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In welche Jahreszeit passt ein eisgekühlter Smoothie besser als in den Hochsommer? Deshalb haben wir für dich zwei Vorschläge für Smoothies, die nicht nur lecker, sondern auch noch super-gesund sind. Hier die Rezepte:

Aronia-Smoothie

Zutaten:

1 reife Banane
1 Orange
30 g Himbeeren
1 TL Chia-Samen
150 ml Bio Aronia Qi
100 ml Wasser

Alle Zutaten im Mixer 2 - 5 Minuten gut zerkleinern und durchmischen.


Roter Power-Smoothie

Zutaten:

1 Apfel
0,5 – 1 cm frischer Ingwer
2 Karotten
Saft einer halben Zitrone
30 g Himbeeren
1 Orange
150 ml Bio Rüben Herz
100 ml Wasser

Alle Zutaten im Mixer 2 - 5 Minuten gut zerkleinern und durchmischen.

Bio Aronia Qi und Bio Rüben Herz im praktischen 3-Liter-Karton kannst du im toMotion-Shop bestellen.


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Die Bedeutung der toMotion-Betreuung bei Teamrennen

Rund ein Dutzend Rennen plus ein bis zwei Etappenrennen pro Jahr werden bei toMotion Racing by black tusk zu Teamrennen ernannt. Das bedeutet, dass – je nach Länge des Rennens - für alle teilnehmenden Teammitglieder eine oder mehrere zusätzliche toMotion-Verpflegungsstationen sowie eine Start- und Zielbetreuung angeboten werden. Diese zusätzlichen Stationen bieten den Teamfahrern große Vorteile gegenüber den anderen Rennteilnehmern.

Bei der Auswahl der Teamrennen haben die Teammitglieder ein bedeutendes Wörtchen mitzureden: bereits gegen Ende der Vorsaison ruft die Teamchefin alle Fahrerinnen und Fahrer dazu auf, ihre Lieblingsrennen zu nennen, bei denen sie sich eine toMotion-Betreuung wünschen. Die meistgenannten Rennen werden dann – in Absprache mit den Standortleitern der toMotion-Racing-Standorte – für die nächste Saison als Teamrennen festgelegt.

Natürlich steht und fällt die toMotion-Verpflegung mit den jeweiligen Betreuern. Glücklicherweise gibt es an den meisten Standorten Freunde, Partner, Eltern und sonstige Unterstützer unseres Teams, die sich immer mal wieder als Betreuer zur Verfügung stellen. Aber auch jede/r Teamfahrer/in ist dazu aufgerufen, sich einmal pro Saison bei einem Teamrennen als Betreuer an die Strecke zu stellen, um bei den anderen Teamrennen von der toMotion-Betreuung zu profitieren. Einer für alle, alle für einen…

Worin liegen nun die Vorteile der toMotion-Verpflegungsstationen? Denn Verpflegungspunkte werden ja bei jedem längeren Rennen auch von den Veranstaltern angeboten. Der Service beginnt bereits am Start: dort hast du bis kurz vor dem Startschuss die Möglichkeit, noch Dinge bei den toMotion-Betreuern abzugeben. Oft sind dies langärmelige Trikots, Regenjacke und/oder Windbreaker, oder auch der Autoschlüssel. Diese bekommst du dann im Ziel wieder zurück.

Grundsätzlich hast du bei einem toMotion-Teamrennen die Möglichkeit, vor dem Rennen deine eigene Getränkeflasche bei den Betreuern abzugeben, um sie später während des Rennens wieder aufnehmen zu können. Das ist natürlich vor allem für Sportler wichtig, die unter einer Unverträglichkeit leiden (z.B. Fructose) und damit nicht das Risiko eingehen können, an einer offiziellen Verpflegung ein Getränk zu erwischen, das ihnen gesundheitliche Probleme bereitet. Natürlich trifft dies auf die wenigsten Teammitglieder zu. Doch auch die anderen wissen es zu schätzen, dass sie im Rennen genau das Getränk erhalten, das sie gewohnt sind und von dem sie wissen, dass es ihrem Körper gut tut.

