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Foto: Nils Lang

In ihrer ersten Weltcup-Saison musste die Lindauer Skibergsteigerin Sophia Wessling bisher noch auf Erfolgserlebnisse warten. Diese nahm sie nach dem Marmotta-Weltcup im Martelltal am vergangenen Wochenende freudestrahlend mit nach Hause: im Individual fuhr die junge Lindauerin auf Platz sieben, im Sprint erkämpfte sie sich sogar Rang sechs von zwölf Teilnehmerinnen. Kommende Woche findet in Andorra die Weltmeisterschaft im Skibergsteigen statt. Wegen ihrer starken Weltcup-Leistungen wird Sophia Wessling dort nicht nur in den Einzeldisziplinen Individual und Sprint starten, sondern wurde auch für die deutsche Mixed U20-Staffel nominiert.

Sophia Wessling ist überglücklich: endlich konnte sie bei einer Weltcup-Veranstaltung der Skibergsteiger ihre volle Leistung abrufen und in der U20-Alterskategorie als eine der jüngsten Teilnehmerinnen gute Ergebnisse einfahren. Im Martelltal im italienischen Südtirol stand für sie am Samstag zunächst das Sprintrennen auf dem Programm. „In der Altersklasse U20 weiblich durchlaufen die Athleten den ersten Durchgang des Sprintparcours einzeln“, erklärt die junge Skibergsteigerin. „Über die erzielte Zeit qualifiziert sich die Läuferin für das Finale, denn nur die besten Sechs dürfen dann im zweiten Rennen den Sieger untereinander ausmachen. Mir gelang es bei diesem Weltcup mit der fünftbesten Zeit zum ersten Mal, mich für das Finale zu qualifizieren.  Im Finale selbst konnte ich diesen Platz leider nicht verteidigen, freue mich aber trotzdem sehr über Rang sechs. Dies ist bisher mein bestes Weltcupergebnis.“.

 

Aufstieg Sprintrennen. Foto: Maurizio Torri                                                      Abfahrt Sprintrennen. Foto: Maurizio Torri

Am folgenden Tag fand das Individual-Rennen statt, bei dem die weiblichen U20-Teilnehmerinnen 12,75 Kilometer und 1.160 Höhenmeter in zwei Aufstiegen mit jeweils einer Tragepassage und einer Abfahrt zu bewältigen hatten. In einer Höhe von bis zu 2920 Metern war dieses Individual ein sehr alpines und anspruchsvolles Rennen. Trotz eines Stockbruchs Mitte des ersten Aufstiegs erreichte Sophia Wessling als Siebte das Ziel. „Für mich war es ein großer Erfolg, bereits im ersten Weltcupjahr als eine der jüngsten Teilnehmerinnen solch gute Ergebnisse zu erreichen“, freute sich die 17-Jährige. Mit ihren Erfolgen vom vergangenen Wochenende liegt sie in der Weltcup-Gesamtwertung aktuell auf Platz 8 von 18 U20-Skibergsteigerinnen und ist damit zweitbeste Athletin des Jahrgangs 2003.

 

Aufstieg Individual. Foto: Thomas Koller                                                           Abfahrt Sprintrennen. Foto: Patrick Kathrein

Nun fiebert Sophia Wessling der Weltmeisterschaft im Skibergsteigen entgegen, die vom 2. bis 6. März 2021 in Andorra stattfindet. „Aufgrund meiner Ergebnisse im letzten Weltcup darf ich nicht nur beim Individual und Sprint starten, sondern wurde auch für die dreiköpfige deutsche Mixed U20 Staffel nominiert“, berichtet die junge Lindauerin. „Neben mir werden Finn Hösch und Franz Eder starten.“


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Regeneration unterstützen und das Immunsystem stärken

Einige unserer Teamfahrer kennen sie bereits: die berühmt-berüchtigte „Sadistenbrühe“ von toMotion. Eigentlich ging die Spezialmischung unter der Bezeichnung „Regenerationsdrink“ ins Rennen, aber es dauerte nicht lange, bis sie von einem besonders leidensfähigen Teammitglied in Sadistenbrühe umgetauft wurde. Ein Name, der sich gehalten hat – auch wenn dieser Drink unbestreitbare Gesundheitsvorteile hat, von etlichen Teammitgliedern regelmäßig zubereitet und konsumiert und von einigen sogar gemocht wird. Im Folgenden weitere Infos für alle, die die toMotion-Sadistenbrühe und ihre Vorzüge noch nicht kennen.

