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Da Birnen weniger Fruchtsäure besitzen als Äpfel, aber ebenso viel Zucker enthalten, schmecken sie besonders süß. Trotzdem schonen sie die Zähne und sind für säureempfindliche Menschen und Babys sehr bekömmlich. Gekocht gilt die Birne als ideale Schonkost. Durch ihren hohen Gehalt an Ballaststoffen sättigen Birnen schnell und fördern die Verdauung. Bereits eine einzige Birne liefert 20 % des Tagesbedarfs an Ballaststoffen. Damit wird die Darmentleerung verbessert und Verstopfung vorgebeugt. Außerdem stimulieren Birnen die Bildung von Magensäften und tragen auch damit zu einer besseren Verdauung bei.

Die Frucht ist außerdem reich an Vitaminen. Das Vitamin C einer Birne deckt etwa sieben Prozent des Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Folsäure, ein Vitamin des B-Komplexes, fördert insbesondere die Blutbildung und spielt eine Rolle beim Aufbau von Glückshormonen (zum Beispiel Serotonin). Die Birne ist zudem Lieferant vieler wichtiger Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Kupfer, Jod, Magnesium, Phosphat und Zink. Durch den hohen Gehalt an Kalium wirkt die Frucht entwässernd und lindert Nieren- und Blasenprobleme. Wie beim Apfel befinden sich die meisten Vitamine auch bei der Birne unter der Schale. Wenn möglich, sollte die Frucht deshalb mit Schale gegessen werden.

Was bei Kauf und Lagerung zu beachten ist, erfährst du auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 54. Außerdem findest du dort ein leckeres Rezept für ein Birnen-Hirse-Müsli.


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Zu viert waren sie nach Torbole in Italien gefahren, um die Saison 2017 auf den Trails rund um den Gardasee ausklingen zu lassen. Passend zur Saisonpause übernahm einen Großteil der Höhenmeter das Shuttle – und so blieb den Teilnehmern viel Zeit, die spektakulären Abfahrten zu genießen.

Hier der Bericht von TNT-Fahrer Sven Schmid:

„Vom 19. -22.10. fand das Enduro Camp am Gardasee statt, genauer in Torbole. Unsere Gruppe war ziemlich überschaubar und bestand aus Mirko, Markus, Andrea und mir. Das Wetter war - bis auf den letzten Tag - für Oktober noch wirklich sehr gut, nur gegen Nachmittag/Abend war immer wieder etwas Nebel zu sehen. Viele Höhenmeter mussten wir nicht bewältigen, da uns jeden Morgen das Shuttle einige der Höhenmeter abnahm. Dadurch konnten wir uns doch noch viel besser auf die Abfahrt konzentrieren, und hatten wirklich den gesamten Tag Zeit, Tiefenmeter zu bewältigen und das auch noch sauber und mit viel Spaß. Das Gelände war deutlich anders, als ich es gewohnt war, da hier viel mehr lose Steine und Geröll auf den Trails zu finden waren. Manchmal habe ich etwas Flow vermisst, doch die Trails waren wirklich sehr gut ausgesucht und boten auch mir immer wieder neue Herausforderungen und den einen oder anderen Spot, den es bei mir zuhause nicht gibt. Eine zusätzliche Herausforderung war die Jahreszeit, wodurch große Teile der Trails mit Laub bedeckt waren. Dies schränkte manchmal die Sicht ein und machte manche Trails ziemlich rutschig. Somit musste man entweder etwas langsamer fahren oder etwas Risiko eingehen, wobei ich letzteres vorziehe. Was natürlich nicht zu vergessen ist, ist die manchmal wirklich atemberaubende Landschaft und die Ausblicke von ca. 1700 m Höhe. Das Essen und besonders das Frühstück in unserem Hotel ließen nur wenig Wünsche offen, so dass ich meist noch gerne länger geblieben wäre. Nur früher aufstehen wollte ich deshalb auch nicht…  Der letzte Tag war ziemlich verregnet, was die Sache ungemütlich und auch gefährlich auf den Trails gemacht hätte, so dass wir etwas früher abgebrochen haben. Trotzdem bleiben mir die Tage in sehr guter Erinnerung.“


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Die Saisonpause im Herbst wird von vielen Mountainbikern dazu genutzt, in andereSportarten reinzuschnuppern, oder aber einfach Genusstouren auf ihrem Bike zuunternehmen und die bunten Herbstfarben im Wald zu genießen. Doch Nässe und Blättermachen so manchen Trail tückisch: Wurzeln und Steine werden schmierig und glatt. Wasdann hilft, ist ein guter Reifen, der speziell für solche Streckenverhältnisse entwickeltwurde. Unser Partner Vittoria hat in seinem Produktprogramm zwei Reifen, die wir euchgerade für den Herbst wärmstens empfehlen können: den GATO und den BARZO.

Unser Teammitglied Andreas Barth, der Area Sales Manager bei Vittoria ist, beschreibt den BARZO so:

Der Barzo ist ein guter Allrounder für jedes Gelände und macht selbst eine Alpen-Bergsteiger-Tour mit. In XC- oder auch Marathonrennen kann er durchaus das Zünglein an der Waage spielen, da er schnell rollt und doch satten Grip zu bieten hat.

  • Allround-Reifen für XC- und leichte Trailbikes
  • Gut für jegliche Art von Untergrund, ob trocken oder schlammig (so manches Teammitglied hat schon gute Erfahrungen damit gesammelt)
  • XC-Weltmeister in 2015 Damen Elite
  • In TNT G+ Version, faltbar und Draht erhältlich
  • In den Größen 26 x 2.1/2.25, 27,5 x 2.1/2.25/2.35/2.6 und 29 x 2.1/2.2.5/2.35 verfügbar (TNT, Falt- und Drahtversion nicht in allen Größen erhältlich)
  • Folgende Größen auch als Kinderreifen erhältlich (ab Januar 2018): 20 und 24 Zoll x 1.9.

 

Auf der 29er-Test-Homepage „twentynineinches-de.com“ gibt es einen ausführlichen Testbericht zum Barzo. Hier das Fazit:

„Gratulation VITTORIA! Mit dem Barzo in 2.25 haben die Italiener in meinen Augen einen sehr guten Allrounder im Programm, der von XC über Tour bis zum gemäßigten Trail-Einsatz alles abdeckt, ohne irgendwo gravierend abzufallen. Sein feines, dem Conti X-King-ähnliches Profil kommt auf unterschiedlichsten Untergründen bestens zurecht. Als Allrounder sticht er zwar nirgends als überrragend oder außergewöhnlich gut heraus, aber dafür bekommt man eine maximale Vielseitigkeit. Ein echter Alleskönner eben, bei dem das Gesamtpaket aus Performance, Verschleiß und Gewicht einfach stimmen.“

Link zum vollständigen Testbericht.

Zum GATO schreibt Andreas Barth von Vittoria:

Der Gato (ital. für Katze) macht seinem Namen alle Ehre, indem er sich gut in den Untergrund krallt und so manchmal den Trail tatsächlich wie auf Schienen bezwingt.

  • Reifen für nasse, feuchte Untergründe. Rollt trotzdem im Trockenen sehr gut, mag den Schlamm nicht so gerne
  • Gute Selbstreinigung
  • Durch das Lamellenprofil auf den Stollen gute Haftung gerade auf feuchten Wurzeln und Steinen
  • Erhältlich entweder als Falt- oder TNT G+ Variante
  • Größen: 27.5 / 29 x 2.2

 

Sportblogger und toMotion-Racing-Teammitglied Daniel Bürgin hat den Reifen getestet. Hier ein kurzer Auszug aus seinem Testbericht:

„Wer mit den schwachprofilierten XC-Reifen bis dato nicht klar kam, der könnte mit dem Gato II die Sicherheit bekommen, um Situation wie nasses Lauf in einer Kurve mit mehr Selbstvertrauen zu meistern. Andere Fahrer wiederum haben aus ähnlichen Gründen ihre XC-Hardtails schon mit Reifen aus dem All-Mountain Bereich bestückt. Für diejenigen sei gesagt, testet mal den Gato II. Ihr werdet vom Grip-Niveau nicht enttäuscht, dafür aber wohl schneller unterwegs sein. Interessant dürft der Gato II auch für die All-Mountain Fraktion im Mittelgebirge sein. Gerade wenn ihr längere Distanzen von einem Trail zum nächsten überbrücken müsst, ist der Gato II hier sicher ein toller Reifen. Er rollt verhältnismäßig leicht und ihr spart eventuell sogar Gewicht.“

Link zum vollständigen Testbericht von Daniel Bürgin

Auch Sven Schmid vom toMotion Nachwuchs Team TNT ist den Gato gefahren. Hier ein Auszug aus seinem Testbericht:

„Das Gewicht ist mit 720g ca. 100g höher als beim PEYOTE TNT Edition in 2,1, der mein Standard Vorderreifen ist. Dafür bietet der GATO aber mehr Grip durch eine breitere Auflagefläche und ein grobstolligeres Profil. Vor allen durch die stärker ausgeprägten Außenstollen konnte der Kurvengrip deutlich erhöht werden. Dies bringt vor allem bei nassen und feuchten Bedingungen einen Vorteil. Was mir auch gut gefällt ist, dass der Reifen trotz des gröberen Profils noch sehr gute Rolleigenschaften aufzeigt."

Link zumTestbericht von Sven Schmid

toMotion-Angebot im November 2017

2 x Barzo 29/27,5 x 2,25 + 250 ml Vittoria Dichtmilch für 90,- Euro statt 129,- Euro
2 x Gato 29 x 2,2 Zoll + 250 ml Vittoria Dichtmilch für 90,- Euro statt 129,- Euro
1 x Barzo 29 x 2,25 Zoll + 1 x Gato + 250 ml Vittoria Dichtmilch für 90,- Euro statt 129,- Euro

Angebot gültig bis zum 20.11.2017.


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Die Spiroergometrie (auch „Spiro“ genannt) ist eine Form der Leistungsdiagnostik, bei der die Atemgase Sauerstoff und Kohlendioxid unter ansteigender Belastung gemessen werden. Sie ergänzt in der Regel den Laktat-Leistungstest, der die gängigere und unaufwändigere, dafür aber auch limitiertere Form der Leistungsdiagnostik ist. Eine Spiro macht für alle Sinn, die sich ein sportliches oder ein gesundheitliches Ziel gesetzt haben und gezielt darauf hin trainieren möchten.

Bei einer Leistungsdiagnostik wird der aktuelle Trainingsstand eines Sportlers ermittelt. Darauf basierend werden seine individuellen Trainingsbereiche (Herzfrequenz- bzw. Leistungsbereiche) festgelegt, um das weitere Training zu steuern. Wenn ein Sportler innerhalb seiner individuellen Trainingsbereiche trainiert, wird das Training effektiver, d.h. er kann innerhalb der ihm zur Verfügung stehenden Zeit bessere Trainingsergebnisse erzielen. Durch einen weiteren Leistungstest zu einem späteren Zeitpunkt können dann die Trainingsfortschritte festgestellt  und das Training bei Bedarf an den verbesserten Trainingsstand angepasst werden. Im Bereich der Ausdauersportarten werden in der Regel ein Laktat-Leistungstest („Laktattest“) und/oder eine Spiroergometrie inkl. Laktatmessungen durchgeführt.

Im Hobbybereich wird oft ein reiner Laktat-Leistungstest (Messung der Laktatwerte im Blut) gemacht. Der Laktattest ist für die meisten Sportler ausreichend. Je höher jedoch das Leistungsniveau ist, desto kontrollierter muss trainiert werden und dann reichen die Werte aus der Laktat-Leistungsdiagnostik nicht mehr aus. Über eine begleitende Spiroergometrie können die Atemgase Sauerstoff und Kohlendioxid gemessen werden, die zusätzliche Informationen liefern über die Fett- und Kohlehydratverbrennung.

Eine Spiroergometrie lohnt sich aber auch im Hobby- und Gesundheitsbereich, wenn der Sportler genaue Informationen über seinen Fettstoffwechsel haben möchte, um z.B. noch besser abnehmen oder auch die Fettverbrennung für lange Ausdauerbelastungen besser aktivieren zu können.

Ablauf einer Spiroergometrie:

Der Test sollte sportartspezifisch erfolgen: Ein Läufer sollte mit einem Laufband, ein Radfahrer mit dem Ergometer getestet werden. Bei toMotion kannst du den Leistungstest auf deinem eigenen Bike durchführen, damit du deine gewohnte Sitzergonomie hast.

Die Leistungstests werden mit kalibrierten Laborgeräten durchgeführt, bei niedriger Anfangsbelastung und geringer Stufenänderung (20-Watt-Sprünge). Während des Tests trägst du eine dicht sitzende Atemmaske über Mund und Nase. Diese ist mit einem Durchflussmesser (Flowmeter) und einer Gasanalyse-Apparatur verbunden, sodass gleichzeitig die Atemtätigkeit, der Sauerstoffverbrauch und die Produktion von Kohlendioxid gemessen werden können. Über diese werden in einem Atemgasmessgerät (Spiroergometriegerät) die Atemvolumina bestimmt und Gasproben zur Messung der O2– und CO2– Konzentration entnommen.

  

Gleichzeitig erfolgt die Registrierung der Herzfrequenz, sowie die Bestimmung der Blutlaktatwerte auf jeder Belastungsstufe durch Entnahme einer winzigen Menge Blut aus dem Ohrläppchen. Der Leistungstest dauert je nach Trainingsstand ca. zwanzig Minuten bis zu einer Stunde. Nach Ende des Tests werden alle Daten in einem speziellen PC-Programm zusammengeführt und von unseren erfahrenen Trainern ausgewertet. Du erhältst sie dann in Form eines ausführlichen Testprotokolls mit Erläuterung der ermittelten Daten und Empfehlungen für dein weiteres Training.

Einige Hintergrundinformationen:

Je mehr Leistung der Körper erbringt, desto mehr Sauerstoff (ver)braucht er. Zugleich braucht der Körper in jeder Lebenslage Energie. In Ruhe und bei leichten Tätigkeiten sollte der Körper die Energie am besten aus den Fettvorräten ziehen. Oft wird aber parallel auch noch Zucker verbrannt. Dabei befindet sich der Körper dann im Modus der aeroben Energiegewinnung. Es ist genug Sauerstoff vorhanden, um Fette und Kohlenhydrate (Zucker) vollständig zu verstoffwechseln. Der Zucker wird dabei komplett zu seinen Endprodukten abgebaut.

Steigt die Belastung so weit an, dass die Muskulatur und der Rest der Körpers mehr Sauerstoff brauchen, als geliefert werden kann, so wird mit der Zeit die anaerobe Schwelle überschritten und der Körper befindet sich im Modus der anaeroben Energiegewinnung. Es werden immer weniger Fette, dafür aber mehr Kohlenhydrate verstoffwechselt, sie können jedoch nicht mehr bis zum Endprodukt abgebaut werden, sondern nur bis zum Abbaustoff Laktat. Laktat wird zwar auch vor Erreichen der anaeroben Schwelle schon produziert, jedoch nur in geringeren Mengen.

Leistungen, die im anaeroben Bereich erbracht werden, sind nur über einen kurzen Zeitraum, meist im Rahmen weniger Minuten, erreichbar, während Leistungen im aeroben und auch im aerob/anaeroben Übergangsbereich sogenannte Ausdauerleistungen – also über einen langen Zeitraum hinweg möglich -  sind, zum Beispiel bei einem Marathonlauf, einem 12h-Rennen, langen Wanderungen, etc.

