Tolle Ergebnisse für toMotion Racing by black tusk bei der Bike Transalp 2018

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„Eine sehr erfolgreiche Transalp ist für unser Team zu Ende gegangen. Wir hatten eine tolle Woche mit vielen sehr starken Leistungen!“, kommentierte Andrea Potratz, Teamchefin des Lindauer Mountabike-Rennstalls toMotion Racing by black tusk, nach einer erlebnisreichen Woche in den Alpen. Drei Podiumsplätze für Max Friedrich und Danièle Troesch in der Mixed-Kategorie waren für toMotion das Highlight der diesjährigen Transalp. Doch auch die Ergebnisse der anderen drei Zweier-Teams können sich sehen lassen.

Vor allem das junge Duo aus dem toMotion Nachwuchs Team TNT, David Gerstmayer und Sven Rothfuß, machte von sich Reden. Nachdem sie am ersten Tag nach einem Sturz von Sven Rothfuß auf Rang 19 der international besetzten Kategorie Men ins Ziel kamen, arbeiteten sie sich im Anschluss Tag für Tag ein Stück nach vorne. In ihrer Kategorie lagen die Teams in der Gesamtwertung zwischen den Plätzen 12 bis 21 zeitweise nur wenige Minuten auseinander. Entsprechend spannend war das Rennen. Auf der Schlussetappe von Valle del Chiese nach Arco am Gardasee gelang den beiden jungen toMotion-Racern dann nochmals ein Knaller: sie belegten an diesem Tag erstmals Rang 12 und katapultierten sich damit auch im Gesamtklassement von 14 auf 12. „Wooow, wie geil!!“, jubelte David Gerstmayer im Ziel und bedankte sich bei seinem Teampartner Sven Rothfuß für „eine schöne Woche mit vielen Erfahrungen, tollen Momenten und so viel Spaß, sowohl auf dem Rad als auch abseits!“. Die Qualität der toMotion-Nachwuchsarbeit zeigt sich auch darin, dass Sven Rothfuß und David Gerstmayer bei der Transalp die Plätze 3 und 4 der U23-Wertung belegten.

 

Insgesamt waren fünf der acht toMotion-Teilnehmer bei dieser Transalp unter 23 Jahre alt. Das zweite TNT-Duo, Marla Krauss und Sven Schmid, war in der Kategorie Mixed unterwegs. Sie zeigten über die gesamten sieben Etappen hinweg eine sehr konstante Leistung und richteten sich schon früh auf Position neun der Mixed-Gesamtwertung häuslich ein. Das gut harmonierende Duo wurde auf Etappe vier von einem technischen Defekt ausgebremst, wodurch sie an diesem Tag auf Rang 14 ins Ziel kamen. An allen anderen Tagen belegten sie Platz 9 oder 10, legten auf der Schlussetappe jedoch nochmals eine Schippe drauf. „Heute haben wir nochmal alles rausgeholt. Wir haben den achten Platz gemacht, um den wir bis zum Schluss gekämpft hatten“, freute sich Sven Schmid. Mit einer knappen Minute Vorsprung rollten die jungen TNT-Fahrer ins Ziel und festigten damit nochmals ihren neunten Platz in der Gesamtwertung. „Die Transalp muss wiederholt werden. Bin froh, dass Marla meine Teampartnerin war. Zwischen uns hat alles super funktioniert!“

 

Der fünfte Youngster unter den toMotion-Transalp-Teilnehmern war Simon Hahn, der kurzfristig als Teampartner von Florian Klapper zugesagt hatte, nachdem dessen Partner Eric Hagius verletzungsbedingt ausgefallen war. Da sich die beiden Fahrer kaum kannten, mussten sie sich zunächst finden, belegten jedoch von Beginn an Plätze im Mittelfeld der Men-Kategorie. Auch ihnen gelang auf der Schlussetappe noch eine Überraschung: mit ihrem starken 38. Tagesrang schoben sie sich im Gesamtklassement an diesem Tag noch um vier Plätze nach vorne und finishten auf dem 36. Gesamtrang. Simon Hahn belegte in der 19 Fahrer umfassenden U23-Wertung Platz 10.

 

Max Friedrich und Danièle Troesch erfüllten sich mit der diesjährigen Transalp einen Traum. Sie waren mit dem Ziel angetreten, einmal einen Platz auf dem Tagespodium zu erringen, und erreichten dieses Ergebnis am Ende gleich dreimal in Folge. Am Anfang taten sie sich jedoch etwas schwer – vor allem bei der Königsetappe am zweiten Tag, die über 102 Kilometer und 3512 Kilometer von Nauders nach Livigno führte. An diesem Tag kamen die beiden toMotion-Racer auf Rang sechs ins Ziel und mussten einen satten Rückstand auf das südamerikanische Team CBZ ASFALTOS 7C hinnehmen. Diesen konnten sie in den folgenden Tagen verringern und fuhren auf der vierten, fünften und sechsten Etappe dreimal in Folge mit Platz drei aufs Tagespodium. Vor der Schlussetappe hatte das toMotion-Duo noch 14 Minuten Rückstand auf die gesamt-dritten Südamerikaner, die sie am letzten Tag jedoch nicht mehr wettmachen konnten. Mit Rang vier des Mixed-Gesamtklassements und den drei Podiumsplätzen haben sie die Erwartungen der Teamleitung jedoch mehr als erfüllt.

 

 

„Alle unsere Teams haben sich von Tag zu Tag gesteigert und bis zum Ende die volle Leistung abgerufen“, lobt Teamchefin Andrea Potratz. „Das zeigt, dass alle gut trainiert und sich die Leistung auch richtig eingeteilt haben. Ich bin sehr stolz auf die Ergebnisse und Leistungen aller Teams. Und genauso auf den super Teamspirit und die tolle Arbeit der Betreuer - fast rund um die Uhr -, ohne die diese Leistungen nicht möglich gewesen wären. Vielen Dank dafür und für eine geniale Woche mit immer toller Stimmung und guter Laune.“

Hier noch einige weitere Eindrücke von der Bike Transalp 2018: