasst:Ein Personal Fahrtechnik Training bringt dem Fahrer meist mehr als ein Gruppentraining. Man kann gezielt auf ein Problem eingehen und konzentriert daran arbeiten. Man kann sich voll auf sich selbst konzentrieren und muss nicht immer auf andere warten. Außerdem gibt es einen nahtlosen Übergang von Einsteiger-Übungen bis Fortgeschrittenen-Übungen. Egal was trainiert werden soll, es kann abgedeckt werden. Ich fand das Personal Training extrem hilfreich und werde es mit Sicherheit wiederholen!“

 

Markus Kaufmann, der Deutsche Meister 2016 im MTB-Marathon, hat Anfang 2017 ein Techniktraining bei Andrea gemacht und sieht das Thema so:„Techniktraining ist nicht nur im Olympischen Cross Country wichtig, sondern hat auch im Marathon eine immer größere Bedeutung. Im Marathon sind die Anstiege in der Regel länger, daher auch die Abfahrten. Um sich auf einer Abfahrt erholen zu können, sollte man sich sicher fühlen. Ist man immer am Limit und versucht, den Anschluss zu halten, kommt es leicht zu einem Sturz und die Erholung leidet. Auf Marathons kennt man viele Strecken im Vorfeld nicht und weiß oft nicht, was auf einen zukommt. Daher muss man schnell und sicher reagieren können. Hat man hier die nötige Sicherheit, wird auch kaum etwas passieren. Das Techniktraining mit Andrea hat zwar nur zwei Stunden gedauert, aber sie hat mir zwei wichtige Dinge mitgegeben. Erstens die Kurventechnik mit Gewichtsverlagerung und vorausschauendem Blick. Zweitens, wie ich hohe Absätze mühelos bezwinge. Allein diese beiden Tricks haben mir deutlich mehr Sicherheit bei der Cape Epic vermittelt.“


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Purer Trailgenuss in der Schweiz

Über die Saison verteilt bietet euch toMotion jedes Jahr mehrere Enduro- und Enduro-Fahrtechnik-Camps an. Doch worin besteht da eigentlich der Unterschied? „Beim Enduro-FT-Camp liegt der Schwerpunkt auf dem Fahrtechniktraining, bei dem wir Techniken isoliert üben und anschließend auf Tour einsetzen und da noch mal üben“, erklärt toMotion-Cheftrainerin Andrea Potratz. „Beim Enduro-Camp hingegen liegt der Schwerpunkt auf den Touren und auf dem Fahren. Ich gebe natürlich auch Tipps zur Fahrtechnik, aber es gibt kein wirkliches Fahrtechniktraining.“ Beim Enduro-Fahrtechnik-Camp in Davos Anfang August konzentrierten sich sechs Teilnehmer vor allem auf die Verbesserung ihrer Fahrtechnik, hatten aber trotzdem reichlich Gelegenheit, die tollen Trails rund um Davos zu genießen und das Gelernte zu üben. Was sie dabei erlebt haben, berichten Sabine Loacker und Danièle Troesch.

Danièle: „Das Enduro-Camp in Davos hat riesigen Spaß gemacht. Wir waren insgesamt sieben Teilnehmer und die Stimmung war toll. Dieses Wochenende war für mich wichtig. Als ich angefangen habe, MTB zu fahren, habe ich nur versucht, den anderen zu folgen. Ich konnte damals nicht verstehen, dass man in Abfahrten Spaß haben kann. Die Fahrräder sind danach auch immer besser geworden. Das hilft, um Vertrauen zu haben, aber ich hatte nicht immer jemanden, der mir Hinweise geben konnte, wenn ich was falsch machte. Ich habe versucht, Fahrtechnik von alleine zu lernen, aber das hat auch eine Grenze.

Dieses Wochenende war eine gute Gelegenheit, um mich auf Fahrtechnik zu konzentrieren und das mit super-schönen Aussichten. Wir haben gelernt, wie man richtig Kurven fährt. Ich habe auch super gefunden, dass sich Andrea Zeit genommen hat, um hinter jedem von uns her zu fahren. Sie hat dann gesagt, was man verbessern kann, welche Haltung man auf dem Fahrrad einnehmen sollte und wie man sich bewegen soll. Jetzt weiß ich, worauf ich achten muss.

Ich hoffe, dass ich wieder mal eine Gelegenheit finde, um an solch einem Camp teilzunehmen. Dieses Jahr hat es wirklich gut geklappt mit den Rennen.“

Sabine: „GORILLA’s im Nebel, gibt’s das? Das gibt’s! In Davos!

Nach knapp zehn Jahren das erste Mal wieder das Zelt, Schlafsack und Matte eingepackt, dann ging es am Samstag in aller Früh zusammen mit Danièle Troesch ins Davos Bike Camp. Am Vortag waren wir noch am Stilfser Joch und hatten uns auf dem Goldseetrail (ein weiterer Tipp von Andrea) vergnügt. Die beste Einstimmung auf puren Trailgenuss in der Schweiz.

