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Unser Partner Bioracer hat eine neue Regenjacke auf den Markt gebracht, in der eine Menge Entwicklungsarbeit steckt: Aerodynamisch auf Rennen geschnittene Körperpassform. 3D-Feuchtigkeitsmanagement. Innenschicht mit Mesh-Struktur zur Thermokontrolle. Beschichtung mit Kaaiman-Haut-Struktur, die sich trocken schütteln lässt, mit wind- und wasserdichter Membran dazwischen. Alles zusammengehalten mit ultraschallverschweißten Nähten und mit einem wasser- und winddichten, PU-beschichteten, strapazierfähigen Reißverschluss verschlossen. „Die beste, die wir je gemacht haben“, sagt Bioracer. Willst du auch eine? Hier ist deine Chance!

toMotion-Angebot, gültig vom 1. bis 15.11.2019:

Kaaiman-Jacke von Bioracer: EUR 175,00 (anstatt regulär EUR 199,00)

Infos und Bestellung: a.potratz@tomotion-gmbh.de oder Tel. +49 8382 9479993 bzw. +49 160 948 461 29


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Die Spiroergometrie (auch „Spiro“ genannt) ist eine Form der Leistungsdiagnostik, bei der die Atemgase Sauerstoff und Kohlendioxid unter ansteigender Belastung gemessen werden. Sie ergänzt in der Regel den Laktat-Leistungstest, der die gängigere und unaufwändigere, dafür aber auch etwas limitiertere Form der Leistungsdiagnostik ist. Eine Spiro macht für alle Sinn, die sich ein sportliches oder ein gesundheitliches Ziel gesetzt haben und gezielt darauf hin trainieren möchten.

Bei einer Leistungsdiagnostik wird der aktuelle Trainingsstand eines Sportlers ermittelt. Darauf basierend werden seine individuellen Trainingsbereiche (Herzfrequenz- bzw. Leistungsbereiche) festgelegt, um das weitere Training zu steuern. Wenn ein Sportler innerhalb seiner individuellen Trainingsbereiche trainiert, wird das Training effektiver, d.h. er kann innerhalb der ihm zur Verfügung stehenden Zeit bessere Trainingsergebnisse erzielen. Durch einen weiteren Leistungstest zu einem späteren Zeitpunkt können dann die Trainingsfortschritte festgestellt  und das Training bei Bedarf an den verbesserten Trainingsstand angepasst werden. Im Bereich der Ausdauersportarten werden in der Regel ein Laktat-Leistungstest („Laktattest“) und/oder eine Spiroergometrie inklusive Laktatmessungen durchgeführt.

 

Im Hobbybereich wird oft ein reiner Laktat-Leistungstest (Messung der Laktatwerte im Blut) gemacht. Der Laktattest ist für die meisten Sportler ausreichend. Je höher jedoch das Leistungsniveau ist, desto kontrollierter muss trainiert werden und dann reichen die Werte aus der Laktat-Leistungsdiagnostik nicht mehr aus. Über eine begleitende Spiroergometrie können die Atemgase Sauerstoff und Kohlendioxid gemessen werden, die zusätzliche Informationen liefern über die Fett- und Kohlehydratverbrennung.

Eine Spiroergometrie lohnt sich aber auch im Hobby- und Gesundheitsbereich, wenn der Sportler genaue Informationen über seinen Fettstoffwechsel haben möchte, um z.B. noch besser abnehmen oder auch die Fettverbrennung für lange Ausdauerbelastungen besser aktivieren zu können.

Ablauf einer Spiroergometrie:

Der Test sollte sportartspezifisch erfolgen: Ein Läufer sollte auf einem Laufband, ein Radfahrer auf dem Ergometer getestet werden. Bei toMotion kannst du den Leistungstest auf deinem eigenen Bike durchführen, damit du deine gewohnte Sitzgeometrie hast.

 

Die Leistungstests werden mit kalibrierten Laborgeräten durchgeführt, bei niedriger Anfangsbelastung und geringer Stufenänderung (20-Watt-Sprünge). Während des Tests trägst du eine dicht sitzende Atemmaske über Mund und Nase. Diese ist mit einem Durchflussmesser (Flowmeter) und einer Gasanalyse-Apparatur verbunden, sodass gleichzeitig die Atemtätigkeit, der Sauerstoffverbrauch und die Produktion von Kohlendioxid gemessen werden können. Über diese werden in einem Atemgasmessgerät (Spiroergometriegerät) die Atemvolumina bestimmt und Gasproben zur Messung der O2– und CO2– Konzentration entnommen.

