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Zu den markantesten Frühlingsboten gehört der Bärlauch. Sein knoblauchähnlicher Duft erfüllt von März bis Mai unsere heimischen Wälder und dort kann jeder, der es sich zutraut, das gesunde Kraut sammeln und in leckeren Frühlingsrezepten verarbeiten. Die zarten, grünen Bärlauchblätter sind jedoch nicht nur ein kulinarisches, sondern auch ein gesundheitliches Highlight. So findet sich im Bärlauch neben zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen der Wirkstoff Alliin, der in Verbindung mit Sauerstoff zum keimtötenden, antibakteriell wirkenden Allicin umgewandelt wird. Zudem wirkt der wilde Knoblauch entgiftend und soll auch helfen, den Blutdruck und den Cholesterinspiegel zu senken.

In lichten Wäldern recken sich zuerst seine seidigen, grünen Blätter aus dem Waldboden empor, später entwickeln sich die hübschen, weißen Blüten. Um den Bestand nicht zu gefährden und auch im folgenden Frühjahr wieder genug Bärlauch vorzufinden, ist es wichtig, nicht die ganze Pflanze auszureißen, sondern höchstens ein Drittel der Blätter zu ernten. So hat die Pflanze noch genug Kraft, um Blüten und Samen zu bilden.

Bei der Bärlauchernte solltest du auf giftige "Doppelgänger" achtgeben. Besonders das Maiglöckchen ähnelt dem Bärlauch sehr. Aber auch die Herbstzeitlose oder der Aronstab könnten von Menschen, die sich in der Botanik nicht so gut auskennen, mit dem Bärlauch verwechselt werden. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist der Knoblauchduft des Bärlauchs, der nach Ernte einiger Blätter jedoch an den Händen haftet und dann kein sicheres Unterscheidungskriterium ist.

Trotzdem kann man die verschiedenen Pflanzen sehr gut voneinander unterscheiden. So bildet der Bärlauch immer nur einzelne Blätter an einem Stängel aus. Findet man also mehrere Blätter an einem einzigen Stängel (wie beim Maiglöckchen) oder fehlt der Stängel ganz (wie bei der äußerst giftigen Herbstzeitlosen), handelt es sich NICHT um Bärlauch. Außerdem besitzt der Bärlauch eine leicht glänzende Blattoberseite, aber eine matte Blattunterseite. Beim Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen sind die Blätter oben und unten glänzend.

Ist dir das zu unsicher, kaufst du Bärlauch einfach auf dem Wochenmarkt, wo er bundweise angeboten wird.

Bärlauchblätter sind eine wunderbare Vitalstoffquelle. Sie liefern viele Vitamine und Mineralstoffe, die für einen gesunden Organismus unerlässlich sind. So ist Bärlauch überaus reich an Vitamin C: 100 Gramm enthalten satte 150 mg Vitamin C, was 150 % des empfohlenen Tagesbedarfs eines Erwachsenen ist. Damit enthält Bärlauch dreimal so viel Vitamin C wie Orangen.

Welche weiteren gesundheitlichen Stärken das grüne Kraut aufweist, liest du auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 68. Dort findest du auch ein einfaches Rezept für leckeren Bärlauchquark.


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Was gilt es zu beachten, wenn du mit dem Bike verreist?

Menschen, die den toMotion-Newsletter abonniert haben, sind in der Regel keine ausgewiesenen Couch-Potatoes. Damit sind Aktiv-Urlaube mit dem Bike sicherlich für den einen oder anderen ein Thema. Grund genug, dass wir in unserem Newsletter mal der Frage nachgehen, was es bei Reisen mit dem Bike zu beachten gilt. Wobei es da eine Menge Varianten gibt: fahre ich direkt von zuhause los und unternehme eine mehrtägige oder gar mehrwöchige Urlaubstour auf dem Bike? Oder transportiere ich mein Bike zunächst mit dem Auto, der Bahn oder gar dem Flugzeug an einen anderen schönen Ort auf dieser Welt? Auch dort kann man dann entweder mehrere Tage am Stück auf dem Bike unterwegs sein oder man unternimmt von einem festen Standort aus Tagestouren. Die Anforderungen an die Ausrüstung variieren natürlich dementsprechend. Andrea und Claudia Potratz, die über viele Jahre hinweg umfangreiche Erfahrungen mit Bikereisen sammeln konnten, haben zu diesem Thema eine ganze Reihe Tipps für dich. Weiterer Input kommt von diversen Teammitgliedern, von denen wir wissen, dass sie ihre Urlaube oft und gerne auf dem Rad verbringen.

