Glücksmomente für toMotion Racing bei der Alpentour Trophy

Anonymous

Vier harte Tage mit insgesamt 198 Kilometern und 9400 Höhenmetern auf den Alpentrails rund um Schladming in Österreich – das war die Alpentour Trophy 2018.  Zehn Teammitglieder von toMotion Racing by black tusk stellten sich dieser Herausforderung, begleitet von einem fünfköpfigen Betreuerstab.

Gleich am ersten Tag stand die Königsetappe, eine 70 Kilometer lange und mit 3100 Höhenmetern gespickte Runde, auf dem Programm. Der schnellste toMotion-Fahrer, Martin Schätzl, bewältigte die Etappe in genau vier Stunden und lag damit auf Rang vier der Kategorie „Sportklasse Men1“. Dennis Hussner genoss die „steilen Rampen und Trails bergauf und bergab“. Er finishte auf Platz 5 seiner Kategorie. David Gerstmayer hingegen wurde durch einen schlimmen Sturz ausgebremst und musste sich mit Rang 37 der Elite Men begnügen. Max Friedrich tat sich schwer mit der ersten Etappe: er fand keinen Rhythmus und wurde nach 4:17:23 Stunden Achter bei den Elite Masters. Sechs der zehn toMotion-Racer fuhren am ersten Tag in die Top Ten ihrer jeweiligen Kategorie.

 

Auch wenn die Strecke am zweiten Tag der Alpentour Trophy etwas kürzer war als die Auftaktetappe – sie hatte es in sich. Zwei 1000-Höhenmeter-Anstiege waren zu bewältigen und an den Giglachseen führte der sumpfige, verblockte Untergrund zu zahlreichen Stürzen. Das Team toMotion Racing by black tusk hatte an diesem Tag einen Ausfall zu beklagen: Dennis Hussner brach sich zehn Kilometer vor dem Ziel bei einem Sturz das Schlüsselbein. Er fuhr die Etappe zwar noch zu Ende, musste das Rennen aufgrund der Verletzung dann aber abbrechen. Die restlichen toMotion-Racer fanden an diesem Tag besser ins Rennen, einige von ihnen verbesserten sich in der Gesamtwertung.

 

David Gerstmayer hatte seine stärkste Etappe am dritten Tag der Alpentour Trophy. Er fuhr fast die gesamten 53 KilometerStrecke in einer starken Vierer-Gruppe, die ihm im 1100-Höhenmeter-Anstieg zum Kaiblinger Haus alles abverlangte. Die Strapazen zahlten sich aus: das Ziel erreichte Gerstmayer mit nur 20 Minuten Rückstand auf den Gesamtführenden Markus Kaufmann und 10 Minuten Rückstand auf die Top Ten seiner Kategorie. Norbert Fischerbekam im langen Anstieg unerwarteten „Geleitschutz“ von Max Friedrich, der durch einen Bremsbelagwechsel aufgehalten wurde.  Motiviert durch seinen Teamkollegen fuhr er sein bestes Tagesergebnis ein und wurde Elfter der Kategorie SK Men4.

 

Zum Abschluss der Alpentour Trophy stand ein Einzel-Bergzeitfahren auf dem Programm. Mit zwei Tages-Podiumsplätzen und einem dritten Gesamtrang sorgte dieser Tag für Glücksmomente beim Team toMotion Racing by black tusk. „Yes! Es geht noch!“ jubelte Max Friedrich nach seiner Ankunft auf der Planai Schafalm. Im Bergzeitfahren hatte der amtierende Deutsche Meister im MTB Cross Country nochmals alle Register gezogen und die 14 Kilometer und 1300 Höhenmeter in nur 1:06:36 Stunden bewältigt. Auf Platz 9 der Gesamtwertung liegend, wurde Friedrich an diesem Tag nur von dem führenden Costa Ricaner Pérez Mata Eddy überholt und kam als zweiter Elite Masters Fahrer ins Ziel. Martin Schätzl profitierte in den steilen Rampen von seinen „dicken Oberschenkeln“ und überquerte als drittschnellster Fahrer der Kategorie Elite Men nach 1:06:14 h die Ziellinie, was für ihn auch Rang drei der Gesamtwertung bedeutete.

 

Viele der Fahrer nehmen schöne Erinnerungen von diesem Team-Etappenrennen mit nach Hause. Es waren tolle vier Tage, super Stimmung und bestes Wetter“, fasst Norbert Fischer die Alpentour Trophy zusammen. „Ein ganz großes Dankeschön an alle Betreuer/-innen, die uns bestens versorgt haben und an Andrea für die Organisation und das ganze Drumherum. Alles hat super gepasst.“