 

Gleichzeitig erfolgt die Registrierung der Herzfrequenz, sowie die Bestimmung der Blutlaktatwerte auf jeder Belastungsstufe. Der Leistungstest dauert je nach Trainingsstand ca. zwanzig Minuten bis zu einer Stunde. Nach Ende des Tests werden alle Daten in einem speziellen PC-Programm zusammengeführt und von unseren erfahrenen Trainern ausgewertet. Du erhältst sie dann in Form eines ausführlichen Testprotokolls mit Erläuterung der ermittelten Daten und Empfehlungen für dein weiteres Training.

Einige Hintergrundinformationen:

Je mehr Leistung der Körper erbringt, desto mehr Sauerstoff (ver)braucht er. Zugleich braucht der Körper in jeder Lebenslage Energie. In Ruhe und bei leichten Tätigkeiten sollte der Körper die Energie am besten aus den Fettvorräten ziehen. Oft wird aber parallel auch noch Zucker verbrannt. Dabei befindet sich der Körper dann im Modus der aeroben Energiegewinnung. Es ist genug Sauerstoff vorhanden, um Fette und Kohlenhydrate (Zucker) vollständig zu verstoffwechseln. Der Zucker wird dabei komplett zu seinen Endprodukten abgebaut.

Steigt die Belastung so weit an, dass die Muskulatur und der Rest der Körpers mehr Sauerstoff brauchen, als geliefert werden kann, so wird mit der Zeit die anaerobe Schwelle überschritten und der Körper befindet sich im Modus der anaeroben Energiegewinnung. Es werden immer weniger Fette, dafür aber mehr Kohlenhydrate verstoffwechselt, sie können jedoch nicht mehr bis zum Endprodukt abgebaut werden, sondern nur bis zum Abbaustoff Laktat. Laktat wird zwar auch vor Erreichen der anaeroben Schwelle schon produziert, jedoch nur in geringeren Mengen.

Leistungen, die im anaeroben Bereich erbracht werden, sind nur über einen kurzen Zeitraum, meist im Rahmen weniger Minuten, erreichbar. Hingegen sind Leistungen im aeroben und auch im aerob/anaeroben Übergangsbereich sogenannte „Ausdauerleistungen“ und damit über einen langen Zeitraum hinweg  möglich - zum Beispiel bei einem Marathonlauf, einem 12h-Rennen, langen Wanderungen etc.

Bei Ausdauersportlern ist es wünschenswert, dass der Körper seine Energie möglichst lange aus der Fettverbrennung (also aeroben Energiegewinnung) zieht. Je mehr Fette verbrannt werden, desto weniger Kohlenhydrate werden verbraucht und desto mehr Energiereserven hat man dann für die intensivere Belastungsphase z.B. in einem Rennen. Denn im intensiven Bereich braucht der Körper unbedingt die Kohlenhydrate, die er aber nur in geringen Mengen speichern kann. Deswegen ist es wichtig, diese Reserven so lange wie möglich zu schonen. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass man damit im Rennen auch weniger essen muss, damit den Magen schont und so auch leistungsfähiger ist. Das gilt besonders für lange Rennen und Etappenrennen.

Eine Kalorimetrie stellt den Verbrauch von Fett und Kohlenhydraten im Zeitverlauf (bei einem Leistungstest unter ansteigender Belastung) dar.

Auch ist eine gut funktionierende Fettverbrennung, speziell in Ruhe bzw. im Alltag, ein großes Plus für die Gesundheit und für ein konstantes Gewicht bzw. für eine Gewichtsabnahme sehr hilfreich. Sobald der Körper im Alltag mehr Fett als Kohlenhydrate verbrennt, hat man weniger Heißhungerattacken, weil der Blutzuckerspiegel viel konstanter bleibt. Man entwickelt nicht so schnell ein Hungergefühl, man nimmt weniger unnötige Kalorien auf, die dann nur gespeichert werden, sondern man baut die körpereigenen Energievorräte (also die Fettreserven) ab.