Kommerzielle Regenerationsdrinks gibt es viele – die meisten werden einfach mit Wasser angerührt und unterstützen laut Herstellerversprechen nach Rennen oder Trainingseinheiten den Körper bei der Regeneration. Die Zubereitung der toMotion-Sadistenbrühe erfordert etwas mehr Aufwand. Da das Getränk im Kühlschrank mehrere Tage haltbar ist, kann es jedoch ebenfalls schon vor dem Rennen oder Training vorbereitet und dann einfach mitgenommen werden.

Das Besondere am Regenerationsdrink von toMotion sind die größtenteils natürlichen Zutaten. Viele Pflanzen und Gewürze verfügen über Inhaltsstoffe, die den Körper in seinen Funktionen unterstützen – auf ganz natürliche Weise. Im Training oder Rennen bildet sich im Körper vermehrt Säure, die während der Regeneration wieder abgebaut werden muss. Basische Nahrungsmittel beschleunigen diesen Vorgang. Mineralstoffe und Vitamine stärken das Immunsystem und unterstützen ebenfalls den Regenerationsmechanismus. Eine Kombination von Zutaten, die basisch sind und/oder über die gewünschten Inhaltsstoffe verfügen, ist damit ideal zur Unterstützung der Regeneration und zur Stärkung des Immunsystems.

Zutaten für die toMotion-Sadistenbrühe

  • Saft einer halben ausgepressten Zitrone
  • 50 ml Aroniasaft
  • 1 Ampulle flüssiges Magnesium (z.B. von Sponser)
  • 1 Teelöffel Zimt
  • ½ Teelöffel Kurkuma, in etwas Leinöl eingerührt
  • 2 Teelöffel Kakao
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Chilipulver
  • 1 cm frisch geriebenen Ingwer
  • 2-3 Messlöffel Whey Eiweißpulver Neutral (gibt es auch von Sponser)
  • 150 g frische Beeren

Je nach Flüssigkeitsbedarf mit Wasser auffüllen. Alles in den Mixer geben und gründlich durchmixen.

Speziell für die Regeneration enthält der Drink Eiweißpulver sowie flüssiges Magnesium. Beim Eiweißpulver haben wir bewusst die Variante „Neutral“ gewählt, damit es nur hochwertiges Eiweiß für den Muskelaufbau ohne irgendwelche Zusatzstoffe liefert. Auch die basischen Elemente (Zitronensaft, Aroniasaft, Beeren, Ingwer) tragen zur Regeneration bei, indem sie die beim Training entstandene Säure wieder ausgleichen. Magnesium und Zink sind wichtig für den Energiestoffwechsel, für die Bildung von Regenerationshormonen und werden außerdem für über dreihundert weitere Stoffwechselreaktionen benötigt.

 

Pflanzenstoffe wie Kakao, Ingwer, Kurkuma, Chili und Beeren sind bedeutsam für die strukturelle Regeneration des Körpers, also die Reparatur des Gewebes und den Aufbau von neuen Strukturen. Sie vermindern auch den Muskelkater.Das Kurkumapulver wird in Leinöl gelöst, weil es vom Körper dann besser aufgenommen und seine Wirkung dadurch noch verstärkt wird.

