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Projekt „Abfahrt von der Grande Sassière (3751 m)“ – Teil 1

Für den August 2017 steht ein besonderes Vorhaben im Kalender von drei Teammitgliedern von toMotion Racing by black tusk: eine Abfahrt vom Gipel der 3751 Meter hohen „Aiguille de la Grande Sassière“ (kurz „Grande Sassière“), die genau auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien liegt. Dieser Berg gehört zu den höchsten mit dem Mountainbike befahrbaren Gipfeln der Alpen und stellt die drei Fahrtechnik-Spezialisten vor eine große Herausforderung. Akteure des anspruchsvollen Projekts sind Andrea Potratz, Claudia Potratz und Roland Ast.

Andrea ist Geschäftsführerin des Lindauer Trainingsspezialisten toMotion GmbH und gleichzeitig Teamchefin des rund 120 Mitglieder umfassenden Mountainbike-Teams toMotion Racing by black tusk. Seit ihrer Jugend betreibt sie Leistungssport – seit etlichen Jahren hauptsächlich auf dem Mountainbike. Ihre hervorragenden Fahrtechnik-Kenntnisse werden ihr bei der Abfahrt vom Grande Sassière sehr zugute kommen.

Ihre Partnerin Claudia ist Ärztin und betreibt eine Urologie-Praxis in Lindau. Auch sie ist seit vielen Jahren auf dem Mountainbike unterwegs und verbringt zusammen mit Andrea fast jeden Urlaub in Gegenden, die mit adrenalinhaltigen Mountainbike-Touren glänzen. Abfahrten aus über 3000 m Höhe sind für sie keine Neuheit.

Roland, der im Unterallgäu wohnt, ist ein enger Freund von Claudia und Andrea. Der Diplomingenieur meisterte im August 2014 mit der Abfahrt vom 3610 m hohen Barrhorn  im schweizerischen Wallis ein ähnlich anspruchsvolles Projekt, gemeinsam mit Andrea. (Anmerkung der Redaktion: auch zu diesem Projekt gibt es einen Nachbericht, den wir euch auf Anfrage an presse@tomotion-gmbh.de gerne zukommen lassen).

Die Schweizer Mountainbike-Zeitschrift „Ride“ beschreibt die Abfahrt von der Grande Sassière so: „Die Tour an sich gehört in die Abteilung der Superlativen. Auf nur wenigen Routen muss das Bike so weit und so steil hochgeschleppt werden. Auf nur wenigen Gipfel ist die Aussicht so umwerfend wie hier – Mont Blanc, Grand Combin, Monte Rosa, Matterhorn und Gran Paradiso stehen in Reih und Glied. Und kaum eine Abfahrt ist atemraubender als dieser Pfad, eingeklemmt zwischen Gletscher und senkrecht abfallender Felsflanke. Kurz und gut: ein umwerfendes Erlebnis für gute Fahrtechniker mit hochalpiner Erfahrung.“

In unserem heutigen Newsletter möchten wir euch ein paar Hintergrundinfos dazu geben, wie Andrea, Claudia und Roland auf dieses Projekt kamen und wie sich die drei Mountainbiker darauf vorbereiten. Im Juli-Newsletter erfahrt ihr, welches Material sie für die geplante Abfahrt ausgewählt haben und warum. Und im August folgt dann der Nachbericht zu diesem Projekt, sicherlich gespickt mit sensationellen Bildern. Hier nun unser Interview mit Andrea, Claudia und Roland.

Andrea, wie bist du auf das Projekt gekommen?

Ich habe in der „Ride“ einen Bericht über die Befahrung der Grande Sassière gelesen. Kurz davor war ich mit Roland ja auf dem Barrhorn und damit war das nächste Projekt schon geplant… Das ganz ist zwar schon über zwei Jahre her, aber für so was muss auch die Vorbereitung stimmen - das Wetter, die Termine der Beteiligten und man sollte dafür auch nicht gerade gestresst sein. So hat es jetzt etwas gedauert, aber im August soll es dann soweit sein.

Hast du schon mal eine in dieser Länge oder Schwierigkeit vergleichbare Abfahrt gemacht?

Die Abfahrt wird eine Länge von 12 km und 1200 (1400 laut „Ride“?)Tiefenmetern haben, das ist schon lang, aber noch nicht extrem lang. Ich habe auch schon Abfahrten gemacht, die waren 2.500 Tiefenmeter am Stück, zu Beginn durch hochalpines Gelände, bis man dann irgendwann in den Weinbergen endet. Das dauert dann schon ein paar Stunden. Von der Schwierigkeit her denke ich, dass die Abfahrt vom Barrhorn anspruchsvoller ist, aber das weiß ich erst, wenn wir oben waren.