  

Ein Bike-Urlaub macht nur dann Spaß, wenn du danach erholt und mit vielen schönen Erinnerungen nach Hause zurückkehrst. Ein schmerzender Allerwertester, Muskelkater und Verspannungen passen da eher nicht ins Bild. Wobei auch die nach einigen Tagen vorbei sind – aber man muss sich eben erst einmal durchkämpfen und sich überwinden, am nächsten Tag doch wieder aufs Rad zu steigen. Vorbeugen kannst du, indem du vor dem Urlaub regelmäßig mit dem Bike unterwegs bist und dabei auch längere Strecken zurücklegst. Dann werden Muskelkater und Druckstellen am Po kein Thema für dich sein und du kannst deinen Urlaub vom ersten Tag an genießen. Hilfreich ist auch ein bequemer Sattel – vor dem Urlaub solltest du das ultraleichte Race-Modell gegebenenfalls gegen einen etwas ergonomischer geformten Sattel austauschen.

Hilfreich ist es natürlich auch, wenn dein Rad von der Sitzposition her optimal auf dich eingestellt ist. Falls du beim Biken regelmäßig Schmerzen in Nacken, Rücken, den Händen oder an sonstigen Körperteilen bekommst oder ein Taubheitsgefühl auftritt, solltest du deine Sitzposition in einem Bike-Fitting überprüfen lassen. Das macht nicht nur das Biken wesentlich angenehmer, sondern erhöht auch deine Leistungsfähigkeit, weil du mit der optimalen Ergonomie deine komplette Leistung auch wirklich aufs Pedal bringst. Ein Bike-Fitting kannst du bei toMotion jederzeit vornehmen lassen. Weitere Informationen zu diesem Thema findest du in dem Beitrag „Bike-Fitting – perfekte Einstellung für mehr Leistung und weniger Beschwerden“ aus unserem Newsletter Nr. 04-2016 (zu finden im toMotion-Archiv: www.tomotion-gmbh.de/GmbH/Archiv).

Planst du eine mehrtägige Biketour, solltest du dein Gepäck auf ein Minimum reduzieren. Alles, was du brauchst, muss in einem Rucksack und/oder in Satteltaschen verstaut werden und bedeutet zusätzliches Gewicht, das vorwärts bewegt werden muss. Anstelle eines dritten und vierten Kleidungssatzes ist es daher sinnvoller, etwas Waschmittel dabei zu haben. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein Unterhemd aus Merinowolle tagelang frisch riecht, auch wenn du geschwitzt hast. Dieses Material ist nicht ganz billig, aber für eine längere Biketour lohnt sich die Anschaffung allemal. Als Oberbekleidung sind feuchtigkeitstransportierende, leichte und schnell trocknende Synthetik-Materialien optimal. Natürlich dürfen eine Regenjacke, Regenhose und ggf. Überschuhe bei deiner Ausstattung nicht fehlen.

Für dein Bike empfiehlt Andrea, auf die Reise folgende Grundausstattung mitzunehmen:

  • Minitool mit allen wichtigen Werkzeugen
  • Kettennieter
  • Kettenschloss
  • Ersatzschlauch
  • Flicken
  • Maxalami (bei Tubeless-Fahrern)
  • Pumpe
  • Schaltauge
  • Etwas Panzertape
  • Ein paar Kabelbinder
  • Bremsbeläge

Markus Spier (auf dem Bild ganz rechts) hat im Urlaub fast immer sein Bike dabei. Hier beim toMotion Alpencross im Jahr 2016 – allerdings ganz komfortabel mit Begleitfahrzeug, so dass er sich unterwegs auf einen Tagesrucksack beschränken konnte: „Als ich mal einen Platten am Hinterreifen hatte, wollte ich mit Maxalami flicken, doch ich hatte sie vergessen. Also musste ich mühsam einen Schlauch einziehen. Bei einer anderen Reise ist einem Freund die Kette gerissen. Er hatte keinen Kettennieter dabei – gut, dass ich ihm mit einem passenden Tool aushelfen konnte.“

Tipp von Max Friedrich, der bereits viele Fernreisen mit dem Rad unternommen hat, unter anderem nach Südafrika: „Man sollte die Rolle Panzertape bzw. das Packband nicht im Handgepäck mitnehmen. Die habe ich schon oft abgenommen bekommen. Gleiches gilt für Werkzeuge (Multitools!) oder Radteile (z.B. Pedale).“

Auch bei den Nahrungsmitteln und Getränken solltest du dich auf das Wesentliche konzentrieren. Natürlich brauchst du unterwegs genügend Flüssigkeit – wobei es sicherlich möglich ist, deine Flaschen oder den Trinkrucksack von Zeit zu Zeit aufzufüllen. Nimm einfach etwas isotonisches Getränkepulver in einer Plastiktüte mit. So kannst du dem Wasser Geschmack und den nötigen Energiegehalt verleihen. Ansonsten würden wir dir empfehlen, nur einen gewissen Vorrat an Riegeln und/oder Gels einzupacken, da du diese unterwegs nicht ohne weiteres nachkaufen kannst. Abgesehen davon wirst du deine Hauptmahlzeit sowieso am Abend einnehmen, wenn du dein Etappenziel erreichst hast. Und im Notfall findest du unterwegs sicherlich einen Laden oder eine Tankstelle, um dir einen Energieschub zu besorgen.

Damit du all diese Dinge wasserdicht verpackt und möglichst wenig störend transportieren kannst, solltest du dir einen hochwertigenRucksack und ggf. Satteltaschen anschaffen. Gute Erfahrungen haben wir mit den Rucksäcken von Evoc und den Satteltaschen von Ortlieb gemacht. Sinnvoll ist es, wenn du bereits vor deiner Reise einige Trainingseinheiten mit Gepäck durchführst, damit sich dein Körper an das zusätzliche Gewicht gewöhnen kann. Aber grundsätzlich gilt natürlich: weniger ist mehr. Alles, was du einpackst, musst du mit dir herumschleppen. Nimm daher lieber ein paar zusätzliche Not-Euros mit - die sind leicht und vielseitig einsetzbar.

   

Um dich auf deiner Biketour zu orientieren, kannst du ganz traditionell auf Kartenmaterial in Papierform zurückgreifen. Karten sind unterwegs aber recht umständlich zu handhaben. Einfacher ist die moderne Variante mit einem GPS-Gerät. Zur Vorbereitung deiner Tour kannst du dir die Tracks auf dein Gerät laden und fährst dann unterwegs „nach Navi“. Trotzdem ist es ratsam, immer eine Karte dabei zu haben – erstens für die Orientierung, zweitens für den Fall, dass dein GPS-Gerät mal Probleme macht.

Ralph Nöth, der oft und gerne Bikepacking betreibt, empfiehlt für längere Touren den Routenplaner „Komoot“, mit entsprechenden Einstellungen fürs "Verkehrsmittel" MTB: „Große Hauptverkehrsstraßen werden meist recht clever umfahren. Mit Komoot bin ich  oft auf guten, meist menschenleeren Radwegen und Nebenstraßen unterwegs. Und das gefühlt ewig.“

Was aber, wenn deine Reise nicht direkt von zuhause aus losgeht, sondern an einem anderen Ort bzw. in einem anderen Land stattfinden soll? Dann musst du dein Bike zunächst dorthin transportieren. Bei einer Reise mit dem PKW brauchst du – falls dein Auto nicht so groß ist, dass du dein Bike darin verstauen kannst – einen passenden Radträger. Dieser dürfte bei den meisten Bikern bereits vorhanden sein, trotzdem hier noch einige kurze Informationen dazu. Bei Radträgern gibt es unterschiedliche Modelle. Manche werden auf dem Dach des PKW montiert, andere am Heck. Zu beachten ist, dass nicht jeder Radträger auf jeden PKW passt. Schau also genau hin, welches Modell zu deinem Auto passt, vor allem, falls du den Träger gebraucht kaufst. Die meisten Modelle sind inzwischen abschließbar, was natürlich wichtig ist. Dachträger haben den Vorteil, dass sie beim Öffnen der Heckklappe nicht stören. Dafür ist es mühsamer, das Bike aufs Autodach zu heben, als es auf einem in Knie- oder Oberschenkelhöhe montierten Heckträger zu befestigen. Transportierst du mehrere Fahrräder, kannst du die Lenker drehen und in Längsrichtung fixieren, damit die Räder gut nebeneinander passen. Wird es trotzdem eng, kannst du auch noch die Pedale abmontieren. Die Werkzeugtasche solltest du sicherheitshalber entfernen, ebenso wie Flaschen, die eventuell noch in den Flaschenhaltern stecken. Achte darauf, dass dein Bike auf dem Radträger gut befestigt ist, sonst kann es böse Unfälle geben.