Wer sich aktuell noch in der Trainingspause befindet, im Hinblick auf Corona und andere, vermehrt kursierenden Krankheitserreger sein Immunsystem aber gerne stärken möchte, kann das Rezept auch ohne die Elemente Eiweißpulver und Magnesium zubereiten. Ob mit oder ohne Eiweiß und Magnesium: die toMotion-Sadistenbrühe wird deinen Körper in der kalten Jahreszeit dabei unterstützen, der kombinierten Belastung von Arbeit, (Training) und Krankheitserregern besser standzuhalten.

Aroniasaft, der ein wesentlicher Bestandteil der toMotion-Sadistenbrühe ist, kann und sollte aber auch pur genossen werden. Wir verwenden für unseren Regenerationsdrink BIO Aronia Qi, ein Produkt unseres langjährigen Teampartners Fitrabbit. Das blau-rote Getränk mit dem herben Geschmack besteht zu 80 % aus Direktsaft der Aronia-Beere, ergänzt durch Topinambur-Konzentrat, Passionsfruchtpüree und Kräuterextrakte. Hauptakteur in Sachen Gesundheit ist dabei zweifellos die Aroniabeere. Aroniabeeren enthalten den höchsten in Obst gemessenen Wert an Anthocyanen und OPC! Diese Polyphenole sind hochwirksame Antioxidantien, die das Immunsystem stärken, freie Radikale fangen und damit auch Krebserkrankungen vorbeugen.

Über die Wintermonate nehmen wir täglich ein 60 ml-Gläschen des Aroniasafts zu uns – pur oder vermischt mit anderem Saft oder Wasser oder auch mit Joghurt, ggf. gesüßt mit etwas Honig. Unserer Erfahrung nach verringert das die Anfälligkeit für die im Winter typischen Erkältungskrankheiten deutlich. Und an den Tagen, an denen wir trainieren, gönnen wir uns zusätzlich einen Becher Sadistenbrühe. So sind wir in den vergangenen Jahren gut durch den Winter gekommen. Probier es doch einfach mal aus!

Wer noch keinen Aroniasaft zuhause stehen hat, hat vielleicht Interesse an unserem März-Angebot:

toMotion-Aktionspreis, gültig bis zum 15. März 2021:

Bio Aronia Qi, 3 Liter (Bag in Box-System): EUR 26,90 (anstatt regulär EUR 29,90)

Was den toMotion Regenerationsdrink betrifft, so wird der mit Beginn der Rennsaison bei manchen Teammitgliedern wieder regelmäßig zum Einsatz kommen. Vor allem bei Etappenrennen hat sich der toMotion-Spezialdrink bewährt und dafür gesorgt, dass die teilnehmenden Teammitglieder am Morgen gut erholt am Start der nächsten Etappe standen. Wir drücken die Daumen, dass in diesem Jahr wieder viele Rennen stattfinden können und ihr damit genügend Gelegenheit habt, euch von den Vorzügen der toMotion-Sadistenbrühe zu überzeugen! ;-)


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Produkte aus Soja sind ein zweischneidiges Schwert. In kleinen Mengen genossen, können sie zu einer gesunden Ernährung beitragen und Ressourcen schonen, aber dazu müssen einige Dinge beachtet werden.

Sojaprodukte kommen bei uns in der Regel als Tofu, Sojasoße, Sojamilch, Sojafrischkäse und Sojajoghurt auf den Tisch. Für viele Vegetarier und Veganer sind sie inzwischen eine wichtige Proteinquelle, da Soja viel pflanzliches Eiweiß enthält. Auch zur Versorgung des Körpers mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Mineralstoffen und Ballaststoffen tragen Sojaprodukte bei. Der Konsum von Soja nahm in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig zu.

 

Foto: Ally J auf Pixabay                                                                                 Foto: bigfatcat auf Pixabay

Tofu beispielsweise besteht aus pürierten Sojabohnen oder aus Sojamilch, die mit Hilfe eines weiteren Stoffes (z. B. Nigari, einem aus Meerwasser gewonnen Gerinnungsmittel) zum Ausflocken gebracht werden. Dadurch entsteht eine quarkähnliche Masse, die anschließend entwässert und zu einem Block gepresst wird.

Von Soja-Kritikern wird oft angeführt, dass für die großen Sojaplantagen in Südamerika riesige Regenwaldflächen abgeholzt werden. Außerdem seien 90 % der weltweit angebauten Pflanzen gentechnisch verändert. Dazu muss man jedoch wissen, dass rund 80 % des weltweiten Sojaanbaus als Viehfutter genutzt werden und damit der Fleischproduktion dienen. Außerdem gibt es inzwischen auch in Europa einen wachsenden Anbau von Sojapflanzen, oft auch in Bio-Qualität. Für den Bio-Anbau dürfen nur Sojapflanzen verwendet werden, die gentechnisch nicht verändert sind. Daher empfiehlt es sich, beim Kauf von Sojaprodukten auf die Herkunft zu achten und sich für Marken zu entscheiden, deren Rohstoffe aus Europa stammen, am besten aus Deutschland oder Österreich.

 

Fotos (beide): https://www.ecowoman.de

Ein zweiter Kritikpunkt ist, dass Soja sekundäre Pflanzenstoffe enthält, die den menschlichen Hormonhaushalt beeinflussen können. Das ist zum Beispiel für Menschen wichtig, die an einer Schilddrüsenerkrankung leiden – sie müssen bei regelmäßigem Sojaverzehr auf eine ausreichende Jodzufuhr achten. Soja kann jedoch auch Auswirkungen auf andere Hormone haben, z.B. die männlichen Geschlechtshormone. Vor allem für Männer ist es daher wichtig, Soja nicht in zu großen Mengen zu verzehren. Gichtpatienten sollten auf den Verzehr von Sojaprodukten besser ganz verzichten, weil die Bohnen zu einem Anstieg des Harnsäurespiegels im Körper führen.

Ein weiteres kritisches Thema sind die im Soja enthaltenen Omega 6-Fettsäuren. Im Gegensatz zu ihren Gegenspielern, den Omega 3-Fettsäuren, fördern sie Entzündungen im Körper. Auch deshalb ist es ratsam, Sojaprodukte nicht im Übermaß auf den Tisch zu bringen.

Es gibt also einige gute Gründe, die dafür sprechen, Fleisch gelegentlich durch Soja zu ersetzen – solange du auf die Herkunft achtest und Produkte aus Soja nur in geringen Mengen verzehrst. Weitere pflanzliche Eiweiß-Lieferanten, die du ebenfalls mal ausprobieren kannst, sind beispielsweise Lupine, Pilze, Grünkern, Hülsenfrüchte und Hanfsamen.


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der bikeDoc in Lindau ist Premium-Partner von IBIS Cycles

Der bikeDoc, Spezialist für High-End-Bikes am Bodensee, hat einen neuen, hochkarätigen Partner: Ibis Cycles aus Kalifornien. Damit reiht sich der bikeDoc ein in die kurze, aber exklusive Liste von Vertriebspartnern des US-amerikanischen Herstellers in Deutschland und ist aktuell einziger Partner von Ibis am Bodensee.

Ibis Cycles ist ein geschichtsträchtiges Unternehmen. Schon in den frühen Jahren des Geländeradsports begann Scot Nicol, hochwertige Stahlrahmen zu schweißen. Durch die extravagante Verarbeitung wurde Ibis schnell bekannt. Heute hat sich die Firma hauptsächlich dem Werkstoff Carbon verschrieben, fertigt aber immer noch unverkennbare Räder mit herausragenden Fahreigenschaften. So hat unter anderem das Ibis Ripmo in der letzten Zeit viele super Testberichte eingefahren, und das Mojo HD5 eifert ihm nach.

 

Ibis Mojo V4                                                                                                     Ibis Ripmo V2

Beim bikeDoc in Lindau kannst du die Ibis-Carbonraketen Probe fahren, sie nach deinen individuellen Vorlieben konfigurieren und dich kompetent beraten lassen. Wir freuen uns auf deinen Anruf - dein Traumbike wartet schon auf dich!

der bikeDoc, Bregenzerstr. 35, 88131 Lindau
www.der-bikedoc.de, andrea@der-bikedoc.de
Tel. 08382-9479994 oder 0160-94846129

 


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Nicht zu übersehen

Eine gute Sichtbarkeit im Dunkeln ist lebenswichtig – besonders, wenn du als Radfahrer oder Läufer unterwegs bist und den anderen Verkehrsteilnehmern damit ebenso unmittelbar ausgesetzt bist wie den Elementen. Unser heutiger Titelbeitrag widmet sich dem Thema, wie du deine Fahrt- oder Laufstrecke optimal ausleuchten und gleichzeitig Andere auf deine Anwesenheit aufmerksam machen kannst, vor allem bei schwierigen Sichtverhältnissen. Denn im Dunkeln, bei Nebel oder Niederschlag wirst du leichter übersehen als bei klarer Sicht und Sonnenschein. Abhilfe schaffen kannst du zum einen durch eine leistungsstarke Beleuchtung, zum anderen durch die richtige Bekleidung.

 Im Winter lässt es sich oft nicht vermeiden, bei Dunkelheit zu trainieren – es sei denn, du beschränkst dein Training auf das Laufband oder die Rolle und schwitzt dabei den Wohnzimmerteppich voll. Gesundheitlich geht jedoch nichts über Bewegung im Freien und daher bietet es sich in der dunklen Jahreszeit an, auch bei Kälte und früh einbrechender Dunkelheit Mittel und Wege zu finden, draußen zu trainieren. Damit es dabei nicht zu Unfällen kommt, ist eine gute Beleuchtung und auf diesen Zweck abgestimmte Bekleidung wichtig.

Beleuchtung

Bei der Beleuchtung empfiehlt es sich, auf leistungsstarke High-End-Produkte zurückzugreifen. Rücklichter dienen nur dem Gesehen-Werden, verbrauchen nicht viel Strom und sind in Sekundenschnelle (de-)montiert. Bei den meisten Modellen hast du die Wahl zwischen Dauerlicht und Blink-Modus. Front-Fahrradleuchten gibt es wahlweise mit externem oder mit integriertem Akku. Ist der Akku nicht in die Lampe integriert, hat dies den Vorteil, dass er bei langen Fahrten gewechselt werden kann. Störend kann bei dieser Variante allerdings die Kabelverbindung zwischen Akku und Lampe sein. Außerdem haben wir die Erfahrung gemacht, dass Lampen mit integrierten Akkus für unsere Zwecke völlig ausreichen: bei normaler Lichtstärke könnten wir mit unseren Lampen zwölf Stunden fahren, bevor der Akku schlapp macht. Fahren wir mit maximaler Lichtleistung, reicht der Akku immerhin für eine Zwei-Stunden-Fahrt. Externe Akkus sind z.B. dann praktisch, wenn du an 24-Stunden-Rennen teilnehmen willst. Bei der Befestigung hast du die Wahl zwischen Helm- und Lenkerlampen. Die Helmlampe hat den Vorteil, dass sie durch deine Kopfdrehungen Kurven früher ausleuchtet als die Lenkerlampe. Ideal in puncto Ausleuchtung ist natürlich eine Kombination aus Helm- und Lenkerlampe. Hier die beiden Lampen, die wir nutzen:

 

Frontlicht Exposure Lights MaXx                                                                     Helmlampe Exposure Lights Joystick

Ein weiterer Punkt, auf den du achten solltest, ist die richtige Einstellung deiner Lenkerlampe. Der Lichtkegel sollte den Weg so weit vor dir ausleuchten, dass du auch bei schnellerer Fahrtgeschwindigkeit Hindernisse frühzeitig genug erkennst, dass dir noch genügend Zeit zum Bremsen bleibt.

Bei Läufern sieht man neben der gängigen Stirnlampe auch Lampen, die auf der Brust getragen werden. Bei Stirnlampen kommt es vor allem auf das Gewicht und einen bequemen Sitz am Kopf an. Da der Akku das schwerste Teil der Lampe ist, kann es hier Sinn machen, eine Lampe mit separatem Akku zu wählen, der dann am Körper getragen werden kann. Läufst du gerne zusammen mit anderen, kann eine Brustlampe die bessere Wahl sein, um deine Laufpartner nicht zu blenden. Gleichzeitig entlastest du Kopf und Genick. Bei Läufen in der Stadt, mit gut ausgeleuchteten Laufwegen, dient die Lampe vor allem den Gesehen-werden. Oft genügt dann eine leichte Lampe mit geringer Lichtstärke sowie ggf. ein rot leuchtendes oder blinkendes Rücklicht. Auf unbeleuchteten Wegen hingegen benötigst du eine hohe Lichtstärke, um den Weg auch im Lauftempo sicher zu sehen. Bist du bei jedem Wetter unterwegs, solltest du eine zuverlässig wasserdichte Lampe wählen.

Brustlampe von Westlight

Bei der Wahl der richtigen Lampe sind sowohl bei Radlampen als auch bei Lampen für Läufer die Faktoren Lichtstärke, Lichtstreuung, Wasserdichtigkeit, Akku-Haltbarkeit und Gewicht wichtig. Der Preis sollte – wenn möglich – eine untergeordnete Rolle spielen, damit dir deine Beleuchtung in Bezug auf Leistung und Haltbarkeit keinen Streich spielt. Wir haben unter anderem mit Lampen der folgenden qualitativ hochwertigen Marken gute Erfahrungen gemacht: Supernova, Exposure Lights und Lupine.

Bekleidung

Immer mehr Hersteller von Sport-Funktionsbekleidung bieten sogenannte Hi-Vis-Produkte (Hi-Vis = High Visibility) in Neonfarben an, die an trüben Tagen und bei Dämmerung deutlich besser sichtbar sind als herkömmliche Bekleidung. Sie benötigen jedoch Tageslicht (UV-Strahlen), um ihre Leuchtkraft zu entwickeln und büßen damit bei Dunkelheit ihre Schutzfunktion ein. Daher werden Hi-Vis-Produkte in der Regel zusätzlich mit reflektierenden Elementen ausgestattet, um die Sichtbarkeit ihrer Träger auch im Dunkeln zu garantieren.

Von Rose Bikes gibt es ein kurzes, aber sehr anschauliches Video, das den Nutzen von Hi-Vis-Accessoires bei Tageslicht, in der Dämmerung und bei Dunkelheit deutlich macht: https://www.facebook.com/watch/?v=1724080837642244

Oft genügen schon Hi-Vis-Accessoires, um die Sichtbarkeit eines Sportlers in der Dämmerung oder im Dunkeln deutlich zu verbessern. Unser Teampartner GripGrab beispielsweise hat Hi-Vis Handschuhe, Überschuhe, Skullcaps, Multifunktionstücher, Socken und vieles mehr im Programm (https://www.gripgrab.com/search?type=product&q=Hi%20vis*). Gerade Überschuhe haben einen starken Effekt, da die Bewegung beim Treten für eine Art „Blink-Effekt“ sorgt. Für Läufer gibt es außerdem Running Caps, Stirnbänder, Laufsocken und anderes. Auch eine Hi-Vis Windweste ist in puncto Sicherheit ein großes Plus.

