Projekt „Abfahrt von der Grande Sassière (3751 m)“ – Teil 2

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Top-Material für ein anspruchsvolles Projekt

Bei der Auswahl ihrer Ausrüstung setzen die drei Grande-Sassière-Abenteurer vor allem auf zwei Faktoren: Zuverlässigkeit und geringes Gewicht. Das Material muss leicht sein, da das Bike beim Aufstieg zum Gipfel viel getragen wird. Gerade im Hochgebirge sind jedoch auch Zuverlässigkeit und Stabilität von höchster Bedeutung, weil ein Defekt dort besonders unangenehm oder zum Teil sogar gefährlich ist. Einen Großteil der verwendeten Ausrüstung können die drei von den Partnern ihres MTB-Teams toMotion Racing by black tusk beziehen. Welche Teile im Einzelnen bei ihrem Projekt „Abfahrt von der Grande Sassière“ zum Einsatz kommen werden, verrät uns Andrea Potratz.

Bike: Propain Tyee CF 160mm, 27,5 Zoll

Das Tyee CF ist mit seinem Carbonrahmen sehr leicht -  mit der untenstehenden Ausstattung wiegt das Bike je nach Größe zwischen 12,4 und 12,6 kg. Das ist für ein 160 mm Enduro-Bike schon sehr leicht. Gleichzeitig ist das Tyee CF sehr stabil und zuverlässig.

 

Ausstattung:

Trickstuff Direttissima Bremse

Die Direttissima ist die beste Bremse, die ich bis jetzt gefahren bin - und ich bin schon einige gefahren. Sehr kraftvoll, dabei leicht. Man braucht wenig Handkraft zum Bremsen und sie ist sehr gut dosierbar. Dazu sieht sie auch noch verdammt gut aus und es gibt sie in vielen Farben.

Syntace Carbon-Lenker und Vorbau

Bei Lenker und Vorbau kommt bei uns schon seit Jahren nichts anderes mehr ans Bike als Syntace. Einfach Top-Produkte, leicht, aber auch nicht zu leicht und in Zuverlässigkeit und Funktion nicht zu überbieten.

Syntace W35 MX Laufräder

Auch bei den Laufrädern fällt die Wahl seit Jahren auf Syntace. Die Felgen sind schön breit (in unserem Fall die 35 mm Variante), was dem Reifen noch mehr Grip und eine breitere Form gibt. So kann man auch mit weniger Luftdruck fahren und hat weniger Rollwiderstand. Schön stabil, dabei doch leicht und auch gerade in der Tubeless-Variante sehr einfach handzuhaben. Die Verarbeitung ist wie immer bei Syntace hervorragend und die Haltbarkeit, vor allem die der Lager, super. Alulaufräder an einem Carbonbike erhöhen noch etwas den Komfort, da sie die Schläge etwas dämpfen und nicht so hart durchgeben wie Carbonlaufräder.


Syntace Numbernine Pedale

Super leichtes Flatpedal, leichter als die meisten Klickpedale, super Grip. Was will man mehr?


Vittoria Bereifung, tubeless

Vittoria Reifen fahren wir erst seit dieser Saison und wir sind super-zufrieden damit! Für das Grande-Sassière-Projekt haben wir den Barzo TNT in 2,35 Zoll ausgewählt. Der hat enorm viel Grip, was vor allem vorne wichtig ist für eine gute Führung des Vorderrades. Der Barzo macht seine Sache wirklich sehr gut! In der TNT-Variante ist er sehr pannensicher und super easy Tubeless zu machen. Außerdem ist er für einen Enduroreifen sehr leicht, was für das Tragen ein großer Pluspunkt ist.


SQLab Ergowave 611er Sattel

Auf den SQLab 611er Sätteln sitzen wir seit Jahren wirklich sehr gut. Das neue Ergowave-Modell hat die Sitzqualität noch einmal deutlich verbessert, wobei wir bei diesem Projekt kaum sitzen werden… ;-). In der Carbon-Variante ist der Sattel auch angenehm leicht. Roland und ich nutzen die active-Variante, Claudia die ohne active.


SRAM X0 Eagle 1x12 Antrieb

Aktuell gibt es für ein Enduro-Bike nichts Besseres auf dem Markt als die SRAM Eagle. Einfaches Prinzip, leicht, haltbar, zuverlässig, ausreichend Übersetzungsbreite und man kann sich den leichtesten Gang, den man braucht, über die Wahl des vorderen Kettenblattes entsprechend einbauen. Wenig Technik (ohne zweiten Hebel und Umwerfer) - dadurch kann auch nicht so viel kaputt gehen.

Rock Shox Pike 160 mm 2P – Federgabel

Handschuhe:

GripGrab Vertical

Der neue 2017er Vertical ist ein ganz feiner Handschuh von GripGrab, eine tolle Weiterentwicklung des letztjährigen Modells. Er liegt sehr gut an, schlägt keine Falten und man hat einen super Halt am Lenker.

Rucksack:

Evoc FR Trail
Seit Jahren fahren wir nur noch mit Evoc-Rucksäcken. Der eingebaute Rückenprotektor, den wir bisher zum Glück noch nie brauchten, schützt im Ernstfall. Die Rucksäcke sitzen sowohl im Uphill gut, wie auch (ganz wichtig) im Downhill. Da verrutscht nichts, der Rucksack bleibt zuverlässig zentral auf dem Rücken. Außerdem hat er eine super Raumaufteilung und durch die verschiedenen Größen kann man gut auswählen, welche Rucksack der für das Projekt Passende ist. Es muss ja auch einiges an Gepäck mit auf die Tour: Verpflegung, Bekleidung, Ersatzmaterial, Werkzeug, Schoner und natürlich (ganz wichtig) auch die Kamera…


Zur Unterstützung der körperlichen Leistungsfähigkeit sind natürlich auch FitRabbit und Sponser mit am Start. Wir nehmen den Sponser High Energyund den Oat Pack Creamy Caramel mit auf den Berg.  Zur Regeneration gibt es danach dann das Whey Protein sowie Magnesium.

Mit dieser Ausstattung dürfte dann hoffentlich nichts schief gehen! :-)