 

Anhand einer Spiro kann man erkennen, wann der Körper wieviel Energie aus der Fettverbrennung bzw. aus der Kohlenhydratverbrennung bereitstellt. Man sieht natürlich auch, bei welcher Leistung der Körper kein Fett mehr verbrennt, sondern nur noch Kohlenhydrate. Geschieht dies zu früh, kann man z.B. durch eine Ernährungsumstellung bei gleichzeitigem Ausdauertraining im richtigen Belastungsbereich gezielt auf die Energiegewinnung des Körpers einwirken und darauf hinarbeiten, dass die Umstellung auf Kohlenhydratverbrennung erst bei einer höheren Leistung erfolgt und längere Zeit Fett verbrannt wird.

Der Vorteil einer Spiroergometrie besteht also darin, dass sie genauere Informationen zur Energiegewinnung des Körpers liefert als der Laktat-Leistungstest. Sportler, die sich noch weiter steigern wollen, aber auch Menschen, die ihr Körpergewicht verändern oder ihren Stoffwechsel optimieren wollen, profitieren von diesen Informationen, weil sie ihnen helfen, ihre Ziele zu erreichen. Nur wenige Anbieter verfügen über die technische Ausstattung für eine Spiroergometrie. Von toMotion wird sie am Standort Lindau/Bodensee angeboten.


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KED und bioracer unterstützen auch den MTB-Nachwuchs

Zwei Sponsoren des Lindauer Teams toMotion Racing by black tusk, der Helm-Spezialist KED und Radbekleidungshersteller Bioracer, unterstützen auch das Mountainbike-Kids-Team des Schneeschuhvereins Freudenstadt e.V. Das Kids-Team wurde Ende 2018 von toMotion-Fahrer Christian Ludewig ins Leben gerufen, der die Nachwuchsfahrer auch im Training und bei ihren Rennen betreut. Unter der Obhut von Christian und zwei weiteren Trainern nehmen aktuell rund 28 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 6 und 13Jahren am Mountainbike-Training teil. Christian Ludewig freute sich über die tolle Ausstattung:

„Wir haben die Kleidung des MTB Kids Teams Mitte September erhalten. Danke an die Unterstützung von KED, dessen Helme unsere Kids am Kopf immer schützen! Und danke auch an Bioracer Germany für die geniale MTB Kleidung. Erster Einsatz der neuen Ausstattung wird beim Schwarzwälder MTB Cup powered by Fahrrad Center Singer im Rahmen der MTB-Bundesliga Freudenstadt am 21. September sein.“

 


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Esskastanien sind viel mehr als nur eine winterliche Leckerei. Sie hätten das Zeug für ein Grundnahrungsmittel – und zwar für ein sehr gesundes. Denn die Esskastanie wäre eine sättigende, glutenfreie und zugleich basischen Alternative zu Brot, Nudeln und Milchprodukten, die unseren Körper auf Dauer übersäuern lassen. Zudem schmeckt die Esskastanie köstlich und kann mindestens so variantenreich zubereitet werden wie Kartoffeln.

Sprichst du immer von Maroni und meinst damit eigentlich die Esskastanie? Dann ist das nicht ganz richtig, denn Maroni sind eine spezielle Weiterzüchtung der Esskastanie, die sich in Aussehen und Geschmack von ihr unterscheiden. Esskastanien sind wesentlich kleiner, dunkler und runder als die herzförmigen Maroni. Davon abgesehen bestechen die Maroni durch ihren intensiveren und süßlichen Geschmack.

Im Herbst beginnt die Erntezeit der Esskastanie und reicht je nach Kastanienart bis in den November oder sogar Dezember hinein. Lange bevor Kartoffel und Mais in Europa Fuß fassten, galt die Esskastanie für eine breite Bevölkerungsschicht als unentbehrliches Grundnahrungsmittel. Meistens wurde sie zu Mehl verarbeitet, aus dem dann Brote gebacken wurden. Nicht umsonst wurde die Esskastanie deshalb als das "Brot der Armen" bezeichnet, und es hieß, dass ein Kastanienbaum pro Person genüge, um gut durch den Winter zu kommen. Anhand dessen lässt sich bereits erahnen, welches Multitalent sich hinter der Esskastanie verbirgt - sowohl bei der Verarbeitung und Verwendung als auch im Hinblick auf eine sättigende, vollwertige und gesunde Ernährung.