Bei Ausdauersportlern ist es wünschenswert, dass der Körper seine Energie möglichst lange aus der Fettverbrennung (also aeroben Energiegewinnung) zieht. Je mehr Fette verbrannt werden, desto weniger Kohlenhydrate werden verbraucht und desto mehr Energiereserven hat man dann für die intensivere Belastungsphase z.B. in einem Rennen. Denn im intensiven Bereich braucht der Körper unbedingt die Kohlenhydrate, die er aber nur in geringen Mengen speichern kann. Deswegen ist es wichtig, diese Reservennso lange wie möglich zu schonen. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass man damit im Rennen auch weniger essen muss, damit den Magen schont und so auch leistungsfähiger ist. Das gilt besonders für lange Rennen und Etappenrennen.

Auch ist eine gut funktionierende Fettverbrennung, speziell auch in Ruhe bzw. im Alltag, ein großes Plus für die Gesundheit und für ein konstantes Gewicht bzw. für eine Gewichtsabnahme sehr hilfreich. Sobald der Körper im Alltag mehr Fett als Kohlenhydrate verbrennt, hat man weniger Heißhungerattacken, weil der Blutzuckerspiegel viel konstanter bleibt. Man entwickelt nicht so schnell ein Hungergefühl, man nimmt weniger unnötige Kalorien auf, die dann nur gespeichert werden, sondern man baut die körpereigenen Energievorräte ab.

Anhand einer Spiro kann man erkennen, wann der Körper wieviel Energie aus der Fettverbrennung bzw. aus der Kohlenhydratverbrennung bereitstellt. Man sieht natürlich auch, bei welcher Leistung der Körper kein Fett mehr verbrennt, sondern nur noch Kohlenhydrate. Geschieht dies zu früh, kann man z.B. durch eine Ernährungsumstellung bei gleichzeitigem Ausdauertraining im richtigen Bereich gezielt auf die Energiegewinnung des Körpers einwirken und darauf hinarbeiten, dass die Umstellung auf Kohlenhydrat-verbrennung erst bei einer höheren Leistung erfolgt und längere Zeit Fett verbrannt wird.

Der Vorteil einer Spiroergometrie besteht also darin, dass sie genauere Informationen zur Energiegewinnung des Körpers liefert als der Laktat-Leistungstest. Sportler, die sich noch weiter steigern wollen, aber auch Menschen, die ihr Körpergewicht verändern oder ihren Stoffwechsel optimieren wollen, profitieren von diesen Informationen, weil sie ihnen helfen, ihre Ziele zu erreichen. Nur wenige Anbieter verfügen über die technische Ausstattung für eine Spiroergometrie. Von toMotion wird sie am Standort Lindau/Bodensee angeboten.


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Im Bikepark, auf Enduro-Touren oder einfach auf dem Parkplatz

Im Herbst sind die Rennen vorbei, das Wetter ist aber noch schön und du möchtest gerne noch draußen auf dem Bike sein? Dann ist das der ideale Zeitpunkt, dich um das wichtige Thema Technik zu kümmern, das während der Saison meist ignoriert wird. Das ist nicht gut, denn auch die Fahrtechnik sollte dauerhaft und regelmäßig trainiert werden, ebenso wie die Ausdauer und alle anderen Fertigkeiten (z.B. Kraft, Koordination, Life-Kinetik etc.).

Jetzt im Herbst ist auf jeden Fall ein guter Zeitpunkt, damit anzufangen. Techniktraining kannst du z.B. gut im Bikepark machen – oder auch auf Enduro-Touren mit vielen Trails. Bergauf kannst du dabei auch gerne mal eine Aufstiegshilfe wie Gondel oder Shuttle in Anspruch nehmen, damit du dich bergab auf die Technik konzentrieren kannst. Höhenmeter bist du während der Saison ja schon ausreichend gefahren… :-)

  

Im Bikepark hat man die Vorteile einer Aufstiegshilfe und vieler Abfahrten und Trails auf engem Raum, um an der Fahrtechnik zu üben. Gut ist es auch, das Hardtail mal gegen ein Enduro-Fully zu tauschen (in vielen Bikeparks kann man welche leihen). Damit hast du es gerade in technischem Gelände leichter, weil du durch den größeren Federweg erst einmal mehr Sicherheit bekommst, wodurch es auch für den Kopf leichter wird. Wenn du dann in der Technik sicher bist, kannst du wieder auf das Hardtail umsteigen und die neu erlernte Technik damit üben.

  

Wichtig ist, dass du dich gerade beim Techniktraining ausreichend schützt. Flatpedals ohne Klickies, Schienbeinschoner und je nach Gelände auch Ellbogenschoner sind Pflicht, auch wenn du sonst ohne Schoner und mit Klickies unterwegs bist. Mit Klickies lernt man die Technik nie richtig und man ist im Kopf auch gehemmter, weil man nicht so schnell vom Pedal kommt - und das ist beim Üben manchmal unerlässlich.

Techniktraining ist eine gute Aufgabe für den Herbst und auch Winter, denn auch auf kleinem Raum (z.B. auf einem Parkplatz oder in einer Tiefgarage) kann man viele Übungen für eine bessere Biketechnik durchführen: Gleichgewichtsübungen, Vorderrad anheben, Hinterrad anheben etc. Dieses Training wirst du dann im Frühjahr deutlich spüren.

  

Sinn macht auf jeden Fall auch einmal ein Fahrtechnikkurs oder - was noch mehr hilft - ein individuelles Einzelcoaching. Denn hier kann der Trainer gezielt auf dich eingehen und du kannst spezielle Dinge üben, bei denen du noch Schwierigkeiten hast. Das kostet übrigens nicht die Welt. Oft sind es einfache Grundtechniken, die vielen Fahrern (speziell den Marathonfahrern) fehlen. Diese sind meist sehr leicht erlernbar und bringen dir dann im Rennen große Vorteile durch sicheres Abfahren im Gelände, weniger Defekte, weniger Stürze und bessere Erholung in der Abfahrt. All das zusammen macht dich dann deutlich entspannter und (durch weniger Zeitverlust und bessere Erholung) auch spürbar schneller. Probier es doch einfach mal aus!

Teammitglied Christian Ludewig hat kürzlich ein Personal Training mit Andrea Potratz von toMotion durchgeführt, das er so zusammenfasst:Ein Personal Fahrtechnik Training bringt dem Fahrer meist mehr als ein Gruppentraining. Man kann gezielt auf ein Problem eingehen und konzentriert daran arbeiten. Man kann sich voll auf sich selbst konzentrieren und muss nicht immer auf andere warten. Außerdem gibt es einen nahtlosen Übergang von Einsteiger-Übungen bis Fortgeschrittenen-Übungen. Egal was trainiert werden soll, es kann abgedeckt werden. Ich fand das Personal Training extrem hilfreich und werde es mit Sicherheit wiederholen!“

 

Markus Kaufmann, der Deutsche Meister 2016 im MTB-Marathon, hat Anfang 2017 ein Techniktraining bei Andrea gemacht und sieht das Thema so:„Techniktraining ist nicht nur im Olympischen Cross Country wichtig, sondern hat auch im Marathon eine immer größere Bedeutung. Im Marathon sind die Anstiege in der Regel länger, daher auch die Abfahrten. Um sich auf einer Abfahrt erholen zu können, sollte man sich sicher fühlen. Ist man immer am Limit und versucht, den Anschluss zu halten, kommt es leicht zu einem Sturz und die Erholung leidet. Auf Marathons kennt man viele Strecken im Vorfeld nicht und weiß oft nicht, was auf einen zukommt. Daher muss man schnell und sicher reagieren können. Hat man hier die nötige Sicherheit, wird auch kaum etwas passieren. Das Techniktraining mit Andrea hat zwar nur zwei Stunden gedauert, aber sie hat mir zwei wichtige Dinge mitgegeben. Erstens die Kurventechnik mit Gewichtsverlagerung und vorausschauendem Blick. Zweitens, wie ich hohe Absätze mühelos bezwinge. Allein diese beiden Tricks haben mir deutlich mehr Sicherheit bei der Cape Epic vermittelt.“