Bei einer Flugreise muss dein Bike gut verpackt sein, damit es sicher und unbeschädigt am Zielort ankommt. Da kommt einerseits ein Karton in Frage, wie man ihn bei jedem Radgeschäft bekommen kann (bei denen sind die Kartons in der Regel Altpapier). Es gibt für den Transport von Fahrrädern auch spezielle Biketaschen oder -koffer, die in der Anschaffung jedoch nicht ganz günstig sind. Ein Vorteil der Taschen: sie haben Rollen. In der Regel muss das Bike für den Transport zerlegt werden. Sinnvoll ist es, den Rahmen mit einer Decke zu umwickeln, damit er von dem ebenfalls in der Tasche oder dem Karton verstauten Zubehör nicht beschädigt wird. Bei Flugreisen muss ein Fahrradtransport immer vorher angemeldet werden und in der Regel entstehen auch Zusatzkosten. Erkundige dich daher immer vorab bei der Fluglinie nach den Transportbedingungen für Fahrräder und halte dich an die Vorgaben, sonst geht die Umpackerei am Flughafen los oder du musst einen saftigen Aufpreis bezahlen!

Max Friedrich: „Ich bevorzuge den Fahrradkarton. Eine Tasche wiegt i.d.R. schon locker 10 kg. Dann kann man nur noch das Rad reinpacken und ist damit schon an der Gewichtsgrenze. Außerdem habe ich keinen Ärger mit einer evtl. beschädigten Tasche und es passen auch noch eine Standpumpe und Ersatzlaufräder rein. Am Zielort kann man den Karton schön zusammenfalten und z.B. unters Bett schieben.“

Sabine Loacker, die mit ihrem Bike unter anderem bereits in den USA und Südafrika war: „Mir ist das Mitnehmen vom eigenen Rad mit dem Flugzeug fast zu stressig. Da würde ich bei Fernreisen – wenn möglich - am Urlaubsort lieber ein Rad ausleihen, das ist stressfreier und risikoärmer. Allerdings ist es dann wichtig, die eigenen Pedale und den eigenen Sattel mitzunehmen.“

Zur Idee von Sabine noch folgender Hinweis von Andrea: wer daheim ein High-End Mountainbike fährt, läuft Gefahr, von der Qualität eines Mietbikes enttäuscht zu sein.  Das Ausleihen von Rennrädern ist hingegen in der Regel problemloser, da Miet-Rennräder oft hochwertiger sind als Miet-MTBs. Das solltest du bedenken, bevor du dich entscheidest, ob du auf eine Fernreise dein eigenes Fahrrad mitnimmst oder dir vor Ort eines leihst.

Am kompliziertesten ist unserer Erfahrung nach der Transport von Bikes mit der Bahn. In Deutschland können Fahrräder nur in bestimmten Zügen mitgenommen werden - oft sind dies die langsameren Regionalzüge. Wenn du dir die Mühe machst, dein Rad komplett zu zerlegen und zu verpacken, kannst du es ggf. auch in Zügen ohne Fahrradabteil als „normales“ Gepäckstück mitnehmen. Grundsätzlich hast du dann aber das Problem, dass du beim Umsteigen neben mehreren Satteltaschen auch noch eine Tasche oder einen Koffer mit deinem Rad zu transportieren hast. Und wo lagerst du das Gepäckstück, in dem dein Bike verpackt ist, dann am Zielort? Also vielleicht doch lieber auf die Züge mit Fahrradabteil beschränken... Das Beispiel Schweiz zeigt, dass es auch anders gehen kann: dort hat so gut wie jeder Zug ein Fahrradabteil. Ein Traum für uns Biker!

