Faszination Custom Bike

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Einmalige, individuell aufgebaute Fahrräder

Custom-made Bikes, die in besonderem Maße auf die Wünsche und Bedürfnisse des Riders zugeschnitten sind, garantieren den ultimativen Fahrspaß. Die Gründe für einen individuellen Umbau können vielfältiger Natur sein. Die optische Gestaltung des Bikes spielt oftmals ebenso eine große Rolle wie das Gewichtstuning und eine Änderung der Fahreigenschaften. Der Umbau bietet sich also für jeden an, der ein Maximum aus seinem Bike herausholen möchte. Noch individueller ist der Aufbau eines kompletten Fahrrads aus Einzelteilen. Der Rider stellt sich sein Bike aus Wunschteilen zusammen und kreiert somit ein einmaliges Traumbike.Ob Mountainbike, Rennrad oder BMX – bei außergewöhnlichen Bikes schaut man gerne genauer hin. Ein mit Herzblut zusammengestelltes Custom Bike strahlt oft etwas heller als die Konkurrenz von der Stange – vor allem, wenn das Design eine ganz eigene Note bekommt.

Ein Fahrrad ist etwas viel zu Persönliches, um es einfach so „von der Stange“ zu kaufen. Zum einen erhöht es den Fahrkomfort und die Leistung signifikant, wenn die Geometrie und die Komponenten des Bikes genau auf die Bedürfnisse des Fahrers abgestimmt sind. Und zum anderen ist es einfach klasse, ein Bike zu fahren, das es so nur ein einziges Mal gibt. Lassen wir zu den Vor- und Nachteilen eines Custom Made Bikes zunächst einen ausgewiesenen Experten zu Wort kommen, der in seinem Leben schon mehr als ein Dutzend Bikes aufgebaut hat: Daniel Bürgin aus Steinen im Schwarzwald.

Er beschreibt die Vorteile, die ein „Cuschdom Baig“ bietet, so: „Der 12h-Fahrer wünscht sich mehr Komfort, die XC-Pilotin ein agileres Handling des Bikes. Der Fahrer von Roc d‘Azur braucht mehr Grip, die Fahrerin des Ulrabike weniger Rollwiderstand. Es ist unbestritten: das Ziel eines Custom Bikes ist die Individualisierung auf die eigenen Bedürfnisse. Abgestimmt auf meine Vorlieben, das Einsatzgebiet, meine Körpermaßen sowie mein technisches Können sitzt dieses Bike wie ein Maßanzug und sticht somit jedes Standardrad aus. Erhält das Rad zudem noch ein Design nach eigenem Wunsch, sind Glücksgefühle im Preis inbegriffen. J“

Aber Daniel warnt auch vor den Risiken: „Wer sich ein Rad selbst zusammenstellt, benötigt spezielles „Know How“ oder entsprechende Beratung. Man muss nicht nur beurteilen können, ob ein Teil als Einzelnes geeignet ist, sondern  auch, welche Funktion und welchen Einfluss es im Gesamtgebilde „Fahrrad“ hat. Es gibt mittlerweile viele Standards und Kompatibilitätsprobleme, die es nicht einfach machen, aus vielen einzelnen Teilen ein Fahrrad zu schustern. Zudem gilt es auch, den Blick auf die Kosten zu richten, denn diese übersteigen schnell den Preis eines Stangenrades.“

Im Folgenden wollen wir euch die „Faszination Custom Bike“ nun an zwei ganz persönlichen Beispielen deutlich machen.

Unsere erste Geschichte handelt von Andrea M. und Andreas B. Sie wohnen in Lindau und sind reine Hobby-Biker, die jedoch viel auf dem Bike unterwegs sind und gemeinsam mit Andrea Potratz auch schon Hochgebirgstouren in Angriff genommen haben. Ihre Entscheidung, sich vom bikeDoc Custom Bikes aufbauen zu lassen, war stark geprägt von ihrem Vertrauen in Andrea Potratz, erzählt Andrea M.: „Bei ihr weiß ich, dass ich am Ende ein Radl habe, bei dem Preis-Leistung passen, es wirklich zu mir passt und ich auch nach dem Kauf gut beraten bleibe im Hinblick auf Service und Wartung.“ Auch die Erkenntnis, dass der Preisunterschied zu einem Serienbike am Ende doch nicht so wesentlich war, erleichterte ihnen die Entscheidung. „Wer schon Bike-Erfahrung mitbringt, hat in der Regel seine Vorlieben bzgl. Schaltung (Sram / Shimano), Bremsen (z.B. Magura / Avid), Federgabel (Fox / RockShox; mit/ohne Absenkung) und auch Laufrädern (z.B. DT-Swiss / Mavic / Syntace). Auch was die individuellen Vorstellungen an Schaltübersetzungen (z.B. 1-fach/2-fach) und Federweg betrifft. Ich kann bei einem Custom Bike nicht nur den Mix der Componenten selbst gestalten, sondern auch die Kosten steuern und nach meinen Belieben entscheiden, wo mir hochwertigere Teile etwas wert sind“, fügt Andreas hinzu.