Bei solchen Bergen merkt man beim Abfahren auch die Höhe und man muss ganz schön schnaufen, besonders wenn es auch noch technisch anspruchsvoll ist.

Also, etwas Vergleichbares habe ich schon mal gemacht, aber trotzdem ist es jedes Mal wieder ein eigenes Abenteuer und wieder anders.

Claudia, was reizt dich besonders an diesem Projekt?
Mich reizt es, mit zwei mir sehr nahstehenden Menschen eine Herausforderung anzunehmen, die man nicht geschenkt bekommt. Meine Rennkarriere ist eine Weile her, aber als Leistungssportler braucht man ab und zu ein lohnendes Ziel.

Hast du schon mal eine vergleichbare Abfahrt gemacht?
Hochalpine Abfahrten in ähnlichem Gelände und auf über 3000 m Meereshöhe haben wir alle schon hinter uns gebracht z. B. im Aostatal, Zermatt oder im Wallis.

Wie bereitest du dich auf die Abfahrt vom Grande Sassière vor?
Wir alle fahren seit vielen Jahren Mountainbike und haben zudem noch Bergerfahrung. Die Vorbereitung zu einem solchen Projekt beginnt fast ein Jahr davor und reicht von leichten, gemütlichen Touren am flachen Bodensee bis zur Akklimatisierung kurz vor dem Vorhaben in Bormios Skigebieten. Auch das Material haben wir sehr sorgfältig ausgesucht und getestet, denn auf über 3000 Metern ist eine Radpanne besonders nervig und Materialfehler können sehr gefährlich werden.

Roland, wie sehen deine Vorbereitungen auf dieses Projekt aus?
Die Vorbereitung für das Projekt "Grande Sassière by bike" begann bei mir dieses Jahr im Januar. Statt einer Woche La Palma habe ich mir dieses Jahr zwei Wochen 'genehmigt'. Hier gibt es schon zu Jahresbeginn optimale Voraussetzungen, auf schweren Trails an Fahrtechnik und Sicherheit, die bei mir im Kopf beginnt, zu arbeiten. In der Phase Februar/März habe ich viel Life Kinetik zu Hause gemacht. Macht Spaß und bringt unglaublich viel für Gleichgewicht, Koordination, situatives Reagieren. Anfang April habe ich in Kärnten eine Woche Grundlagengekurbelt. Gleich im Anschluss hatte ich das große Vergnügen, mit dem toMotion Nachwuchs Team (TNT) in der Provence zu trainieren. Ende April dann ein Fahrtechniktraining mit meinen Freunden aus der „Knabengruppe Peter Pan“ bei Andrea (siehe Newsletter 5-2017).

Momentan bin ich in der Phase, den spezifischen Anforderungen des Projekts entsprechend zu trainieren. Konkret heißt das, das Bike viel tragen und das, so wie am langen Wochenende vom 15. - 18. Juni, teils über 1000 hm und an oder besser über die 3.000 m Marke. Im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten wird das auch das Konzept für die nächsten Wochen sein. Ende Juli sind dann noch 4 Tage im Wallis mit Andrea bei einem Enduro-Camp geplant. Das ist ideal vom Zeitpunkt und bietet die Möglichkeit, auch als Dreierteam noch einen Trainingsreiz zu setzen. Zusammengefasst: Um von der Grande Sassière abzufahren, muss man erst mal hoch kommen. 1500 hm Bike tragen auf eine absolute Höhe von 3.751 m ist eine Ansage.  Um dann so vom Berg abzuFAHREN, wie es mein Anspruch ist, darf am Gipfel nicht das letzte Körnchen verbraucht sein, damit ich stark genug bin, um die fahrtechnischen Fähigkeiten, die ich mir angeeignet habe, sowohl mental als auch körperlich noch abrufen zu können. Alle Vorbereitungen dienen diesem Ziel.