Wenn du mit deinem eigenen Bike verreist, sollte es auf jeden Fall versichert sein. Nicht überall gibt es einen abgeschlossenen Raum, in dem du dein Fahrrad nachts unterstellen kannst. Hast du eine Hausratversicherung, kannst du dein Bike gegen einen gewissen Aufpreis mitversichern lassen. Aber es gibt auch separate Fahrradversicherungen. Frag doch mal deinen Versicherer. Wichtig ist natürlich auch ein gutes Schloss, mit dem du dein Rad nachts und auch bei Zwischenstopps tagsüber effektiv sichern kannst. Wir haben gute Erfahrungen mit Kryptonite-Schlössern gemacht. Grundsätzlich gilt: je sicherer, desto schwerer. Ein leichtes Schloss reicht zum Beispiel bei Tagestouren aus, wenn man ein einfaches Davonfahren verhindern möchte. Nachts solltest du dein Fahrrad mit aufs Hotelzimmer nehmen oder in einem abgeschlossenen Raum unterbringen können. Sonst ist ein stabileres und damit auch schwereres Schloss ratsam. Mache deine Entscheidung bezüglich des Schlosses auch von deinem Urlaubsziel abhängig.

Zu guter Letzt noch ein Hinweis. Wenn du eine größere Tour planst, z.B. eine Alpenüberquerung, dann macht es Sinn, dich auch trainingsmäßig gezielt darauf vorzubereiten (nähere Infos dazu gibt es in dem Alpencross-Betrag unseres Newsletters Nr.  06-2017 unter www.tomotion-gmbh.de/GmbH/Archiv). In diesem Fall solltest du überlegen, ob ein Trainingsplan für dich in Frage kommt, der auf dein Vorhaben abgestimmt ist. So kannst du in der dir zur Verfügung stehenden Trainingszeit gezielt auf deine Tour hinarbeiten und wirst anschließend im Urlaub spürbar mehr Freude haben. Sprich uns doch einfach mal darauf an – toMotion ist schließlich Spezialist für Trainingsplanung.

Was auch immer du für deinen nächsten Urlaub planst: wir wünschen dir ganz viel Spaß bei der Vorbereitung und gutes Gelingen für deine Tour!


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Neu: RübenHerz jetzt auch im praktischen 100-ml-Beutel

Bio RübenHerz im 3 Liter Bag-in-Box System kennen wir bereits seit geraumer Zeit. Neu ist aber, dass es RübenHerz neuerdings auch im praktischen 100 ml Beutel für unterwegs gibt. Und dazu haben wir bis zum 15. März ein Einführungsangebot (siehe unten).

Bio RübenHerz ist ein natürlicher Nährstoffkomplex aus verschiedenen Obst- und Gemüsesäften. Konzentrierter Rote-Bete-Saft ist reich an natürlichen Vorstufen von NO (nitric oxide) und verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen. Der konzentrierte Saft von Granatapfel und Sauerkirsche liefert ebenfalls reichlich Pflanzenstoffe, wohltuender Kräuter-Gewürzextrakt und Vitamin C-reiche Acerola runden Bio RübenHerz ab. Der konzentrierte Nährstoffkomplex liefert Kalium und Vitamin C.

Bio Rüben Herz unterstützt unter anderem:

-Leistungsfähigkeit
-Blutdruck
-Blutgefäße

Das Bio RübenHerz in den Beuteln entspricht in Anwendung und Wirkung dem NO-Booster im 3-Liter-Karton (fitrabbit Bio Sport Drink), unterscheidet sich aufgrund des fruchtigen Acerola-Kirsche-Anteils jedoch ein wenig im Geschmack. Bio RübenHerz im 100-ml-Beutel wird den fitrabbit Bio Sport Drink künftig ersetzen.

toMotion-Angebot, gültig bis 15. März 2019:

12 Beutel Bio RübenHerz (à 100 ml): EUR 19,90 (anstatt regulär EUR 23,90)


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Die Pastinake ist ein köstliches, sättigendes Wurzelgemüse, das noch im 18. Jahrhundert buchstäblich in aller Munde war. Mit der Einführung der Kartoffel verlor die Pastinake hierzulande allerdings ihre Bedeutung. Schade, denn das wunderbar altmodische Gemüse hat ausgesprochen moderne Vorzüge zu bieten!

Die Pastinake hat einen viermal so hohen Gehalt an Faserstoffen wie Karotten und gleichzeitig ist der Nährwert mit knapp 60 kcal/100g nicht sehr hoch. Trotzdem macht das leckere Gemüse lange satt. Das in der Pastinake enthaltene Inulin dient den gesundheitsfördernden Darmbakterien als Nahrung. Daher unterstützt der Verzehr von Pastinaken eine gesunde Darmflora. Darüber hinaus liefern Pastinaken eine Menge Folsäure, Kalium, Magnesium und Zink.

Die Pastinake gehört zu den alten Gemüsesorten. Die essbare Wurzel ist spindelförmig und ähnelt mit ihrer glatten Oberfläche und dem süßen, würzigen Geschmack der Petersilienwurzel und der Möhre. Sie wird auch wie eine Möhre verarbeitet. Geerntet wird im Herbst oder nach den ersten Frösten, danach können die Wurzeln an einem frostfreien Ort den Winter über gelagert werden. Damit haben Pastinaken von Oktober bis Mitte März Saison.

Beim Einkauf solltest du dir die kleineren Wurzeln aussuchen. Sie sind besonders zart – große Pastinaken können holzig sein. Achte beim Einkauf besonders auf eine unversehrte Schale. Matte und runzlige Haut weist auf falsche Lagerung und Einbußen bei Geschmack und Nährwert hin.

Zusammen mit Kartoffeln kann die Pastinake zu Püree verarbeitet werden, als Gemüse gedünstet ist sie eine schmackhafte Beilage zu Rind, Wild und Lamm. Geraspelt kann sie roh Salaten beigemengt werden. Auch eignet sie sich als Zutat in Suppen, Salaten oder Saucen. Die Pastinakenblätter finden zum Würzen Verwendung. Beliebt ist Pastinake auch als Beikost für Babys.

Ein leckeres und ganz einfach zuzubereitendes Rezept mit Pastinake findest du auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 67.


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Wie ernähre ich mich in welcher Situation richtig?

Es gibt unterschiedliche Motive, weshalb Menschen beginnen, sich Gedanken über ihre Ernährung zu machen. Du bist mit deinem Gewicht unzufrieden und willst es gezielt und ohne Jojo-Effekt optimieren? Oder du willst als Sportler deinen Körper optimal versorgen und seine Leistungsfähigkeit durch die Ernährung unterstützen? Du arbeitest auf ein bestimmtes sportliches Ziel hin und möchtest auch deine Ernährung darauf abstimmen? Das alles sind gute Gründe, weshalb es sich lohnt, auf das Fachwissen von Ernährungsexperten zurückzugreifen. Denn durch sie erfährst du, wie dein Körper und dein Stoffwechsel arbeiten und wie du dich in welcher Situation richtig ernährst.

Als Basis für eine gezielte Ernährungsberatung ist es sinnvoll, zunächst die Ausgangssituation zu erfassen. Ein wichtiger Baustein einer Ernährungsberatung ist das sogenannte Ernährungsprotokoll. Dabei dokumentierst du über einen Zeitraum von mehreren Tagen durch Aufschriebe und Fotos alle Nahrungsmittel (Speisen ebenso wie Getränke), die du zu dir nimmst. Außerdem berechnen wir anhand einer Messung der Hautfaltendicke deinen Körperfettanteil. Ein weiteres Analyseinstrument steht uns mit der Spirometrie zur Verfügung. Durch eine Messung der Atemgase liefert sie detaillierte Informationen über deinen Fett- und Kohlehydrat-Stoffwechsel. Dies ist sowohl in Ruhe als auch unter Belastung möglich.

Kennen wir deine Körperzusammensetzung, deine Ernährungsgewohnheiten und damit die Ausgangssituation, sprechen wir mit dir über deine Ziele. Bist du mit deinem Körpergewicht zufrieden oder willst du es verändern? Hast du sportliche Ziele, auf die du hin arbeitest? Möchtest du dich einfach gesund ernähren, damit du dich vitaler fühlst, mehr Energie hast und Belastungssituationen besser gewachsen bist?