Bei der Ankunft erwarteten uns bereits Uli und Nani, Andrea, (An)D(r)ea und Roman. Tja, wer sein Zelt zehn Jahre älter werden lässt,  muss damit rechnen, dass der Aufbau nicht so einfach wird.

Nach den ersten Fehlversuchen mit den falschen Stangen war das Außenzelt aber schnell aufgebaut und für den Rest war nach unserer Tour genug Zeit.

Los ging‘s. Die Devise: möglichst wenig Höhenmeter, dafür aber viele Tiefenmeter, also lifteln… was für ein Genuss. Auf dem Rinerhorn erstmals Technik üben. Wie ich diese farbigen Hütchen liebe… aber wir kamen nicht drum herum, Kurven zu fahren, wo keine waren und uns auf den Weg zu konzentrieren, ohne die herrliche Landschaft zu betrachten. Die Übungen machten richtig Lust aufs Fahren und dann ging‘s richtig los. Endlich, sogar Danièle erkannte die Kurven, der Federweg wurde voll ausgenutzt und Pausen gönnten wir uns nur, um den entgegenkommenden Bikern den Weg freizumachen. Nach dem ersten Trail genehmigen wir uns Kaffee, Bündner Nuss- und Heidelbeertorte. Die hatten wir uns redlich verdient!

Andrea schaute streng auf unseren Fahrstil und da… da sah man sie… ja… es gibt sie… GORILLLLLLAAAAAAA. Rein in das Rad, Arme breit, das Rad soll arbeiten, nicht wir… so meisterten wir (fast) jeden Abschnitt. Wir fuhren weiter nach Davos, der Trail ging auf und ab, kostete Kraft, umso größer das breite Grinsen im Gesicht. Nur selten sahen wir Zivilisation (Schotter oder Asphalt), einfach nur Trail–Genuss. Von Davos rauf auf das Jakobshorn – wow, was für eine Aussicht. Von hier ging ein wunderbarer Trail entlang der kargen Landschaft auf über 2.500 hm. Wir trafen auf einen Schifahrer (kein Schnee in Sicht) – der Arme wird heiraten.

Langsam knurrte der Magen. Wir fuhren zurück zum Zeltplatz, wie gern wären wir nochmal hoch gefahren. Jetzt galt es, das Zelt fertig aufzubauen und zu kochen. Arbeitsteilung. Bald war auch unsere Dreizimmerwohnung fertig und Danièles Luftmatratze aufgeblasen.  Es wurde gegrillt, alles was unser Eingepacktes hergab. Herrlich. Und zum Nachtisch was für die richtigen Gorillas – Bananen mit Schokolade – gegrillt – dazu Marshmallows – gegrillt, mit Nutella … jammi! Jetzt war auch der Letzte satt.

  

Leider war für den nächsten Tag schlechtes Wetter angesagt. Bekanntlich gibt es kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Nachts regnete es nur zeitweise, am Morgen waren sogar blaue Spuren von Himmel zu sehen. Danièles Luftmatratze war wohl nicht ganz dicht. Wer kennt nicht den Drang, aufstehen zu müssen, um auf die Toilette zu gehen (drei Minuten vom Zelt) oder etwas trinken zu wollen? Dann aber doch liegen zu bleiben und zu warten, bis man wieder einschläft? Danièle erging es so, statt zu pumpen lieber am Boden schlafen. Es ging trotzdem. Wir frühstückten im Trockenen, was noch übrig war. Marshmallows? Nein, dafür Banane mit Nutella J

Es ging los in den zweiten Tag, mit der Rinerhornbahn wieder hoch und dann bahnten sich die Gorillas ihren Weg durch den Nebel.  Wir hatten geplant, ca. 700 hm zu Fuß zu bestreiten und dann die Aussicht zu genießen. Petrus hatte wohl andere Pläne, ein Gewitter hielt uns davon ab, höher zu steigen und die Wolken verdeckten die Sicht. Umso mehr konnten wir uns auf Fahrtechnik und Trails konzentrieren. Was für ein Genuss. Regen hat den Vorteil, dass die Trails griffiger werden - das hatte die Dame am Campingplatz versprochen. Sie hatte aber nichts von Trails, die sich in Bäche verwandeln, gesagt. Was machen Gorillas im Nebel? Weiß nicht, wir zumindest hatten Spaß, den Wasserweg entlang zum Landwasser Viadukt zu fahren. Wasser von oben und von unten, irgendwann waren uns auch die Pfützen egal – zurückversetzt in die Kindheit – pflatsch und Mama kann nicht schimpfen!

  

Letztlich sind wir dann doch lieber mit dem Zug, den wir auf die letzte Sekunde erreichten, zurück zum Auto gefahren. Die erste Klasse wurde dann etwas von uns angefeuchtet, aber das war uns egal.

Wir waren happy! Ein gelungenes Wochenende! Danke Andrea, ich habe wieder viel gelernt! Es ist jedes Mal ein Genuss, mit dir zu fahren. Dir kann man vertrauen, dass du die schönsten Flecken Erde findest. Danke auch an alle Teilnehmer, es hat brutal Spaß gemacht, mit euch Gorillas zu fahren! Mit Schwung! Ich freue mich auf das nächste Mal!“