Was empfindest du beim Gedanken an dieses Projekt?
Nun, das Projekt gibt es für Andrea und mich nicht erst seit diesem Jahr. Geplant haben Andrea und ich das Projekt erstmals in 2014 (!). Seither noch unvollendet, obwohl jedes Jahr auf der Liste "must do" ganz oben, ist ja auch eine Aussage (=Gedanke) zur Qualität des Ziels. Da muss halt alles passen ... individuelle Fitness, Wetter, … Und weil sich die Gedanken schon so lange um dieses Projekt drehen, ist die Motivation hoch, es dieses Jahr nun endlich zu vollenden und die Vorfreude darauf ist das dominierende Gefühl dabei. Besonders schön finde ich, dass wir es dieses Jahr zu dritt, also Andrea, Claudia und ich, angehen wollen. Es ist bei mir so eine Mischung aus Respekt und Fokussierung (Ehrgeiz? Nein, … sowas kenne ich nicht J). Ich denke, das ist eine gesunde Mischung, die diesem Projekt angemessen ist. Ja, ich bin fokussiert, muss aber auch den Kopf einschalten, damit ich nicht verkrampfe. Wenn ich über die bisherige Vorbereitung zum Projekt nachdenke, spüre ich die Sicherheit, dass ich es „im Kreuz habe“ und wir/ich auf einem guten Weg sind/bin, da wir dieses Jahr das passende Wetter relativ flexibel in einem 14-tägigem Zeitfenster im August abpassen können. Denn zappelig werde ich nur bei den Dingen, die ich selber nicht beeinflussen kann.


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SQlab Ergowave – Leistungssteigerung durch perfekte Ergonomie

SQlab ist ein Partner, der das Team toMotion Racing by black tusk seit mehreren Jahren begleitet. Im Jahre 2015 präsentierte SQlab erstmals die neu entwickelte Sattelform Ergowave®, die aus einem dreijährigen Forschungsprojekt mit der FH und der Uniklinik Frankfurt entstand. Hierbei gelang es dem Forschungsteam erstmals in der Geschichte, die auftretenden Kräfte zwischen Mensch und Fahrradsattel bis in tiefe Strukturen des Körpers zu berechnen. SQlab nutzte die Erkenntnisse aus den Studien, um einen ergonomisch optimierten Fahrradsattel zu entwickeln, dessen Form Druckpunkte minimiert, eine natürliche Beckenbewegung zulässt und damit eine optimale Kraftübertragung und schmerzfreies Radfahren ermöglicht.

Hier einige Fakten zu den Ergowave-Sätteln von SQlab:

Perfekte Passform: die Sättel sind in vier Breiten von 12 bis 15 cm erhältlich. Anhand einer einfachen Sitzknochenvermessung wählst du die für dich optimal passende Sattelbreite.

Sportliches Heck: Das hochgezogene Heck ergibt mehr Halt nach hinten und sorgt für eine effizientere Kraftübertragung.

Energie sparen: Die sich vom Heck nach vorne streckende wellenförmige Erhebung der Ergowave® passt in Ihrer Form perfekt zu den meist bauchigen Sitzbeinästen. Der Fahrer muss keine kraftraubenden Schutzhaltungen einnehmen. Die ganze Energie steht dem Vortrieb zur Verfügung.

Der Dip: Die leichte Vertiefung in der Mitte des Sattels reduziert den Druck auf die empfindlichen
Strukturen des Dammbereichs.

Tiefergelegte Sattelnase: Die im Niveau tieferliegende Sattelnase drückt dementsprechend weniger stark auf die empfindlichen Stellen. Beim Mann und bei der Frau gleichermaßen.

Biomechanik: Durch die aus biomechanischer Sicht dem Laufen ähnliche seitliche Beckenbewegung der SQlab active Technologie um bis zu 7° erhöht sich die Effizienz der Tretbewegung. Gleichzeitig werden die Bandscheiben entlastet und der Komfort an den Sitzknochen erhöht.

Tief und flach: Die flache, nur sehr leicht gewölbte Form der Sattelnaseergibt eine maximale Kontaktfläche mit dementsprechend besserer Druckverteilung und weniger Druck auf empfindliche Bereiche. Dabei ist die Nase gleichzeitig sehr schmal und die seitliche Reibung während der Tretbewegung wird auf ein Minimum reduziert.

Fahrwerks-Setup: Die SQlab active Technologie ist über Elastomere in drei Härtegraden einstellbar.

     

Mehrere Teammitglieder von toMotion Racing by black tusk fahren seit längerer Zeit einen Ergowave-Sattel und berichten von ihren Erfahrungen.

Dennis Hussner: „Nach langen Ausprobieren von unterschiedlichsten Sätteln landete ich vor vier Jahren beim SQlab 611, dieses Modell fuhr ich auf all meinen Bikes. Anfang dieser Saison wechselte ich dann auf den neuen SQlab 612 Ergowave Carbon. Beim Auspacken fiel mir als erstes das geringe Gewicht auf. Der 612 überzeugte mich vom ersten Kilometer an mit einer nochmals deutlichen Verbesserung an den Problemzonen. Druckschmerzen auch bei langen Trainingseinheiten oder beim Rennen sind kein Thema mehr. Die Mischung aus Komfort, Steifigkeit und Leichtigkeit machen den Sattel zu meinem absoluten Favoriten.“

Marla Krauss: „Der Ergowave Sattel von SQ-Lab sieht auf den ersten Blick nicht so filigran aus wie andere Sättel und ist auch nicht unbedingt ein  Leichtgewicht. Dafür überzeugt er mit Riesen-Komfort bei längeren Touren. Durch die Sitzhöckervermessung und die daraus resultierende Sattelgröße habe ich den für mich perfekt passenden Sattel an meinem Fahrrad. Auch nach längeren Touren spürt man keine Druckstellen oder Schmerzen.“

Christian Ludewig: „Der Ergowave-Sattel ist extrem gut! Ich hatte vorher ja auch den 611 von SQlab und im Vergleich ist der neue in Bezug auf die Sitzposition und vom Gefühl her um Welten besser. Der Sattel ist leichter als sein Vorgänger. Was ich auch super finde ist,  dass er einen extra Schutz an den Seiten hat. So ist der Sattel bei einem Sturz nicht unbedingt gleich kaputt, sondern das Material fängt den Aufprall ab. Und für Männer sehr wichtig: nix schläft mehr ein! ;-) Also ich kann den Sattel nur empfehlen!“

Dr. med. Claudia Potratz, Urologin: „Schönes Design, sehr bequem, man bleibt im technischem Gelände nicht hängen, keinerlei Druckstellen im Genitalbereich auch bei längeren Fahrten. Sehr gute Verarbeitung. Noch mal deutlich besser als das alte 611er Modell.

Gerade auch für Männer der ideale Sattel, um die sensiblen Bereiche des Mannes gut zu entlasten. Den Sattel empfehle ich immer meinen Patienten und die kommen auch sehr gut damit klar.“

toMotion-Angebot vom 1. bis 15. Juli 2017:

  • 5 % Preisnachlass auf alle verfügbaren SQlab Ergowave-Sättel (solange Vorrat reicht).
  • Modell 611 Active Carbon zum Preis des TiTube-Modells für EUR 159,90 (anstatt regulär EUR 199,95)

Bestellung über shop@tomotion-gmbh.de oder telefonisch unter 0160-94846129.


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Eine Alpenüberquerung auf dem Mountainbike ist ein tolles Erlebnis und ein lohnendes Projekt für jeden, der Freude hat an sportlichen Herausforderungen, atemberaubenden Panoramen und einem einmaligen Naturerlebnis. Voraussetzung ist jedoch, dass du dir Zeit nimmst
für eine sorgfältige Vorbereitung – denn sie ist das A und O eines solchen Vorhabens. Was bei der Vorbereitung auf einen Alpencross beachtet werden sollte und welche Ernährungstipps wir dir für die Tour selbst geben können, erfährst du in unserem folgenden Beitrag.

Eine erfolgreiche Alpenüberquerung ist eine beachtliche Leistung – immerhin lässt man sich auf durchschnittlich sieben anstrengende Etappen mit Tagestouren von rund 75 km und bis zu 2500 Höhenmetern ein. Das will erst einmal gestemmt werden! Damit das Unternehmen am Ende mit Stolz belohnt wird und nicht im Frust endet, ist eine gründliche Vorbereitung notwendig. Trainingsspezialistin und toMotion-Geschäftsführerin Andrea Potratz zählt folgende Punkte auf:

Für einen Alpencross braucht man eine gute Grundlagenausdauer und zusätzlich Kraft. Das erwirbt man sich nur durch gezieltes Training. Die körperlichen Ressourcen für einen Alpencross erarbeitet man sich über mehrere Monate hinweg und beginnt am besten schon im zeitigen Frühjahr mit langen Grundlagenausdauer-Einheiten und gezieltem Krafttraining. Um möglichst effektiv und zeitsparend auf ein so großes Projekt hinzuarbeiten, sind ein Leistungstest und ein individueller Trainingsplan sinnvoll. Sie helfen dir, gezielt innerhalb der Leistungsbereiche zu trainieren, mit denen du den angestrebten Trainingsfortschritt am effektivsten erreichst.

 

Je nach Route ist auch einiges an fahrtechnischem Können erforderlich. Wer fahrtechnisch fit ist, hat auch in den Abfahrten Spaß und kommt entspannt unten an. Wer in diesem Punkt noch nicht ganz fit ist, kann an einem Mountainbike-Fahrtechniktraining teilnehmen. Hier bekommst du die Grundlagen der Mountainbike-Fahrtechnik, oder auch Fortgeschrittenen-Kenntnisse vermittelt, die dich in schwierigen Abschnitten sicherer machen und damit entscheidend zu einem stress- und verletzungsfreien Alpencross beitragen. toMotion bietet solche Fahrtechniktrainings an mehreren Standorten regelmäßig an. Nach Absprache sind jedoch auch individuelle Termine möglich.

 

Für den Rücken ist ein besonderes Kraft-Stabilitätstraining sinnvoll, damit er den Belastungen eines Alpencross gut standhält. Darauf kannst du im Fitness-Studio hinarbeiten. Besonders effektiv ist unserer Erfahrung nach das Redcord-Training, welches unter anderem die tiefliegende Rumpfmuskulatur stabilisiert und damit auch deinen Rücken stärkt.

Körper, Stoffwechsel, Gelenke, Hintern und auch den Kopf müssen daran gewöhnt werden, über mehrere Tage hinweg täglich vier bis sieben Stunden lang Leistung zu bringen. Lange Trainingseinheiten sind also unerlässlich. So merkt man z.B. auch, ob man mit seinem Sattel gut zurecht kommt und ob die Radgeometrie stimmt. Solltest du beim Biken regelmäßig Schmerzen bekommen oder unter eingeschlafenen Gliedmaßen leiden, könnte das Zauberwort für dich „Bike-Fitting“ heißen. Hierbei kannst du bei toMotion deine Sitzhaltung auf deinem Bike analysieren und optimieren lassen. Wenn dein Bike optimal auf dich eingestellt ist,  verschwinden viele Beschwerden von selbst.

In der Vorbereitungszeit solltest du regelmäßig mit Rucksack trainieren, um dich an das Gewicht zu gewöhnen.

Ebenfalls zur Vorbereitung gehört eine genaue Planung der Tour. Du solltest wissen, wie viele Kilometer und Höhenmeter dir jeden Tag bevor stehen, wie die gewählte Route genau verläuft und welche Schwierigkeiten sie bietet. Buche auch deine Übernachtungen im Voraus, damit du diesbezüglich keine bösen Überraschungen erlebst und unterwegs keinen organisatorischen Stress hast. Damit sich dein Körper möglichst gut von den Anstrengungen des Tages erholen kann, musst du nachts gut schlafen und dich unterwegs sinnvoll ernähren.  

Bezüglich der Ernährung ist in der Vorbereitungszeit folgendes zu beachten: Gerade am Berg zählt auch jedes Kilo, deswegen ist die Vorbereitungszeit die richtige Zeit, noch etwas am Gewicht zu tunen. Für die langen Belastungen ist es wichtig, dass die Fettverbrennung gut funktioniert und du nicht alle 30 Minuten etwas essen musst. Dazu solltest du gerade in der Vorbereitung deine Ernährung mehr auf Fett und Eiweiß abstimmen und die Kohlenhydrate eher etwas reduzieren. Damit lernt dein Körper, deine eigenen Fettvorräte zu nutzen, wird so von den Kohlenhydraten unabhängiger und kann besser und länger Leistung bringen. Gesünder ist es nebenbei auch noch.

Unterwegs solltest du dann aber schon darauf achten, auch wieder Kohlenhydrate zu dir zu nehmen, weil diese bei intensiver Belastung auf jeden Fall gebraucht werden. Trotzdem solltest du das Eiweiß nicht vernachlässigen. Gerade beim Frühstück ist es wichtig, dass du auch Eiweiß zu dir nimmst, also z.B. Eier oder auch Quark oder Fisch - je nachdem was es in deiner Unterkunft gibt. Dazu ein Müsli mit frischem Obst oder auch etwas Brot, und du bist gut für den Tag gerüstet. Tagsüber sollte die Nahrung leicht verdaulich sein, denn so ein Schweinebraten zieht dich am Anstieg ganz schön nach unten. Daher sind z.B. eher Müsli-Riegel, getrocknete Früchte und Nüsse zu empfehlen. Auf jeden Fall solltest du rechtzeitig vor deinem Alpencross testen, was du bei längerer Belastung am besten verträgt.

Bist du abends an deinem Etappenziel angekommen, ist es wichtig, dass du deine Energiespeicher wieder auffüllst und dem Körper auch die notwendigen Stoffe gibst, sich richtig zu regenerieren. Ein alkoholfreies Weizen ist für den Mineralstoffhaushalt schon mal sehr gut. Auf Alkohol solltest du ganz verzichten, weil er die Regenration stark verzögert. Die besten Kohlenhydrate für den Energiehaushalt sind Kartoffeln, Reis,  Amaranth oder Quinoa. Gemüse und Salat sollten auf jeden Fall einen großen Teil deiner Mahlzeit ausmachen, um den Körper mit Antioxidantien zu versorgen. Außerdem darf auch die Eiweiß-Quelle nicht fehlen. Fisch, Hähnchen oder auch anderes Fleisch sind da am besten geeignet. Viel weiter helfen kann zusätzlich ein Recovery-Shake in den ersten 30 Minuten nach der Ankunft, weil dein Körper am allerbesten regenerieren kann, wenn er schnellstmöglich Nachschub bekommt.

 

Wenn du möchtest, kann dich toMotion bei deiner Vorbereitung auf einen Alpencross in folgenden Punkten unterstützen:

  • Leistungsdiagnostik und Trainingsplanung
  • Fahrtechniktraining
  • Kraft-Stabilitätstraining
  • Ernährungsberatung
  • Bike-Fitting

Mehr darüber erfährst du hier auf unserer Homepage oder telefonisch unter der Nummer 08382-9479993 bzw. 0160-94846129.


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Mit Trickstuff und toMotion haben sich zwei Partner gefunden, die vieles gemeinsam haben. Beide sind kleine, inhabergeführte Firmen, die innovativ arbeiten, höchsten Wert auf die Qualität ihrer Produkte legen und deren Geschäftsführer sich ihrer Firma und dem Mountainbike-Sport mit Leib und Seele verschrieben haben. Seit kurzem gehört Trickstuff zum illustren Kreis der Sponsoren des Mountainbike-Teams toMotion Racing by black tusk und versorgt dessen Mitglieder unter dem Motto „Schneller langsamer werden“ mit erstklassigen Bremsen und Bremsen-Zubehör.  Eine Verbindung, die eingeschlagen hat wie eine Bombe und im Team große Zustimmung erfährt. Diverse Teammitglieder haben an ihren Rädern bereits Trickstuff-Bremsen montiert, denn die „Diretissima“ ist aktuell die stärkste, die „Piccola“ die leichteste Bremse am Markt.

Klaus Liedler, der Geschäftsführer von Trickstuff, hat den Teammitgliedern von toMotion Mitte Mai die Tore seines kleinen Unternehmens in Freiburg weit geöffnet und ihnen bei einer Firmenbesichtigung Rede und Antwort gestanden. Rund 20 toMotion-Fahrerinnen und Fahrer nahmen seine Einladung an, schauten sich vor Ort die Bremsenentwicklung und –montage an, erlebten, wie die Trickstuff-Bremsen auf Herz und Nieren geprüft werden und fragten ihrem Gastgeber Löcher in den Bauch. Sven Schmid vom TNT-Team staunt: „So eine kleine Firma - so eine großartige Bremse, wow!!“ Anschließend lernten die toMotion-Teammitglieder unter der fachmännischen Führung von drei Trickstuff-Mitarbeitern noch die genialen Trails rund um Freiburg kennen.

Einen ausführlichen Bericht von Daniel Bürgin über die informative Firmenbesichtigung bei Trickstuff mit allerlei spannenden Insider-Informationen findest du hier: Bericht über die Trickstuff-Firmenbesichtigung.

Und hier geht’s zu einem tollen Video von unserem Teammitglied Thomas Schrank über die Trickstuff-Ausfahrt.

  

  

  

Erste praktische Erfahrungen mit den Trickstuff-Bremsen haben in den vergangenen Monaten die Mitglieder des toMotion Nachwuchs Teams gesammelt. Ihre Teambikes sind mit der Piccola, der derzeit leichtesten Bremse der Welt, ausgestattet. Auch toMotion-Leistungsträger Max Friedrich ist begeistert von seiner Trickstuff-Bremse. Hier ihre Erfahrungsberichte:

Max Friedrich:

„Ich bin viele Jahre die XTR gefahren, dazwischen Formula R1, davor Magura MT8 und Marta.

Vom Design ist die Piccola nicht nur für einen Ingenieur eine Augenweide. Der Druckpunkt ist etwas weicher als bei der XTR, dafür ist sie besser zu dosieren. Das gefällt mir. Dies fällt besonders beim Wheelie Training auf… J

Absoluter Umweltkiller bei der Formula war natürlich die hygroskopische DOT Bremsflüssigkeit, die sehr giftig ist. Das Bionol von Nanico aus der Trickstuff könntest du dir aus der Leitung direkt auf den Salat schütten. Außerdem hat es einen Siedepunkt von über 300°C. Das bringt höhere Sicherheit vor kochender Bremsflüssigkeit.

Kleines Manko der Piccola ist natürlich der hohe Preis, aber der ist für so ein hochwertiges Frästeil schon gerechtfertigt. Es ist eben was Besonderes!

Die Montage war sehr einfach. Die Leitungen werden einfach gekürzt und die Schraub-Stutzen hineingedreht. Alles wiederverwendbar, also Klemmdichtungen werden nicht mehr benötigt, wie bei den anderen Bremsen.

Ich bin gerade dabei, meiner Nichte Nina ein Muni (Offroad Einrad) aufzubauen. Natürlich kommt da eine Piccola dran. Nina muss sich nur noch entscheiden, in welcher Farbe wir sie nehmen. Ich denke mal, es wird pink werden… :-)“

Marla Krauss (TNT-Team):

„Es ist super, die leichteste hydraulische Scheibenbremse an unseren Teamrädern zu haben. Schon optisch machen die filigranen Bremshebel in unserer Teamfarbe blau viel her. Die Piccola ist dazu noch super leicht und besitzt eine super Bremskraft. Durch ihre gute Dosierbarkeit und ihrem klar definierten Druckpunkt verleiht mir die Piccola ein sicheres Gefühl. Ich bin sehr zufrieden mit ihr.“

David Gerstmayer (TNT-Team):

„Ich bin mit der Piccola Bremse mehr als zufrieden - sie funktioniert einwandfrei und bremst hervorragend!

Am Anfang musste ich mich noch etwas an die Bremse gewöhnen, da sie im Vergleich zu meinen vorherigen Bremsen ohne wirkliche Verzögerung abbremst. Das war anfangs bergab so ungewohnt für mich, dass ich in manch einer Kurve fast vom Rad geflogen bin, weil ich zu stark gebremst habe. Die Piccola reagiert einfach schon beim kleinsten Druck. Mittlerweile hab ich mich daran gewöhnt und ich würde keine andere Bremse mehr fahren wollen.

Ein ganz großes Lob an die Firma Trickstuff und deren Entwickler!“

Louis Loschonsky (TNT-Team):

„Ich hab  schon viele Bremsen ausprobiert, doch keine  Bremse konnte mit der Leistung von  Piccola mithalten. Mich fasziniert, dass die Piccola-Bremse so leicht ist und nicht an Leistung  und Qualität verliert. Mein Urteil lautet:  sie  ist eine sehr  feine Bremse. Ich kann sie jedem weiter empfehlen.“ 


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Bericht von Roland Ast:

"ENDLICH ist es wieder soweit: von langer Hand vorbereitet, haben wir elf Monate nach unserem ersten, exklusiven und individuellen Trainingscamp wieder ein zweitägiges Fahrtechnik-Training unter Andreas professioneller Anleitung an unseren Lieblingsspielplätzen im Vinschgau. Indiz, dass das erste Camp allen gut gefallen hat: alle Teilnehmer vom Vorjahr sind wieder mit dabei. Charmant ergänzt wird die Knabengruppe, bestehend aus Uwe, Hannes, Jörg,  Werner, Michi und mir, dieses Jahr durch Claudia. Zu klären war an den beiden Tagen die tiefenpsychologische Frage: „Sind die Jungs inzwischen erwachsen geworden?“

Auch dieses Jahr stellt Andrea vor dem Start des Trainings die Frage: „Bei welchen Themen seht ihr bei euch selber Verbesserungsbedarf?“ Die Antwort deckt sich mit der des Vorjahres: Kurventechnik, Stufen, Absätze, verblocktes Gelände, Kehren mit „Hinterrad versetzen“. Gesagt – getan starten wir unser Training unter einem glasklaren und strahlend blauen Himmel auf dem Sportplatz in Goldrain. Die Sinnhaftigkeit der (Vor-)Übungen für eine saubere Kurventechnik, den Gleichgewichtssinn, das richtige Anbremsen zur Entlastung des Hinterrades und das Einlenken vor dem Hinterradversetzen stellt niemand mehr in Frage. Alle üben intensiv, denn alle verfolgen dasselbe Ziel, nämlich mit Spaß besser zu werden! Noch vor der Mittagspause kurbeln wir hoch zur Burg. Hier üben wir bei besten Voraussetzungen intensiv unsere Kurventechnik. Dasselbe nach der Mittagspause auf dem Sunny Benny Trail, wo uns 800 Tiefenmeter zum Trainieren zur Verfügung stehen und uns spüren lassen, dass eine saubere Kurventechnik das vielbeschrieben Gefühl von „Flow“ wahr werden lässt. Offen bleibt die Frage, ob es dieses Gefühl des Flows oder eventuell auch das Glas Wein zum Abendessen war, das uns über Nacht in einem körperlich-mentalen Schwebezustand gehalten hat. 