  

  

Die toMotion-Ernährungsberatung umfasst dabei mehr als nur Tipps zu einer „gesunden“ Ernährung. Natürlich sprechen wir mit dir über die Grundlagen gesunder Ernährung und den Beitrag, den Lebensmittel wie z.B. Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch, dunkle Schokolade, Gewürze usw. dazu leisten können. Auch sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel können ein Thema sein. Dennoch ist die „richtige“ Ernährung immer auch abhängig vom aktuellen Ernährungs- und Fitnesszustand, deinen Zielen sowie den aktuellen und evtl. auch zukünftigen sportlichen Belastungen. Ein sportlich wenig aktiver Mensch, der sein Gewicht reduzieren möchte, benötigt beispielsweise eine andere Ernährung als ein Läufer, der sich gezielt auf einen Marathon vorbereitet. Daher ist es uns wichtig, uns intensiv mit dir zu unterhalten, deine Ernährungsgewohnheiten, sportlichen Aktivitäten und Ziele, deine täglichen Belastungen etc. kennen zu lernen, um einschätzen zu können, welche Lebensmittel in welcher Menge und Zusammensetzung für dich empfehlenswert sind und dich dabei unterstützen, deine Ziele zu erreichen.

Darauf basierend erarbeiten wir gemeinsam mit dir einen individuellen, auf dich zugeschnittenen Ernährungsplan. Zusätzlich arbeiten wir mit dir an deiner inneren Einstellung: wie schaffen wir es, dass du deinen „inneren Schweinehund“ überwindest und auf dem Weg zum selbstgesteckten Ziel „dran bleibst“, auch wenn es mal schwer fällt? Auch psychologische Unterstützung gehört zu unserem Leistungspaket.

Ralf Cloudt, der Vater unseres neuen Teammitglieds Ben, hat Andrea Potratz beim Saisonabschluss von toMotion Racing by black tusk im Oktober 2018 kennen gelernt und sich daraufhin entschlossen, eine Ernährungsberatung von toMotion in Anspruch zu nehmen. Ralf ist 59 Jahre alt und arbeitet in leitender Funktion als Unternehmensberater für Marketing & Sales für eines der weltweit größten Spezialchemie-Unternehmen. Seine Tätigkeit umfasst auch viele Interkontinentalreisen, so dass es für ihn schwierig bis unmöglich ist, regelmäßig Sport zu treiben. Seine Erfahrungen mit der toMotion-Ernährungsberatung schildert er in einem Interview.

  

Was hat dich dazu bewogen, dich in Sachen Ernährungsberatung an toMotion zu wenden?

Das war ganz einfach: mir hat die Kombination gefallen, dass Andrea von ihrer Ausbildung her Humanmedizinerin ist und in diesem Zusammenhang die Ernährungsberatung anbietet. Das heißt, sie weiß, wovon sie redet, schaut auf das Ganze, anstatt mir einen Ansatz wie „friss die Hälfte“ oder „werde Vegetarier“ zu verkaufen.

Ferner war ausschlaggebend für mich, dass ich Vertrauen zu ihr hatte nach unserem kurzen Kennenlernen in Trochtelfingen. Verschiedene Diät-Aktivitäten der Vergangenheit wie Weight Watchers, kein Alkohol, weniger essen etc. waren immer durch den Jojo-Effekt geprägt.

Mich hat immer gewurmt, dass andere viel mehr auf dem Teller hatten als ich, ich aber zugenommen habe bzw. mein Gewicht nicht reduzieren konnte.

Wie sieht deine sportliche Vergangenheit aus und bist du aktuell sportlich aktiv?

Meine sportliche Vergangenheit ist Basketball als Spieler (Oberliga) und Jugendtrainer (Trainerlizenz). Für mich gab es in jungen Jahren nichts anderes, als mich 24/7 in der Sporthalle aufzuhalten. Mit 27 Jahren hat mich dann aber das Berufsleben eingeholt, sowie ein 6-jähriger Auslandsaufenthalt, was u.a. dazu geführt hat, dass ich im späteren Berufsleben (sehr viele internationale Reisen) mein Gewicht stetig nach oben gepusht habe, da die Zeit zum sportlichen Ausgleich fehlte (abgesehen vom Skifahren im Winter). Ich habe von 33 bis 37 nochmal ein wenig Basketball gespielt, jedoch plötzlich gestoppt durch einen massiven Bandscheibenvorfall mit Lähmungserscheinungen. Danach durfte ich meinen Lieblingssport nicht mehr betreiben. Später war ich dann noch fast zehn Jahre als Jugendfußballtrainer aktiv. 

Heute besteht meine „sportliche" Aktivität aus vielen Spaziergängen mit unseren zwei (ab 23.2. dann drei) Hunden, sowie gelegentliches alpines Wandern im Sommer. Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass sich dies ein wenig ändert, jetzt wo ich mich langsam wieder leichter fühle.

Welche Ziele hast du dir selbst gesetzt?

Ich hatte ein Gewicht von 142,8 kg bei einer Größe von 1,96 m… klar, viel zu viel. Mein erstes Ziel nach der Ernährungsberatung durch Andrea Anfang November 2018 war, bis Weihnachten auf 135 kg zu kommen. Geschafft habe ich bis Weihnachten dann jedoch 132,8 kg und dieses Gewicht habe ich inzwischen über einen Zeitraum von mehreren Wochen, trotz „sündigen“ in der Weihnachtszeit, gehalten. Mein nächstes Ziel ist nun, bis zur Teampräsentation von toMotion Racing by black tusk am 24. März auf 128 kg zu kommen. 

Was waren die ersten Schritte und was hast du hinsichtlich deiner Ernährung geändert?

Es fing damit an, dass ich für Andrea über einige Tage hinweg ein fast minutiöses Ernährungsprotokoll geführt habe, welches sie dann ausgewertet und Empfehlungen ausgesprochen hat. Auffallend bei mir war, dass ich in der Kalorienzufuhr für meine Größe recht niedrig lag, jedoch die falschen Nahrungsmittel zu mir nahm und in der falschen Kombi. Ich bin ganz bestimmt kein Fast Food Junkie, sondern esse schon sehr gerne Salat, Fisch, Obst und einige Gemüsesorten - halt nicht alles.

  

  

Erkennen musste ich, dass ich grundsätzlich falsche Kohlenhydrate zu mir nahm und die Ausgewogenheit der richtigen Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße bei mir nicht stimmte. Was mir hierbei extrem geholfen hat, war die App „Fat Secret“, die mir Andrea empfohlen hat. Mit dieser App konnte ich selber meinen Tag jonglieren und meine Mahlzeiten so variieren, dass die o.g. Nahrungsbestandteile im richtigen Verhältnis über den Tag verteilt vorhanden waren. Da ich kein allzu großer Obst-Esser bin, helfen mir die Säfte von fitrabbit (Bio Aronia und Bio RübenHerz), meinen Vitaminbedarf (vor allem an B und D) zu decken. Abgesehen davon sind sie eine tolle Ergänzung in Smoothies, Joghurt und Quark. Wichtig für mich war auch, zwischendurch nicht mehr zu naschen. Sündigen ist erlaubt, aber in Maßen, und das ist das Tolle bei der Ernährungsberatung durch Andrea: ich kann weiterhin Pizza essen, aber nicht mehr zweimal die Woche (z.B. habe ich in den ersten sechs Wochen meiner Ernährungsumstellung nur einmal Pizza gehabt). Ich muss nicht auf viel verzichten, wenn überhaupt auf was, aber es halt im richtigen Verhältnis zu mir nehmen. Gehörten früher vier Klöße zu den Rehmedaillons mit Rotkraut, so ist es heute nur noch maximal einer, dafür aber mehr Reh (als Eiweißkomponente) und mehr Rotkraut.

  

Gibt es schon sichtbare bzw. spürbare Ergebnisse? Wie geht es dir aktuell?

Mir geht es hervorragend, im Grunde so gut wie seit fünf bis sechs Jahren nicht mehr. Ich bin nachmittags nicht mehr müde und habe mein Gewicht bis jetzt um 10 kg reduziert, was zwei Kleidergrößen weniger entspricht…

Wie soll es weitergehen?

Ich möchte weiterhin in kleinen Schritten an Gewicht verlieren. Mein Ziel ist es, bis Ende 2019 in die Richtung 120 kg zu kommen und jetzt, wo ich mich wieder „leichter“ fühle, langsam und bewusst etwas Sport zu treiben.

Ralfs Geschichte ist eine schöne Erfolgsstory und wir drücken ihm die Daumen, dass ihm seine Ernährungsumstellung und der damit verbundene Gewichtsverlust dauerhaft so gut gelingen. Wenn wir dich neugierig gemacht haben und auch du ein Ernährungsthema hast, über das du gerne mit uns sprechen möchtest, dann setze dich doch einfach mal mit uns in Verbindung:

Andrea Potratz, Tel: 0160-948 461 29, Mail: a.potratz(at)tomotion-gmbh.de