Esskastanien bieten einen hohen Anteil an komplexen Kohlenhydraten. Sie bewirken nicht nur einen hohen Sättigungsgrad, sondern sorgen auch dafür, dass der Blutzucker nach dem Essen von Kastaniengerichten langsam ansteigt und relativ lange stabil bleibt. Zudem enthält die Nuss viel Kalium sowie B-Vitamine für eine gesunde Nervenfunktion, und liefert im Vergleich zu anderen Grundnahrungsmitteln deutlich mehr Vitamine. Das in der Esskastanie enthaltene Kalzium trägt ebenso wie Kalium zur Knochengesundheit bei. Wer also aktiv und präventiv einer möglichen Osteoporose (Knochenschwund) vorbeugen will, kann mit der Esskastanie ebenso gewinnen wie Menschen, die häufig an Muskelkrämpfen leiden. Denn sowohl Kalzium als auch Kalium wirken bei der Steuerung der Muskeltätigkeit mit und somit Krämpfen entgegen.

Um die Esskastanie essen zu können, muss die Frucht erst von ihrer dünnen, braunen Schale befreit werden. Dazu wird die Kastanie vorab etwa eine Stunde lang in kaltes Wasser gelegt und anschließend an der abgerundeten Seite kreuzweise eingeschnitten. Dann kannst du sie in kochendem Salzwasser 4 bis 5 Minuten garen oder im Backofen bei rund 200 Grad 30 bis 40 Minuten lang rösten. Danach lässt sich die Frucht ganz einfach aus der geplatzten Schale herauslösen.

 

Frische Esskastanien halten sich nicht lange und sollten innerhalb einer Woche verarbeitet werden. Andernfalls verlieren sie an Aroma und sind überdies auch für Schimmel anfällig. Tiefgekühlt schmecken Esskastanien auch noch nach sechs Monaten. Je nachdem, ob die Kastanien später zum Rösten oder Kochen vorgesehen sind, werden sie nach einem einstündigen kalten Wasserbad in Salzwasser blanchiert bzw. gekocht und mit oder ohne Schale eingefroren. Auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 76 findest du ein Rezept für geröstete Rosmarin-Kastanien.


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Eine Abfahrt vom Rocciamelone (3538 m)

Nach den Abfahrten vom Barrhorn im Jahr 2014 und vom Grande Sassière in 2017 hatte sich Andrea Potratz für ihren Sommerurlaub 2019 einen weiteren Gipfel mit mehr als 3500 Metern Höhe vorgenommen: den Rocciamelone im italienischen Piemont. Begleitet wurde sie bei dieser Tour von Claudia. Die beiden hatten eine Zweitagestour mit Übernachtung im Rifugio Ca d’Asti geplant, wobei der Gipfelaufstieg zum Rocciamelone und die anschließender Talabfahrt bis hinunter nach Susa am zweiten Tag stattfinden sollten. Hier Andreas Bericht über dieses hochalpine Abenteuer:

„Für die Tour auf den Rocciamelone hatten wir zwei Tage inklusive Hüttenübernachtung eingeplant. Es sollte nicht einfach nur eine sportliche Leistung sein, sondern auch Urlaub und Zeit, um die Berge zu genießen und Bilder zu machen. So haben wir uns am 15. August (Nationalfeiertag in Italien) morgens mit einem Taxi zum Rifugio La Riposa auf 2200 m fahren lassen. Von dort aus starten auch viele Wanderer. Wegen des Nationalfeiertags hatte der Taxifahrer nur morgens um 8:00 Uhr Zeit, so dass wir schon kurz nach 9:00 Uhr beim Rifugio waren. An der Hütte haben wir erst mal einen Espresso genommen und dann ging es los mit Schieben und Tragen zum Rifugio Ca d’Asti auf 2854 m, direkt unterhalb des Rocciamelone. Dort wollten wir übernachten und dann am Freitag in der Früh zum Gipfel aufbrechen - weitere 700 hm mit Schieben und Tragen. Im Aufstieg konnte also kein Meter gefahren werden…

 

 