 

Wer bei der Ausstattung seines Bikes auf das Gewicht achtet, kann sich auch freuen. Denn mit den teameigenen Verpflegungsstationen hast du gegenüber den anderen Rennteilnehmern einen Gewichtsvorteil von rund einem Kilogramm, wenn du z.B. auf eine zweite Flasche am Rad verzichten kannst. Bei langen Rennen können auch eigene Riegel und Gels vorab abgegeben und später an den toMotion-Verpflegungsstationen wieder entgegengenommen werden.

Viele unserer Betreuer/innen sind sportlich und sind sich nicht zu schade, auch mal ein Stück neben dir herzulaufen, damit die Übergabe reibungslos klappt. Das passiert dir an den offiziellen Verpflegungspunkten sicherlich nicht. Dort musst du oft sogar anhalten, um einen Becher mit einem Getränk zu ergattern oder um dir deine Flasche wieder auffüllen zu lassen. Ganz zu schweigen von dem Stau, der sich gelegentlich an den offiziellen Verpflegungsstellen bildet und den einen oder anderen Fahrer dazu veranlasst, lieber ohne frisches Getränk weiterzufahren. Was sich im Nachhinein dann bitter rächen kann, wenn du im weiteren Verlauf des Rennens zu wenig trinkst…

  

Die toMotion-Stationen sind auch Anlaufpunkte für erste Hilfe bei technischen Defekten und kleineren Verletzungen. An jeder Station steht eine Pumpe bereit und bei längeren Rennen und Etappenrennen können dir die Betreuer bei kleineren Defekten oft auch mit Werkzeug und entsprechender Fachkenntnis weiterhelfen. Ein Erste-Hilfe-Set haben sie natürlich auch dabei. Das entscheidet in manchen Fällen darüber, ob du das Rennen zu Ende fahren kannst. Bei Etappenrennen geben manche Fahrer auch ein Ersatz-Laufrad bei den Betreuern ab, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.

Ein bedeutender Pluspunkt der toMotion-Verpflegungsstationen ist gerade bei langen Rennen und Etappenrennen die menschliche Zuwendung. Gerade wenn es besonders hart ist, wenn du in einen langen Anstieg hinein musst oder völlig erledigt oben am Berg ankommst, dann tut es gut, ein bekanntes Gesicht zu sehen und ein paar motivierende Worte zugerufen zu bekommen. Die Anfeuerung hilft dir, deine Kräfte wieder zu mobilisieren und dich für die weiteren Anstrengungen zu motivieren.

  

Ein spezieller Fall sind die toMotion-Team-Etappenrennen. Einer der Saison-Höhepunkte ist in der Regel die Bike Transalp, und oft gibt es ein weiteres Etappenrennen, bei dem eine toMotion-Teambetreuung angeboten wird. In diesem Jahr war dies die viertägige Alpentour Trophy im österreichischen Schladming, bei der sieben Teamfahrer von einem fünfköpfigen Betreuerteam umsorgt wurden.

Die Betreuung bei Team-Etappenrennen ist im Gegensatz zu den anderen Teamrennen kostenpflichtig, umfasst dann aber auch Leistungen, die du bei den Eintagesrennen nicht bekommst. Das Betreuungspaket bei den Etappenrennen beinhaltet immer die Meldegebühr und die Organisation und Kosten der Unterbringung während des Rennens. Tagsüber wirst du – ganz ähnlich wie bei den Eintagesrennen – auf der Strecke betreut und verpflegt. Im Start-/Zielbereich kannst du auf der Rolle ein- und ausfahren und nach deiner Ankunft im Ziel bekommst du auf Wunsch den legendären toMotion-Recovery-Shake in die Hand gedrückt.

Abends werden dein Körper und dein Bike verwöhnt: dein Rad wird vom teameigenen Mechaniker gereinigt, technisch überprüft und ggf. wieder fit gemacht für den nächsten Tag. Du selbst kommst in den Genuss einer Massage, die deine Muskeln lockert und ihnen bei der Regeneration hilft. Hast du Schmerzen oder sonstige Beschwerden, hast du in unserer/m Physio einen kompetenten Ansprechpartner. Auch eine Ärztin ist - in Person unserer Teamchefin Andrea Potratz - bei den Etappenrennen dabei (Andrea ist approbierte Medizinerin). Bei längeren Etappenrennen werden sogar deine Trikots und Hosen für dich gewaschen. Abends wird dann gemeinsam gegessen und die Etappe des nächsten Tages besprochen.

  

  

Oft (und gerade bei der Transalp) liegen Start- und Zielort weit auseinander. Dann musst du dich nicht in die Schlange vor den Bussen des Veranstalters stellen: toMotion organisiert den Rücktransport aller Teamfahrer und ihres Gepäcks vom Ziel- zum Ausgangsort. Und als besonderes Schmankerl entstehen bei den Team-Etappenrennen tolle Fotos von allen Teamfahrern, denn wir haben in den Reihen unseres Teams begnadete Fotografen (allen voran Andrea). Alles in allem musst du bei den Rennen also nur fahren, essen und schlafen – alles andere erledigt dein Betreuerteam für dich.

Zusammenfassend kann man sagen: Teambetreuung ist Teamspirit pur. Du bist Teil des Teams, wirst von deinen Betreuern umsorgt und motiviert und erlebst einzigartige Tage mit deinem Team toMotion Racing by black tusk. Übrigens: die Betreuer haben in der Regel genauso viel Spaß bei den Rennen wie die Fahrer selbst. Probier es doch einfach selbst mal aus!


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Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Dieses Sprichwort gilt umso mehr, wenn der Körper eine hohe Leistung erbringen muss. Denn dann braucht er viel Energie, die er sich je nach Trainingszustand aus seinen Kohlenhydratvorräten und Fettreserven holt. Sind die Kohlenhydrate aufgebraucht, muss die Energie  in Form von energiehaltigen Getränken oder Speisen zugeführt werden. Auch eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr ist enorm wichtig. Was es dabei zu beachten gibt, verrät Andrea Potratz von toMotion, die sich mit Sportlerernährung bestens auskennt.

Fast jeder hat ihn schon einmal kennen gelernt: den „Mann mit dem Hammer“. Von jetzt auf nachher geht nichts mehr – ein vollständiger körperlicher und seelischer Leistungseinbruch. Grund ist eine Unterzuckerung, der sogenannte „Hungerast“. Er tritt dann ein, wenn alle Kohlenhydratreserven in Muskelzellen und Leber erschöpft sind. Dann beginnt der Körper, dem Blut Glukose zu entziehen. Fällt der Blutzuckerspiegel unter einen kritischen Wert von 40 mg/ml, tritt eine Unterzuckerung („Hypoglykämie“) ein. Die sichtbaren Erscheinungen sind Kraftlosigkeit, Schweißausbrüche, sowie Übelkeit, Schwindelattacken und Zittern. Aber auch psychische Symptome wie Mutlosigkeit, Müdigkeit und Unkonzentriertheit treten auf. An hohe sportliche Leistungen ist nun nicht mehr zu denken.

In diesem Moment liegt die einzige Abhilfe in schnell verfügbaren Kohlenhydraten. Am besten in Form von Einfachzuckern, die sofort ins Blut gehen und dort aufgenommen werden können. Daher ist bei Radfahrern in solchen Momenten eine Cola sehr beliebt – sie verfügt über einen enorm hohen Anteil an Zucker und sorgt so schnell für Linderung und neue Energie. Noch besser ist es natürlich, es gar nicht erst zu einer Unterzuckerung kommen zu lassen.

Leistungsorientierte Sportler trainieren dafür gezielt ihren Fettstoffwechsel. Dadurch sorgen sie dafür, dass ihr Körper seine Energie nicht nur aus den Kohlenhydratvorräten, sondern auch aus seinen Fettreserven bezieht Dadurch können sie im Rennen und auf Touren länger ohne Nahrungszufuhr auskommen, ein Hungerast tritt seltener auf. (Siehe dazu auch den Beitrag „Fettstoffwechsel - das Plus für Ausdauerathleten und Gesundheitsbewusste“ in unserem Newsletter Dezember-2016 (Klick), oder zu finden im Newsletter-Archiv unter folgendem Link: http://www.tomotion-gmbh.de/GmbH/Archiv).

Für alle anderen gilt bei längeren Ausdauerleistungen: regelmäßig und rechtzeitig Trinken und Essen. Und nicht nur das – man sollte essen, bevor man Hunger bekommt und trinken, bevor man Durst bekommt. Aber welche Getränke und Nahrungsmittel sind für welche Art von Belastung empfehlenswert? Denn ein Kurzstreckenrennen stellt völlig andere Anforderungen an den Körper als ein Langstrecken-Marathon oder eine ausgedehnte Tour mit dem Mountainbike oder Rennrad.