Eine zweite Geschichte – die von Anja aus München, die im September 2016 Zwölf-Stunden-MTB-Weltmeisterin wurde. Sie hat sich von Andrea schon insgesamt vier Mountainbikes und zwei Rennräder aufbauen lassen. Zum Thema Custom Bikes erzählt sie: „Der größte Vorteil für mich ist, dass ich meine Wünsche und Bedürfnisse erfüllt bekomme. Als sehr große Frau mit langen Beinen und mit meiner Rückenproblematik ist es genial, den passenden Rahmen mit dem richtigen Vorbau zu finden. Bei mir ist das bei keinem Standardrad möglich. Außerdem ist für mich die Übersetzung entscheidend. Auch hier hat Andrea immer genau nach meinen Bedürfnissen gehandelt. Ich fahre sehr gerne mit vielen kleinen Gängen und hier hat sie mir schon diverse Übersetzungen gezaubert. Ich war mit jedem Rad mehr als zufrieden - man sieht es ja an der Anzahl :-) - und als Fan von Teambikes in gleichem Design bin ich immer voll auf meine Kosten gekommen“.

  

Eine dritte Geschichte – die von Daniel, der bereits zu Beginn unseres Beitrags zu Wort gekommen ist.  Als Teenager begann Daniel mit dem „Schrauben“. Lange Wartezeiten beim Händler, hohe Werkstattkosten und teilweise schlampig ausgeführte Reparaturen bewogen ihn dazu, zum Werkzeug zu greifen und seine Fahrräder selbst zu reparieren. Er richtete sich eine Werkstatt ein und schaffte Werkzeug an. „Mit dem „Know How“ und der entsprechenden Werkzeug-Ausstattung bot sich aber nicht nur die Möglichkeit der Reparatur, sondern auch der Optimierung“, erinnert er sich. „Eine neue Federgabel verbauen, leichtere Laufräder oder mal ein breiter Lenker - von nun an wurde das Fahrrad nicht nur instand gesetzt, sondern auf meine persönlichen Bedürfnisse optimiert“. Gut zwanzig Jahre später waren inzwischen mehr als 20 Mountainbikes in seinem Besitz, 13 davon custom-made.

„Nach all den Jahren und über einem Dutzend Bikes wusste ich, welche Teile Gewicht sparen, welche haltbar sind und welche den Komfort erhöhen. Allerdings führten dieses Erfahrungen auch  zu einer traurigen Erkenntnis. Ein passendes Rad von der Stange gibt es nicht und entspricht niemals meinen Bedürfnissen. Diese Räder werden industriell zusammengeklopft. Da der Hersteller nicht weiß, wer sie kauft, wird etwas gebaut, was bei jedem irgendwie funktioniert, aber bei weitem nicht die persönlichen Bedürfnisse abdeckt“. Man kann also entweder ein Fertigrad kaufen und dann nach seinen Wünschen umgestalten, oder man baut es gleich komplett neu auf bzw. lässt es aufbauen.

„Gut zwanzig Jahre nach meinem ersten Mountainbike hat das Customizing bei mir seinen Höhepunkt erreicht. Ich beschäftige mich nicht nur im Detail mit Anbauteilen, sondern auch mit den Geometriedaten des Rahmens. Mittlerweile lasse ich Fahrradrahmen nach meinem Geometrievorgaben fertigen, ideal auf meine persönlichen Bedürfnisse und auf das gewünschte Fahrverhalten zugeschnitten. Hinzu kommt, dass mein Rad nun auch optisch exakt meinen Vorgaben entsprechen soll. Somit werden meine Bikes, ebenso wie die Anbauteile, entsprechend meinen Wünschen designed und lackiert. Es ist ein unglaublich schönes Gefühl zu wissen, mein Bike gibt es nur ein Mal auf dieser Welt und es fährt sich exakt so, wie ich mir das wünsche. Ob das notwendig ist? Sicher nicht! Ob es faszinierend ist? Und wie!“

  

  

Daniel hat das Customizing auf die Spitze getrieben. Er verfügt aber auch über die notwendige Werkzeug-Ausstattung und das Know-How. Otto Normalverbraucher, der sich mit einem „Fahrrad von der Stange“ nicht zufrieden geben mag, kann sich an die Fahrradwerkstatt seines Vertrauens wenden und dort ein Bike nach seinen Wünschen zusammenstellen lassen. Damit stehen ihm dann alle Nuancen des Customizing offen – entweder die Umgestaltung eines Fertigrads, das mit individuell auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Komponenten ausgestattet werden soll, oder aber der Neuaufbau eines komplett selbst zusammengestellten Custom Bikes. Wenn du dich bezüglich der Möglichkeiten und Kosten beraten lassen willst, kannst du dich vertrauensvoll an Andrea Potratz vom bikeDoc in Lindau wenden. Sie verfügt über die Erfahrung und die notwendigen Kontakte, um dir diesbezüglich kompetent Auskunft zu geben – und um dein Bike für dich aufzubauen, solltest du dich am Ende für ein Custom-made Bike entscheiden. Andrea hat in ihrem Leben schon unzählige Bikes modifiziert oder auch komplett neu aufgebaut und weiß, wovon sie spricht: „Besonders, wenn man schon einige Jahre auf dem Rad sitzt und weiß, was einem wichtig ist und Spaß macht, dann findet man das meist nur an einem individuellen Custom-Bike. Man investiert zwar etwas mehr, aber an diesem Rad hat man auf jeden Fall Freude und gibt es meist auch nicht mehr so schnell her. Das ist es doch, was zählt: Spaß auf dem Rad haben. :-)“