Das Wetter war für beide Tage bestens angesagt und wir sind bei blauem Himmel und warmen Temperaturen am Rifugio La Riposa losgewandert. Ab ca. 10:00 Uhr begann dann jedoch Quellwolkenbildung und an der Südostflanke des Rocciamelone stieg Nebel auf und verhüllte den Berg komplett. Nach eineinhalb Stunden kamen wir beim Rifugio Ca d’Asti an. Der Aufstieg war nicht sehr anstrengend und da es auch noch sehr früh ar, überlegten wir uns, gleich noch zum Gipfel aufzusteigen. Nachdem dieser aber weiterhin im Nebel blieb und die Wanderer, die von oben herunter kamen, auch von null Sicht berichteten, beschlossen wir, einfach die zweite Tageshälfte auf der Hütte zu verbringen und wie geplant am nächsten Morgen früh aufzubrechen, bevor sich wieder Wolken bildeten. Das erwies sich dann auch als die richtige Entscheidung.

 

Das Rifugio Ca d‘Asti hat uns insofern schockiert, als dass es dort nur Plastik- und Einweg-Geschirr, -Besteck, -Becher, etc. gab. Das Frühstück bestand nur aus zwei spartanischen Stück Zwieback, einer Butter und einer Marmelade. Natürlich auch wieder alles in Miniatur-Plastikpackungen. Auch wenn es auf dieser Höhe kein Wasser gibt und alles hinauf transportiert werden muss, gibt es sicher auch andere Lösungen als ausschließlich Plastik und Einweg.

Nur wenige Leute übernachteten auf der Hütte, was uns natürlich recht war, da dann auch wenige Wanderer am nächsten Tag so früh zum Gipfel aufbrechen würden. Die Nacht war in der komplett ungeheizten Hütte bei vier Grad Celsius ziemlich frostig. Am nächsten Morgen war es dann jedoch windstill und wolkenlos, so dass wir kurz vor 7:00 Uhr zum Gipfel aufbrachen. Der Anstieg ließ uns dann auch gleich warm werden.

Claudia ließ ihr Bike beim Rifugio und wanderte zu Fuß hoch, da sie in diesem Abschnitt bergab wohl nicht so viel gefahren wäre. Ich nahm mein Bike aber mit und trug es bis 200 hm unter den Gipfel hoch. Die letzten 200 hm bis zum Gipfel sind gut zu gehen, wären im Downhill aber definitiv nicht zu fahren gewesen. Deswegen ließ ich mein Bike dann dort stehen und wir gingen beide zu Fuß weiter. Es war auf jeden Fall noch ein schöner Aufstieg und ohne das Gewicht des Bikes auch auf einmal so entspannt. ;-) Oben angekommen, hatten wir immer noch bestes Wetter und perfekte Sicht.

 

 

Die ersten 200 hm des Downhills gingen ja dann zu Fuß und anschließend stieg ich aufs Bike. Die 500 tm zum Rifugio Ca d’Asti waren sehr anspruchsvoll, weil das Gelände steil, rutschig und auch verblockt war. Ein paar Spitzkehren gab es auch. Bis auf wenige Stellen war aber der komplette Trail fahrbar. Das hat auch einen kleinen Steinbock interessiert, im 1:1 war er dann aber doch schneller als ich... ;-)

 

 

Am Rifugio angekommen, entstanden schon langsam wieder Wolken, d.h. wir hatten alles bestens getimed. Dort nahm auch Claudia wieder ihr Bike mit, denn es befanden sich ja noch weitere 2300 tm vor bzw. unter uns. Die nächsten 700 hm zum Rifugio La Riposa waren in weiten Teilen auch noch sehr anspruchsvoll, weil verblockt und teilweise auch mit sehr tiefen Rinnen. Ab La Riposa ging es zunächst ein paar Kehren auf Schotterstrasse bergab, bis der Trail wieder abzweigte. Hier war es zwar nicht mehr so hochalpin, aber auch nicht gerade flowig und smooth. Man musste bis hinunter nach Susa immer aufpassen und hart arbeiten. Am frühen Nachmittag waren wir dann wieder glücklich und zufrieden unten im Tal und gönnten uns ein kühles Getränk. Abgesehen von dem vielen Einwegplastik auf der Hütte war es ein tolles Bergerlebnis!“