Getränke gleichen während der Belastung zum einen den Flüssigkeitsverlust aus, zum anderen können sie Energie in Form von Kohlenhydraten liefern. Aber Achtung: sehr energiereiche Getränke sind nicht immer die optimale Lösung. „Enthält ein Getränk viele Kohlenhydrate, wie z.B. eine Cola, dann konzentriert sich der Körper auf die Kohlenhydrataufnahme. Die Flüssigkeit wird aus diesen Getränken weniger effektiv aufgenommen“, erklärt Andrea Potratz. „Für einen Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts sind daher Elektrolyt-Getränke mit einem geringen Kohlehydratgehalt optimal. Ideal ist es, wenn man zwei Flaschen mitnimmt: eine mit einem Elektrolyt-Getränk und eine mit einem energiereichen Getränk. Je nach Bedarf trinkt man dann abwechselnd aus den beiden Flaschen. Ganz regelmäßig sollte Flüssigkeit mit dem Elektrolyt-Getränk aufgenommen werden. Die Flasche mit dem Kohlenhydrat-Getränk kommt dann zum Einsatz, wenn Energie benötigt wird. Auch regelmäßig, aber normalerweise nicht so häufig wie die Elektrolyt-Flasche.“

In Bezug auf die Nahrungsaufnahme erläutert Andrea: „Bei kurzen, intensiven Belastungen bis zu einer Stunde – z.B. bei einem Cross-Country-Rennen – muss man in der Regel nichts essen. Da reicht die Flüssigkeitsaufnahme. Die Kohlenhydratspeicher des Körpers reichen bei gut trainierten Sportlern aus, um den Energiebedarf während des Rennens zu decken. Falls man dennoch in eine Unterzuckerung hineinrutscht, sollte man ein energiereiches Getränk oder ein Gel zu sich nehmen, da diese vom Körper schnell aufgenommen werden.“

Anders sieht es bei längeren Rennen wie Mountainbike-Marathons oder gar Etappenrennen aus. Hier muss dem Körper regelmäßig Energie zugeführt werden, da die vorhandenen Kohlenhydrate nach und nach aufgebraucht werden und ersetzt werden müssen – bei Athleten mit gut trainiertem Fettstoffwechsel später als bei „Normal-Sportlern“. Je nachdem, wie intensiv man fährt, bieten sich dazu Gels oder Riegel an. Gels haben den Vorteil, dass man sie nicht kauen muss und dass sie vom Körper schneller aufgenommen werden und die Energie damit schneller verfügbar ist. Aber nicht jeder Magen verträgt sie. Auch kohlenhydrathaltige Getränke (z.B. Cola) liefern schnelle Energie.

Sehr lange Rennen oder Etappenrennen hingegen werden in der Regel mit niedrigerer Intensität gefahren. Hier hat der Sportler eher Zeit, feste Nahrung zu sich zu nehmen und langsam zu verstoffwechseln. Zur Auswahl stehen spezielle Sportlernahrung wie Riegel, aber auch „normale“ Nahrungsmittel wie z.B. Bananen, Brot oder Schokolade. Viele Sportler haben in Bezug auf die Ernährung bei Langstreckenrennen ihre „Geheimrezepte“ und nehmen gekochte Kartoffeln, geschredderte Nudeln oder ein Spezialmüsli mit – Nahrungsmittel, die alle viele Kohlenhydrate enthalten. Diese „normalen“ Lebensmittel werden – zumindest bei sehr langen Belastungen wie 12- oder 24-Stunden-Rennen oder auch bei Etappenrennen - oft besser vertragen als ausschließlich Sportnahrung. Auch im Hinblick auf die Kosten sind sie oft die günstigere Lösung. Dauert die Belastung sehr lange an, sollte die Nahrung auch Eiweiß und mittelkettige Fette liefern, die der Körper für die Energiebereitstellung benötigt.

Plant man längere Rennen oder Touren, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, im Vorfeld die Verträglichkeit der Lebensmittel zu testen. Denn nicht jeder Magen verträgt bei langen Belastungen eine reine Gel- oder Riegel-Ernährung. Es macht also Sinn, rechtzeitig vor dem großen Ereignis eine lange Trainingseinheit einzulegen und die angedachte Ernährung dabei auszuprobieren. Dann erlebt man in der Rennsituation oder auf Tour keine bösen Überraschungen.

Um bei einem Rennen essen und trinken zu können, ist man auf einen einigermaßen ebenen Untergrund ebenso wie auf gut handhabbare Verpackungen angewiesen. Auch dazu haben sich die Hersteller von Riegeln, Gels und Co. einige Gedanken gemacht. Optimal sind die Lösungen in vielen Fällen aber trotzdem nicht. So sind vorausschauende Vorbereitungen sinnvoll - etwa, die Verpackung des Riegels bereits vor dem Rennen zu öffnen und ihn dann gut erreichbar in der Trikottasche zu verstauen.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil sind die toMotion-eigenen, zusätzlichen Verpflegungsstellen bei ausgewählten Langstreckenrennen, den sogenannten „Teamrennen“. Vor dem Rennen haben alle Teammitglieder von toMotion Racing by black tusk die Möglichkeit, eigene Getränkeflaschen abzugeben, um sie während des Rennens an den toMotion-Verpflegungsstellen wieder aufzunehmen. Dadurch haben sie einen Gewichtsvorteil, bekommen ihre „eigenen“ Getränke (wichtig vor allem bei Unverträglichkeiten) und müssen nicht anhalten, da sie ihre Flasche im Vorbeifahren gereicht bekommen. Die Betreuer an den Verpflegungsstationen leisten bei Bedarf auch „erste Hilfe“ bei Pannen oder Verletzungen nach Stürzen. Und die Anfeuerung durch die toMotion-Betreuer hat schon so manchem Racer einen neuen Energieschub verschafft.

Der wesentliche Unterschied zwischen einer Rennsituation und MTB-Touren besteht darin, dass auf einer Tour Pausen möglich sind. Dadurch kann man sich genügend Zeit zum Essen nehmen und muss bei der Auswahl des Proviants weniger auf eine schnelle Verwertbarkeit durch den Körper achten. Hier werden eher Kriterien wie Verträglichkeit, das Gewicht oder die Kosten eine Rolle spielen. Die Nahrung sollte jedoch leicht verdaulich sein und nicht schwer im Magen liegen, wenn es nach der Pause weiter geht. Für ausgedehnte Touren oder sehr lange Rennen, bei denen eine bis zwei Radflaschen nicht ausreichen, ist ein Trinkrucksack empfehlenswert.


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Als einer der ersten teaminternen Events der Saison 2018 wurde vom toMotion-Standort Nordschwarzwald ein Trail-Technik-Camp in Freudenstadt angeboten. Wer gezielt an seiner Technik feilen wollte, konnte dies unter der fachkundigen Anleitung von Cheftrainerin Andrea Potratz tun. Die anderen stürzten sich mit Begeisterung in das 250 Kilometer lange Trailnetz rund um Freudenstadt und Baiersbronn, um auf zahllosen Trails bergab wie bergauf den Schwarzwald zu erkunden.

Einige hatten beim Saison-Abschlusswochenende im Oktober 2017 bereits an der Trailvielfalt rund um Freudenstadt geschnuppert. „Sie hatten sich mit einem „da muss ich nochmal hin“ in mein Herz gebrannt“, erinnert sich Daniel Bürgin, Leiter des Standorts Südschwarzwald. „Es ist gleichermaßen erschreckend, was alles möglich ist (oder eben nicht), wenn sich eine Region zum Mountainbikesport bekennt. Während wir im Südschwarzwald immer noch mit gesperrten Trails und Wanderern sowie der generellen Zwei-Meter-Regel kämpfen, hat man rund um Freudenstadt ein 250 Kilometer langes Trailnetz aufgebaut, welches im Herzstück eine XC Bundesligastrecke trägt“.

Bei Kaiserwetter war am Samstag Anreise und zugleich Start zur ersten Tour bzw. zum Techniktraining. Trainerin Andrea nahm ihre sechsköpfige Gruppe für das Techniktraining zunächst mit auf eine Wiese, wo Grundlagen wie die Aktiv-Position auf dem Rad und die richtige Kurventechnik geübt wurden.  Bald schon wurde das Training auf den Pumptrack und später in den Rückgarden der Bundesliga-Strecke verlegt. Ein Schwerpunkt des Technik-Camps war das Spitzkehren-Fahren, welches auf dem 40-Kehren-Trail ausführlich geübt werden konnte.

  

  

Die restlichen Teilnehmer nahmen unter dem ortskundigen Guiding von Christian Ludewig zunächst die Trails rund um Baiersbronn unter die Stollen. „Geshuttled wurde nicht - das hervorragend beschilderte Trailnetz gilt es im wahrsten Sinne des Wortes zu „erfahren“:  die Anstiege sind kaum länger als 200 hm, mal auf dem Trail hoch, mal runter, mal beides. Die wenigen breiten Forststraßen dienten zum Quatschen (wir hatten uns lange nicht gesehen) und schon ging‘s weiter in den nächsten Trail“, fasst Daniel seine Erlebnisse zusammen. Auch Peter van Sterkenburg war begeistert: „Die von Christian gewählte Kombination der Trails war einfach göttlich. Einige Abfahrten waren bei der sonntäglichen Wanderer-Population zwar etwas grenzwertig, aber es hat richtig Spaß gemacht.“

„Die zweite Hälfte des Tourtages versuchten wir uphill Serpentinen zu fahren, 30 % Steigungen zu meistern und übten die eine oder andere technische Passage, die beim ersten Mal nicht so recht geklappt hatte“, erinnert sich Daniel. Die kleinen Anstiege summierten sich: 60 km und 1700 hm standen auf dem Tacho, bevor es in die letzte Abfahrt des Tages ging. Zum Abschluss gaben wir uns noch den Rockgarden und den Northshore-Trail der XC Strecke“. Belohnt wurden die Anstrengungen dann mit einem mehrgängigen Abendmenü im Hotel Teuchelwald. 

Mit leicht veränderter Besetzung startete am Sonntag der zweite Tourtag. Bis zum Mittagessen standen bei der Tour-Gruppe wieder Trails satt auf dem Programm. Die Technik-Gruppe hingegen feilte nochmals an ihrer Kurventechnik und versuchte sich dabei an schnellen Schotterkurven ebenso wie an langsamen Spitzkehren. Nachmittags folgte dann eine gemeinsame Abschlusstour beider Gruppen. „Es hat Mega-Spaß gemacht, mit solch einer Gruppe die Trails zu rocken!“, fasst Organisator Christian das Wochenende zusammen, und auch Daniel bedankt sich: „Ich hatte wieder viel Spaß mit euch, es bleibt die Erkenntnis „da muss ich nochmal hin“.“

  


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Einmalige, individuell aufgebaute Fahrräder

Custom-made Bikes, die in besonderem Maße auf die Wünsche und Bedürfnisse des Riders zugeschnitten sind, garantieren den ultimativen Fahrspaß. Die Gründe für einen individuellen Umbau können vielfältiger Natur sein. Die optische Gestaltung des Bikes spielt oftmals ebenso eine große Rolle wie das Gewichtstuning und eine Änderung der Fahreigenschaften. Der Umbau bietet sich also für jeden an, der ein Maximum aus seinem Bike herausholen möchte. Noch individueller ist der Aufbau eines kompletten Fahrrads aus Einzelteilen. Der Rider stellt sich sein Bike aus Wunschteilen zusammen und kreiert somit ein einmaliges Traumbike.Ob Mountainbike, Rennrad oder BMX – bei außergewöhnlichen Bikes schaut man gerne genauer hin. Ein mit Herzblut zusammengestelltes Custom Bike strahlt oft etwas heller als die Konkurrenz von der Stange – vor allem, wenn das Design eine ganz eigene Note bekommt.

Ein Fahrrad ist etwas viel zu Persönliches, um es einfach so „von der Stange“ zu kaufen. Zum einen erhöht es den Fahrkomfort und die Leistung signifikant, wenn die Geometrie und die Komponenten des Bikes genau auf die Bedürfnisse des Fahrers abgestimmt sind. Und zum anderen ist es einfach klasse, ein Bike zu fahren, das es so nur ein einziges Mal gibt. Lassen wir zu den Vor- und Nachteilen eines Custom Made Bikes zunächst einen ausgewiesenen Experten zu Wort kommen, der in seinem Leben schon mehr als ein Dutzend Bikes aufgebaut hat: Daniel Bürgin aus Steinen im Schwarzwald.

Er beschreibt die Vorteile, die ein „Cuschdom Baig“ bietet, so: „Der 12h-Fahrer wünscht sich mehr Komfort, die XC-Pilotin ein agileres Handling des Bikes. Der Fahrer von Roc d‘Azur braucht mehr Grip, die Fahrerin des Ulrabike weniger Rollwiderstand. Es ist unbestritten: das Ziel eines Custom Bikes ist die Individualisierung auf die eigenen Bedürfnisse. Abgestimmt auf meine Vorlieben, das Einsatzgebiet, meine Körpermaßen sowie mein technisches Können sitzt dieses Bike wie ein Maßanzug und sticht somit jedes Standardrad aus. Erhält das Rad zudem noch ein Design nach eigenem Wunsch, sind Glücksgefühle im Preis inbegriffen. J“

Aber Daniel warnt auch vor den Risiken: „Wer sich ein Rad selbst zusammenstellt, benötigt spezielles „Know How“ oder entsprechende Beratung. Man muss nicht nur beurteilen können, ob ein Teil als Einzelnes geeignet ist, sondern  auch, welche Funktion und welchen Einfluss es im Gesamtgebilde „Fahrrad“ hat. Es gibt mittlerweile viele Standards und Kompatibilitätsprobleme, die es nicht einfach machen, aus vielen einzelnen Teilen ein Fahrrad zu schustern. Zudem gilt es auch, den Blick auf die Kosten zu richten, denn diese übersteigen schnell den Preis eines Stangenrades.“

Im Folgenden wollen wir euch die „Faszination Custom Bike“ nun an zwei ganz persönlichen Beispielen deutlich machen.

Unsere erste Geschichte handelt von Andrea M. und Andreas B. Sie wohnen in Lindau und sind reine Hobby-Biker, die jedoch viel auf dem Bike unterwegs sind und gemeinsam mit Andrea Potratz auch schon Hochgebirgstouren in Angriff genommen haben. Ihre Entscheidung, sich vom bikeDoc Custom Bikes aufbauen zu lassen, war stark geprägt von ihrem Vertrauen in Andrea Potratz, erzählt Andrea M.: „Bei ihr weiß ich, dass ich am Ende ein Radl habe, bei dem Preis-Leistung passen, es wirklich zu mir passt und ich auch nach dem Kauf gut beraten bleibe im Hinblick auf Service und Wartung.“ Auch die Erkenntnis, dass der Preisunterschied zu einem Serienbike am Ende doch nicht so wesentlich war, erleichterte ihnen die Entscheidung. „Wer schon Bike-Erfahrung mitbringt, hat in der Regel seine Vorlieben bzgl. Schaltung (Sram / Shimano), Bremsen (z.B. Magura / Avid), Federgabel (Fox / RockShox; mit/ohne Absenkung) und auch Laufrädern (z.B. DT-Swiss / Mavic / Syntace). Auch was die individuellen Vorstellungen an Schaltübersetzungen (z.B. 1-fach/2-fach) und Federweg betrifft. Ich kann bei einem Custom Bike nicht nur den Mix der Componenten selbst gestalten, sondern auch die Kosten steuern und nach meinen Belieben entscheiden, wo mir hochwertigere Teile etwas wert sind“, fügt Andreas hinzu.

Eine zweite Geschichte – die von Anja aus München, die im September 2016 Zwölf-Stunden-MTB-Weltmeisterin wurde. Sie hat sich von Andrea schon insgesamt vier Mountainbikes und zwei Rennräder aufbauen lassen. Zum Thema Custom Bikes erzählt sie: „Der größte Vorteil für mich ist, dass ich meine Wünsche und Bedürfnisse erfüllt bekomme. Als sehr große Frau mit langen Beinen und mit meiner Rückenproblematik ist es genial, den passenden Rahmen mit dem richtigen Vorbau zu finden. Bei mir ist das bei keinem Standardrad möglich. Außerdem ist für mich die Übersetzung entscheidend. Auch hier hat Andrea immer genau nach meinen Bedürfnissen gehandelt. Ich fahre sehr gerne mit vielen kleinen Gängen und hier hat sie mir schon diverse Übersetzungen gezaubert. Ich war mit jedem Rad mehr als zufrieden - man sieht es ja an der Anzahl :-) - und als Fan von Teambikes in gleichem Design bin ich immer voll auf meine Kosten gekommen“.

  

Eine dritte Geschichte – die von Daniel, der bereits zu Beginn unseres Beitrags zu Wort gekommen ist.  Als Teenager begann Daniel mit dem „Schrauben“. Lange Wartezeiten beim Händler, hohe Werkstattkosten und teilweise schlampig ausgeführte Reparaturen bewogen ihn dazu, zum Werkzeug zu greifen und seine Fahrräder selbst zu reparieren. Er richtete sich eine Werkstatt ein und schaffte Werkzeug an. „Mit dem „Know How“ und der entsprechenden Werkzeug-Ausstattung bot sich aber nicht nur die Möglichkeit der Reparatur, sondern auch der Optimierung“, erinnert er sich. „Eine neue Federgabel verbauen, leichtere Laufräder oder mal ein breiter Lenker - von nun an wurde das Fahrrad nicht nur instand gesetzt, sondern auf meine persönlichen Bedürfnisse optimiert“. Gut zwanzig Jahre später waren inzwischen mehr als 20 Mountainbikes in seinem Besitz, 13 davon custom-made.

„Nach all den Jahren und über einem Dutzend Bikes wusste ich, welche Teile Gewicht sparen, welche haltbar sind und welche den Komfort erhöhen. Allerdings führten dieses Erfahrungen auch  zu einer traurigen Erkenntnis. Ein passendes Rad von der Stange gibt es nicht und entspricht niemals meinen Bedürfnissen. Diese Räder werden industriell zusammengeklopft. Da der Hersteller nicht weiß, wer sie kauft, wird etwas gebaut, was bei jedem irgendwie funktioniert, aber bei weitem nicht die persönlichen Bedürfnisse abdeckt“. Man kann also entweder ein Fertigrad kaufen und dann nach seinen Wünschen umgestalten, oder man baut es gleich komplett neu auf bzw. lässt es aufbauen.

„Gut zwanzig Jahre nach meinem ersten Mountainbike hat das Customizing bei mir seinen Höhepunkt erreicht. Ich beschäftige mich nicht nur im Detail mit Anbauteilen, sondern auch mit den Geometriedaten des Rahmens. Mittlerweile lasse ich Fahrradrahmen nach meinem Geometrievorgaben fertigen, ideal auf meine persönlichen Bedürfnisse und auf das gewünschte Fahrverhalten zugeschnitten. Hinzu kommt, dass mein Rad nun auch optisch exakt meinen Vorgaben entsprechen soll. Somit werden meine Bikes, ebenso wie die Anbauteile, entsprechend meinen Wünschen designed und lackiert. Es ist ein unglaublich schönes Gefühl zu wissen, mein Bike gibt es nur ein Mal auf dieser Welt und es fährt sich exakt so, wie ich mir das wünsche. Ob das notwendig ist? Sicher nicht! Ob es faszinierend ist? Und wie!“

  

  

Daniel hat das Customizing auf die Spitze getrieben. Er verfügt aber auch über die notwendige Werkzeug-Ausstattung und das Know-How. Otto Normalverbraucher, der sich mit einem „Fahrrad von der Stange“ nicht zufrieden geben mag, kann sich an die Fahrradwerkstatt seines Vertrauens wenden und dort ein Bike nach seinen Wünschen zusammenstellen lassen. Damit stehen ihm dann alle Nuancen des Customizing offen – entweder die Umgestaltung eines Fertigrads, das mit individuell auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Komponenten ausgestattet werden soll, oder aber der Neuaufbau eines komplett selbst zusammengestellten Custom Bikes. Wenn du dich bezüglich der Möglichkeiten und Kosten beraten lassen willst, kannst du dich vertrauensvoll an Andrea Potratz vom bikeDoc in Lindau wenden. Sie verfügt über die Erfahrung und die notwendigen Kontakte, um dir diesbezüglich kompetent Auskunft zu geben – und um dein Bike für dich aufzubauen, solltest du dich am Ende für ein Custom-made Bike entscheiden. Andrea hat in ihrem Leben schon unzählige Bikes modifiziert oder auch komplett neu aufgebaut und weiß, wovon sie spricht: „Besonders, wenn man schon einige Jahre auf dem Rad sitzt und weiß, was einem wichtig ist und Spaß macht, dann findet man das meist nur an einem individuellen Custom-Bike. Man investiert zwar etwas mehr, aber an diesem Rad hat man auf jeden Fall Freude und gibt es meist auch nicht mehr so schnell her. Das ist es doch, was zählt: Spaß auf dem Rad haben. :-)“