  

Zu Beginn des zweiten, sonnigen Tages wird zu einem Trail hochgekurbelt, den wir auch im Vorjahr genutzt haben, um in den Kehren an unserer Technik für das Hinterradversetzen zu arbeiten. Hat ein Teil der Teilnehmer im Vorjahr die engen Kehren, bei denen diese Technik erforderlich ist, noch als „Gewürge und Gezitter“ beschrieben, geht bei allen diesbezüglich dieses Jahr der Knopf im Kopf voll auf. Die Technik stabilisiert sich wahrnehmbar. Begeisterung breitet sich wie eine Welle aus. Wurde letztes Jahr in den Kehren noch  Hilfestellung durch Absicherung geleistet, fühlt sich dieses Jahr jeder so sicher, dass er darauf verzichten kann. Allein das ist ein Ergebnis, das alle als außerordentlichen Entwicklungsschritt für sich bezeichnen. Die gewonnene Sicherheit im Kopf durch eine stabile Fahrtechnik, die variabel abgerufen werden kann, löst bei allen ein kleines, emotionales Erdbeben im allerpositivsten Sinn aus. Entsprechend ausgelassen ist die Stimmung bei der Mittagspause.

Nach dem Motto „das beste zum Schluss“ heißt der Beschluss der Gruppe zum Ende des Trainings „Ablegen der Meisterprüfung“! Und dafür mehr als geeignet ist zweifellos der 8-er Trail von St. Martin hinunter nach Latsch. Der Trail fordert von einem ambitionierten Enduro-Biker oder Freerider alles, was man als „kompletter Biker“ fahrtechnisch und mental drauf haben muss. Hier findet man Spitzkehren, hohe Absätze, verblocktes Gelände, Steilheit, kombiniert mit einer gehörigen Portion Ausgesetztheit an vielen Stellen und teilweise über längere Abschnitte anhaltenden Schwierigkeiten im Bereich S3+! Spätestens auf diesem Trail wird jedem der Teilnehmer klar, welche Entwicklung jeder durch diese Trainings nimmt und wie viel in einem Jahr erreicht werden kann. Ich bin mir sicher, dass Andrea mir zustimmt, wenn ich behaupte, diese Meisterprüfung haben alle mit Bravour bestanden.

  

Resumee: Die Peter Pans sind über das vergangene Jahr auch durch den Trainingsinput der beiden Camps auf dem Bike sehr erwachsen geworden, in allen anderen Belangen zum Glück nicht! War das Ergebnis im Vorjahr an vielen Stellen der Trails noch der Status „geschafft“, hat es sich dieses Jahr zu „gekonnt“  weiterentwickelt. Ich genieße das Trainieren in einer Gruppe mit Freunden jede Sekunde in vollen Zügen, die gemeinsamen Erfolgserlebnisse dabei sind mit das Schönste, was ich kenne.Das Vinschgau haben wir umbenannt. Es heißt jetzt „Nimmerland“ - der Ort, an dem sich die Peter Pans dieser Welt treffen und man nie erwachsen wird, … außer auf dem Bike! Die Erweiterung der Gruppe von Peter Pans um eine Petra Pan J ist eine Bereicherung. Erwachsen werden die Jungs deswegen trotzdem nicht und deshalb immer wieder gerne, liebe Claudia! Ach ja, noch zu erwähnen ist die hohe Intensität des Trainings in einer Gruppe mit guten Freunden. Alle klagten am Abend des letzten Tages über deutliche Anzeichen von Muskelkater… vom vielen Lachen! J Was war das für ein Spaß!

Und wer weiß, möglicherweise heißt es ja bald „Fortsetzung folgt“, denn bekanntermaßen sind ja aller guten Dinge DREI und die Gruppe aus Peter Pans und Petra Pan liefert die Handlung für die Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte. An mir soll‘s nicht liegen! Und Andrea lässt sich bestimmt auch nochmal „überreden“, diese gar nicht soooooo schwer erziehbare Gruppe zu coachen!"

Jörg: „Hallo zusammen, und vielen Dank noch einmal an dich, Andrea; das war einfach ein richtig tolles Wochenende! Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben außerdem noch wahnsinnig viel dazu gelernt. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Bike-Erlebnisse mit euch :o)“