 

   

 

 

Die Hi-Visibility Bekleidungs-Kollektion unseres Partners Bioracer kombiniert ebenfalls  neonfarbene Elemente mit reflektierenden Details: 

https://www.bioracershop.eu/hi-vis/

 

Von anderen Herstellern gibt es (oft für wenig Geld) vollflächige „Super Bright Light Reflective“-Jacken, die unserer Meinung nach jedoch zwei Nachteile haben: bei Tageslicht fallen sie im Gegensatz zu neonfarbenen Jacken durch ihre hellgraue Farbe nicht auf, bei Nacht ist die Leuchtkraft der Jacken im Scheinwerferlicht von Autos so hoch, dass sie fast schon blenden. Unsere Tendenz geht daher eher zu den Bekleidungsmodellen mit einer Kombination aus neonfarbenen Textilien und reflektierenden Elementen.

3M Super Bright Light Reflective Jacket

Möchtest oder kannst du nicht sofort in einen völlig neuen Satz Hi-Vis-Bekleidung oder -Accessoires investieren, kannst du möglicherweise deine bestehende Garderobe durch Reflektorstreifen aufwerten. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen, z.B. zum Aufbügeln (für Textilien, die beim Bügeln die Hitzestufen 2 bis 3 vertragen) oder zum Aufnähen (hier ist zwar der Aufwand höher, aber auch die Haltbarkeit am besten).

Sicherheitselemente an Bike und Helm

Auch das Fahrrad und der Helm können mit Zubehör ausgestattet werden, das dich und dein Sportgerät im Dunkeln besser sichtbar macht. Dies sind vor allem Reflektorstreifen am Helm, auf den Felgen, dem Rahmen und am Lenker sowie Speichenreflektoren.

Für Helm, Rahmen und Felgen gibt es Reflektorfolie zum Aufkleben. Dies funktioniert jedoch nur auf glatten, starren und sauberen Untergründen (Bike also vor dem Aufkleben gründlich putzen!). Wir haben sehr gute Erfahrungen mit mattschwarzen Leuchtstreifen gemacht, die man aufgeklebt auf den KED-Teamhelm von toMotion Racing by black tusk bei Tageslicht praktisch nicht sieht, die angestrahlt in der Dunkelheit jedoch eine enorme Leuchtkraft entwickeln. Dasselbe gilt natürlich für Reflektorstreifen, die in farblich passender Ausführung aufs Rad und auf die Felge geklebt bei Tageslicht kaum auffallen, bei Dunkelheit ihre Wirkung jedoch voll entfalten. Leuchtstreifen an den Felgen und am Rahmen sind sehr wirkungsvoll, wenn das Rad seitlich angestrahlt wird. Frontal an den Lenker geklebte Leuchtstreifen unterstützen deine Frontleuchte und machen dich für entgegenkommende Fahrzeuge noch besser sichtbar.

Reflexfolie von Reflecto

Für die Laufräder gibt es Speichenreflektoren, die übrigens auch gesetzlich vorgeschrieben sind (https://www.bussgeldkatalog.org/fahrradbeleuchtung/). Entweder stattest du dein Bike ganz klassisch mit zwei Katzenaugen pro Laufrad aus oder mit den inzwischen gängigeren, stabförmigen Speichenreflektoren, die jede einzelne Speiche umhüllen. Alternativ dazu können die Felgen mit Reflektorband beklebt werden – auch das ist gesetzlich zulässig.


Fischer Speichenreflektoren                                                                         Büchel Speichenreflektoren

Unser Fazit: Wir empfehlen dir, auch in der kalten Jahreszeit im Freien zu trainieren, wann immer das möglich ist. Da du dafür zumindest unter der Woche in der Regel in der Dämmerung oder bei Dunkelheit unterwegs sein wirst, solltest du sowohl dich als auch gegebenenfalls dein Sportgerät so auffällig wie möglich gestalten. Hi-Vis-Bekleidung und/oder Accessoires mit einer Kombination aus Neonfarben und Refektorstreifen, reflektierende Elemente am Fahrrad sowie eine leistungsfähige Front- und Rückbeleuchtung garantieren deine Sicherheit beim Sport. Eine Investition, die auf jeden Fall sinnvoll ist!